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Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2020

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Armierungskleber oder auch Armierungsmörtel genannt, ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Baukonstruktion. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich ist der Armierungsmörtel ein wichtiger Teil der Fassadendämmung und Verputzung. Es gibt verschiedene Zusammensetzungen und unterschiedliche Methoden der Verarbeitung. Eines der wichtigsten Einsatzgebiete des Armierungsmörtels ist bei Wärmedämmungsverbundsystemen (WDVS) im Außenbereich. Jedoch wird der Mörtel auch im Innenbereich zur Dämmung von Wärme und Schall eingesetzt. Armierungskleber haben sehr spezielle Eigenschaften und sind daher als Unterputz bestens geeignet.

Mit unserem großen Armierungskleber-Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den besten Armierungskleber für deine Anforderungen zu finden. Wir haben dafür verschiedene Armierungskleber miteinander verglichen und dir die jeweiligen Vor- sowie Nachteile dazu aufgelistet. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Armierungskleber ist ein Baustoff aus Kalk, Ton und Sand. Er wird mit Kunstharz angereichert und erhält dadurch seine zugfähige und elastische Eigenschaft.
  • Armierungskleber wird vor allem bei Wärmedämmungsverbundsystemen (WDVS) eingesetzt. Er ist wegen seiner starken Zugfähigkeit als Unterputz konzipiert.
  • Armierungskleber ist vielseitig einsetzbar. Nicht nur zur Wärmedämmung, sondern auch zur Dämmung im Innenbereich, zur Verstärkung von Kantenbereichen von Tür- und Fensteröffnungen und zur Dämmung von Wandheizungen.

Armierungskleber Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Alround-Armierungskleber

Der bauFIT 800 Klebe- und Armierungsmörtel ist ein hochleistungs Klebe- und Armierungsmörtel. Er eignet sich sowohl für den Innen-, als auch für den Außenbereich. Geeignet ist er zum Anbringen von EPS Styropor-Platten, sowie zum Einbetten von Armierungsgewebe. Er ist wasserabweisend und dennoch atmungsaktiv und eignet sich deshalb perfekt zur Fassaden-Wärmedämmung, zur Nutzung im Wärmedämmverbundsystem (WDVS) und zum Vollwärmeschutz (VWS).

Er ist witterungsbeständig und sehr hoch wasserdampfdurchlässig. Dank des geringen Materialverbrauchs, der leichten Verarbeitung und seiner Haftung an fast allen Oberflächen ist er ein echtes Allround-Talent.

Der beste Armierungskleber für WDVS Armierung und EPS Dämmplatten

Der doitBau KlebeCONTACT light ist ein Profikleber. Dieser Armierungskleber wurde speziell für das Ankleben von Polystyroldämmplatten (EPS), das Einbetten des Armierungsgewebes sowie die Fassadendämmung hergestellt. Er wurde von Fachleuten entwickelt und zeichnet sich durch seine extrem hohe Klebkraft sowie die hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aus. Außerdem ist er faserverstärkt und besitzt die deutsche bauaufsichtliche Zulassung (DIBt).

Der Profikleber ist sehr sparsam einsetzbar, man braucht nur etwa 4 kg/m2 .  Dies macht ihn im Preis-Leistungs-Verhältnis quasi unschlagbar. Da er weiß ist, kann er ohne Bedenken auch unter farbigem Oberputz eingesetzt werden. Dieser Armierungskleber ist perfekt für die Nutzung im Wärmedämmungsverbundsystem geeignet.

Der beste Armierungskleber für Mineralwolldämmung

Der SAKRET KAM-san Klebe- und Armierungsmörtel ist sowohl als Klebemörtel als auch als Armierungsmörtel einsetzbar. Er ist perfekt geeignet für die Überarbeitung von Altfassaden aus tragfähigen mineralischen oder dispersionshaltigen Untergründen. Er ist flexibel einsetzbar im Außen- sowie Innenbereich, an der Wand sowie an der Decke.

Dieser Klebe- und Armierungsmörtel ist besonders, da er nicht nur mit der Hand, sondern auch mit der Maschine verarbeitet werden kann. Er ist hochelastisch und wasserdampfdiffusionsoffen. Dank dem Haftungszusatz und der Faserarmierung hält er an fast allen Oberflächen problemlos. Er kann auch gefilzt werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Armierungskleber kaufst

Was ist Armierungskleber?

Ein sogenannter Armierungskleber ist ein Mörtel der meist als Komponente eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) zum Einsatz kommt. Er wird zur Beschichtung von Wänden und Decken benutzt und deshalb auf die Dämmplatten geschichtet.

Armierungskleber-1

Armierungsmörtel kann grau oder weiß sein, dies hängt von der Zusammensetzung des Baustoffs ab. Im Innenbereich wird meist weißer Armierungskleber verwendet, im Außenbereich oft grauer.
(Bildquelle: Unsplash.com / Sylvie Tittel)

Bei Putz und Mörtelprodukten unterscheidet man Ober- und Unterputze. Der Armierungskleber wird meist als Unterputz verwendet und ist nichts anderes als ein armierter Unterputz. Begriffe wie ‚Armierungsputz‘, ‚Armierungskleber‘ und ‚Armierungsmörtel‘ werden als Synonyme verwendet und bezeichnen meist ein sehr ähnliches Produkt.

Bei der Verarbeitung von Armierungsmörtel wird meist eine Bewehrung, ein sogenanntes Armierungsgewebe, eingearbeitet. Dieses dient der Stabilität und Zugfähigkeit des Putzes. Nach dem Auftragen des Armierungsklebers hat man eine ebene und einheitliche Mörtelfläche, die nun weiterbearbeitet werden kann. Meist dienst sie als Untergrund für weitere Deckbeschichtungen des WDVS wie z.B. Schlussbeschichtungen, Oberputz, keramische Fassadenverkleidung, Flachverblendung oder Bossen.

Armierungsputz findet sowohl im Innen- als auch im Außenbereich Verwendung und dient hierbei der Feuchtigkeitsregulierung, dem Wärmeschutz und dem Schallschutz.

Außerdem wird Armierungsputz oft als Klebemörtel eingesetzt und dient zu Verkleben von z.B. Polystyroporplatten oder Mineralwollplatten im Rahmen des WDVS.

Hier noch kurz die Vor- und Nachteile von Armierungskleber im Überblick:

Vorteile
  • Im Verbund mit Armierungsgewebe sehr zugfest
  • Sabilisiert den Oberputz
  • Beugt Risse im Mauerwerk vor
  • Versärkt Kantenbereiche von Fenster- und Türöffnungen
Nachteile
  • Im Vergleich zu Normalputzen geringe Druckfestigkeit
  • Einsatz beschränk auf Unterputz
  • Nicht als Oberputz geeignet

Woraus besteht Armierungskleber?

Zement, Mörtel und Putz sind Baustoffe, die mit Wasser zu einer dickflüssigen Masse angerührt werden. Diese Massen sind sich sehr ähnlich und unterscheiden sich meist nur in einer Komponente bei der Herstellung. Grundsätzlich bestehen diese Baustoffe zum Großteil aus Kalk, Ton und Sand.

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#Grenzmauer mit #Gewebe und #Armierungskleber bearbeitet.

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Je nach Zusammensetzung bekommt man Zement, Beton oder Mörtel. Dem Mörtel kann man weitere Bestandteile hinzufügen und diesen zu Mauermörtel, Fliesenmörtel, Estichmörtel oder Armierungsmörtel zu machen. Armierungsmörtel ist ein Putz mit organischen Bindemitteln und besteht aus einer mineralischen Trockenmörtelmischung und Kunstharzdispersionen.

Armierungsmörtel hat keine festgelegten Bestandteile, es gibt viele verschiedene Zusammensetzungen. Normalerweise werden die Mörtel auf die jeweiligen Wärmeverbundsysteme abgestimmt, damit besonders feste Verbindungen zwischen den Komponenten entstehen können.

Viele Hersteller verkaufen Spezialprodukte wie Armierungsputz oder Armierungsmörtel. Diese Produkte unterscheiden sich meist nicht gravierend voneinander und sind sowohl in der Herstellung als auch Verarbeitung ähnlich.

Wofür eignet sich Armierungskleber?

Das Armierungsgewebe nimmt Spannungskräfte auf, die auf die Putzschichten wirken und vermindert dadurch das Risiko von Rissen im Oberputz. Es nimmt thermische Spannungen auf und dient gleichzeitig als Putzgrund für den Oberputz. Armierungsmörtel wird meist als Unterputz eingesetzt, weil er dabei hilft die Putzschichten insgesamt zu stabilisieren und eine hohe Zugfestigkeit aufweist.

Armierungskleber ist nicht als Oberputz geeignet.

Armierungskleber eignet sich nicht als Oberputz. Damit der Mörtel nicht reißt, muss Armierungsputz eine hohe Zugfestigkeit aufweisen. Diese ist genau gegensätzlich zu den Eigenschaften die einen Oberputz ausmachen. Dieser muss mechanisch stark belastbar sein und eine hohe Druckfestigkeit haben. Armierungsmörtel ist also im Normalfall zu weich um als Oberputz eingesetzt werden zu können. Eine Ausnahme bildet hier Klebemörtel für EPS-Platten.

Da Armierungskleber als Unterputz konzipiert ist, muss er keine Schichtputz-Qualitäten aufweisen. Normalerweise wird er noch mit einem Oberputz bedeckt.

Armierungskleber-2

Armierungskleber findet nicht nur im Außenbereich Verwendung, sondern wird auch gerne im Innenbereich zur Wärmedämmung eingesetzt. Geeignet ist er auf Grund seiner spezifischen Eigenschaften nur als Unterputz.
(Bildquelle: Unsplash.com / Milivoj Kuhar)

Welche Arten von Armierungskleber gibt es?

  • Armierungsputz bei WDVS-Fassaden: Armierungskleber wird vor allem im Bereich Außendämmung eingesetzt. Hierbei ist es wichtig auf das Dämmmaterial zu achten. Armierungskleber sind sowohl für Styropor- als auch Mineralwoll-Dämmungen geeignet.
  • Armierungsputz zur Dämmung im Innenbereich: Armierungsputz ist nicht nur für die Benutzung zur Wärmedämmung im Außenbereich geeignet, er spielt auch im Innenbereich eine große Rolle Mineraldämmplatten werden beispielsweise oft mit armiertem Kalkputz beschichtet. Dies ist sehr praktisch und muss dann bloß noch mit Wandfarbe bestrichen werden.
  • Armierungsputz bei Wandheizungen: Armierungsgewebe ist nicht nur auf Dämmstoffuntergründen zu finden, sondern üblicherweise auch bei Unterputzen auf wärmedämmenden Baustoffen oder Wandheizungen üblich.
  • Armierungsputz zur Verstärkung von Kantenbereichen: Beispielsweise Eckbereiche von Fenster- und Türöffnungen sind sehr anfällig für Risse und Absplitterungen. Hier wird Armierungsputz oft eingesetzt, um spätere Schäden zu verhindern.
  • Armierungsputz für Fußboden: Grundsätzlich ist Armierungsgewebe nicht sehr stark belastbar, es ist eher darauf ausgelegt zugfest zu sein und nicht sehr belastbar. Dennoch wird es gerne bei der Neuverfliesung von alten Holzböden oder OSB-Platten eingesetzt. Da Holz arbeitet und sich bewegt ist Armierungskleber genau das richtige Material, es kann die entstehenden Spannungen aufnehmen und verhindert somit Risse in dem neuen Fliesenboden.

Was kostet Armierungskleber?

Um sicherzugehen, dass Klebe- und Armierungsmörtel zum verwendeten WDVS passen, kann man zwischen unterschiedlichen Ausführungen und Zusammensetzungen wählen. Hier gibt es verschiedenste Varianten, angefangen von schneller Verarbeitung bis hin zu besonderer Körnung.

Hergestellt werden diese Baustoffe von namhaften Marken, sowie von unbekannten Firmen. Als Faustregel gilt, je unbekannter der Hersteller, desto geringer der Preis. Die folgenden Preisangaben basieren auf dem Wert der beliebtesten Produkte.

Armierungsmörtel für Menge in kg Netto-Preis Netto-Preis pro kg
WDVS mit Styropor 25 11,90 € 0,48 €
WDVS mit Mineralwolle 25 17 € 0,68 €

Neben der WDVS-Verträglichkeit ist es ratsam sich die Verbrauchsangaben des Herstellers genauer anzusehen. Diese unterscheiden sich vor allem darin, ob ein Styropor- oder Mineralwolle-WDVS vorliegt. Als Faustregel gilt, dass meist mehr Mörtel für ein Armierungsgewebe auf einem Mieralwolle-WDVS benötigt wird, als für eines auf einer Styropor-Dämmplatte.

Armierungsmörtel für Verbrauch zur Herstellung einer Armierungsschicht
WDVS mit Styropor 3 – 3,5 kg/m2
WDVS mit Mineralwolle 5,5 – 6,5 kg/m2

Wo kann ich Armierungskleber kaufen?

Armierungskleber ist sowohl in Baumärkten als auch online erhältlich. Hier haben wir euch eine Liste von Online-Shops zusammengestellt, die Armierungsmörtel verkaufen:

  • bauhaus.info
  • baustoffshop.de
  • amazon.de
  • obi.de
  • kemmler.de
  • toom.de
  • ebay.de
  • baubay.de
  • benz24.de
  • hornbach.de
  • idealo.de 

Welche Alternativen zu Armierungskleber gibt es?

Armierungsputz hat eine sehr hohe Zugfestigkeit und eine geringe Druckfestigkeit. Deshalb kommt er als Unterputz zum Einsatz. Durch seine ganz speziellen Eigenschaften ist er nicht als Oberputz geeignet und auch umgekehrt.

Mörtel- und Zementkleber müssen mit dem Dämmmaterial kompatibel sein.

Da es keine fixe Formel zur Zusammensetzung von Armierungskleber gibt, sind die Alternativen zahllos. Solange die Mörtel den besonderen Anforderungen entsprechen, können sie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.

Um WDVS zu befestigen, können auch Zement- und Mörtelkleber verwendet werden. Diese müssen aber unbedingt mit dem verwendeten Dämmmaterial kompatibel sein.

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Armierungskleber ist sehr zugfest und daher perfekt als Unterputz geeignet. Seine Druckfestigkeit ist jedoch nur relativ gering, deshalb wird er selten als Oberputz eingesetzt.
(Bildquelle: Unsplash.com / Henry Co)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Armierungskleber vergleichen und bewerten

Untergrundkompatibilität

Beim Kaufen von Armierungskleber ist es wichtig immer darauf zu achten auf welchem Untergrund du arbeiten möchtest. Vor allem bei WDVS ist es sehr wichtig genau zu wissen ob man mit Mineralwolle oder Styropor zur Dämmung arbeitet. Dementsprechend sollteste du dann den richtigen Armierungskleber für deine Anwendungszwecke aussuchen.

Materialverbrauch

Je nachdem wie viel Geld du zur Verfügung hast kann auch der Materialverbrauch eine Rolle spielen. Achte darauf welche Angaben der Hersteller bezüglich Materialverbrauch macht. Grundsätzlich musst du bei der Wärmedämmung mit Mineralwolle mit einem etwas höheren Verbrauch rechnen als mit Styropor.

Verarbeitung

Es ist wichtig zu wissen, ob der Armierungskleber nass auf nass oder nass auf trocken verarbeitet werden soll. Die meisten Modelle werden nass auf nass verarbeitet. Gehe trotzdem sicher die für dich passende Verarbeitungsweise gewählt zu haben. Es gibt auch Armierungskleber, die besonders leicht zu Verarbeiten sind und welche die besonders gut auf unterschiedlichen Oberflächen haften. Gehe sicher das richtige Modell gewählt zu haben.

Witterungsbeständigkeit

Je nachdem ob du im Innen- oder Außenbereich arbeiten möchtest ist es wichtig sich über die Witterungsbeständigkeit des Armierungsmörtels zu erkundigen. Es gibt verschiedene Modelle, die nur für den Außenbereich oder nur für den Innenbereich konzipiert sind. Viele Mörtel sind sowohl für innen als auch für außen. Gehe aber am besten auf Nummer Sicher und erkundige dich schon vor dem Kauf.

Wasserdampfdurchlässigkeit

Sowohl in Gebäuden als auch im Außenbereich kann es schnell mal feucht werden. Hierbei ist es wichtig, dass der gewählte Mörtel eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit hat, damit vor allem im Inneren von Gebäuden Schimmelbildung vermieden werden kann. Gleichzeitig ist es wichtig an der Außenseite der Fassade mit einem ähnlich wasserdampfdurchlässigen Material zu arbeiten, damit die Feuchtigkeit nicht in der Wand bleibt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Armierungskleber

Was versteht man unter rückbaubarem WDVS?

Auf der Messe BAU 2019 hat Saint-Globain Weber eine Neuerung in der WDVS- Verarbeitung vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Armierungsschicht, die mit einer zusätzlichen Separationsschicht ausgestattet ist. Diese ermöglicht das mühelose Abziehen des gesamten Putzaufbaus bei einer späteren Rückbau-Aktion. Laut dem Hersteller können Dämmstoff, Dübel, Armierungsgewebe und mineralischer Putzmörtel so nun sortenrein getrennt werden.

Wie kann ich Armierungsgewebe ins WDVS einbetten?

  1. Mörtel auftragen: Trage zuerst eine dünne Schicht Armierungskleber auf die Dämmplatten auf und lege dann das Armierungsgewebe darauf. Drücke das Gewebe mit einer Kelle leicht an, sodass es im Armierungsmörtel versinkt.
  2. Überlappung beachten: Es ist wichtig, dass die einzelnen Gewebebahnen nicht auf Stoß liegen, sondern sich immer c.a. 10 cm überlappen.
  3. Zweite Schicht auftragen: Auf das Gewebe wird nun nass-in-nass eine zweite Schicht des Armierungsmörtels aufgetragen.
  4. Trocknen lassen und Verkleidung anbringen: Nun muss der Unterputz trocken. Beachte hier die Angaben des Herstellers genau und bringe dann den Oberputz oder die Fassadenverkleidung an.

Hier haben wir dir ein kurzes Video mit den Basics rausgesucht, die dir helfen sollen den Armierungsmörtel richtig zu verarbeiten:

Kann ich Armierungskleber filzen?

Das Filzen von Armierungsmörtel zur Herstellung einer Sichtputzoberfläche ist nicht sehr gängig. Wenn beispielsweise ein sehr glatter Untergrund benötigt wird, kann es aber durchaus vorkommen, dass der Armierungsputz gefilzt oder geglättet wird.

Das Filzen des Armierungsklebers funktioniert genau wie bei herkömmlichen Mörteln. Dafür benötigst du eine Glätt- und Filzkelle mit einer Gummi- oder Filzoberfläche. Meist wird das Ergebnis bei kleinen Flächen ganz akzeptabel. Für größere Flächen ist es jedoch nicht zu empfehlen, hier solltest du besser zu einem anderen Putz greifen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Armierungsgewebe

[2] https://www.amazon.de/Mauerwerksbau-aktuell-2011-Praxishandbuch-Bauingenieure/dp/3410215468

[3] https://www.baustoffwissen.de/baustoffe/baustoffknowhow/bauchemie/was-ist-armierungsputz/

[4] https://www.haus.de/bauen/armierungsmoertel-tipps-zur-verarbeitung

Bildquelle: Kalinovsky/ 123rf.com

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Dennis hat sein kleines Hobby zum Beruf gemacht und einen Laden für Sportwaffen, Werkzeuge und Bastelbedarf eröffnet. Seine große Kompetenz überzeugt die Kunden immer wieder.