Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2020

Unsere Vorgehensweise

12Analysierte Produkte

21Stunden investiert

4Studien recherchiert

76Kommentare gesammelt

Auch wenn Feinstaub mit den bloßen Augen nicht sichtbar ist, ist er dennoch ein ständiger Begleiter. In hoher Konzentration kann er zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden führen. Feinstaubmessgeräte geben hier schnell und unkompliziert Auskunft über die Staubkonzentration in der Luft und in den eigenen vier Wänden.

In unserem großen Feinstaubmessgerät Test 2020 wollen wir dir einen Überblick über die vorhandenen Messgeräte auf dem Markt geben. Wir stellen verschiedene Arten von Staubmessgeräten vor und haben uns für dich mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Geräte beschäftigt. Wir möchten dich mit unserer Auflistung umfassend informieren und dir die Kaufentscheidung somit erleichtern.




Das Wichtigste in Kürze

  • Feinstaub entsteht durch Verbrennungsprozesse. Quellen sind hier Industrieanlagen, Verkehr und landwirtschaftliche Betriebe. Zu Hause kommt Feinstaub hauptsächlich durch Haushaltsgeräte und Verbrennungsprozesse in die Luft. Hierzu gehören Kamine, Kochen und Braten, das Anzünden von Kerzen, Rauchen in der Wohnung, Laserdrucker und andere Bürogeräte.
  • Ein Feinstaubmessgerät misst die feinen Staubpartikeln, die sich in der Umgebungsluft befinden. Dies werden unterteilt in PM10, PM2,5 und ultrafeine Partikel. Die meisten Geräte können mindestens PM10 und PM2,5 Partikel messen.
  • Viele Hersteller statten ihre Feinstaubmesser mit Zusatzfunktionen aus. So kann neben dem Feinstaub auch der Kohlendioxidgehalt in der Luft oder Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemessen werden.

Feinstaubmessgerät Test: Die Favoriten der Redaktion

Das beste Feinstaubmessgerät unter 300 Euro

Der Luftqualitätsmesser von Atmotube Pro erkennt PM10, PM2,5 und PM1,0 Partikel. In dem Gerät ist eine Wetterstation integriert, die Sensoren geben Luftdruck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Innen- sowie Außenbereich wieder. Der langlebige Akku hält bis zu 7 Tagen. Das Gerät lässt sich durch eine APP mit dem Smartphone verbinden, so dass die persönlichen Werte immer abrufbereit sind.

Das Atmotube Pro Messgerät sticht nicht nur durch sein modernes Design heraus, sondern auch durch die große Anzahl an Messfunktionen gepaart mit genauen Messdaten, innen als auch draußen. Das perfekte Gerät für Personen, die etwas mehr Geld ausgeben wollen und neben vielen Zusatzfunktionen nicht auf schickes Design verzichten möchten.

Das beste Feinstaubmessgerät unter 200 Euro

Der Feinstaubmesser HP-5800D von Hold-Peak gibt Feinstaubwerte der Partikelklassen PM10 und PM2,5 an. Die Messdauer kann automatisch oder manuell eingestellt werden und geht von 60 bis zu 180 Sekunden. Der Messbereich beträgt 0 bis 999μg / m³. Das Gerät kann innen und außen eingesetzt und aufgrund seines geringen Gewichts sogar auf Reisen mitgenommen werden.

Der HP-5800D eignet sich hervorragend als Einstiegsgerät und überzeugt nicht nur aufgrund seines kompeakten Designs, sondern auch mit dem großartigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Das perfekte Messgerät unter 200 Euro für Personen, die schnell und einfach den Feinstaubgehalt ermitteln möchten.

Das beste Feinstaubmessgerät unter 100 Euro

Der Luftqualitätsmonitor von LifeBasis misst neben den Partikeln PM10, PM2,5 und PM1,0 auch die Temperatur im Raum und die Luftfeuchtigkeit. Durch die integrierte Warnfunktion, gibt das Gerät akustische Töne wieder, sollte die Luftqualität einen Richtwert überschreiten. Der eingebaute Lithium-Akku hält ungefähr 5 Stunden lang.

Das Top-Gerät von LifeBasis punktet nicht nur mit dem niedrigen Preis, sondern mit den vielfältigen Funktionen, welche das optisch unscheinbare Gerät mit sich bringt. Auch wenn es viele Extras mit sich bringt, ist es nach einem kurzen Blick durch die Bedienungsanleitung leicht und unkompliziert zu verwenden.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Feinstaubmessgerät kaufst

Wie funktionieren Feinstaubmessgeräte und wie gut sind sie?

Da Feinstaubbelastung zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann, wurde diesem Problem auch seitens der Regierungen in den letzten Jahren vermehrt Beachtung geschenkt. Europaweit wurden folgende Grenzwerte festgelegt:

Partikelart Zeitraum Grenzwert
PM10 Tagesgrenzwert 50 μg / m³ dürfen nicht an mehr als 35 Tagen pro Jahr gemessen werden bzw 40 μg / m³ im Kalenderjahr (Jahresmittelwert)
PM2,5 Kalenderjahr 20 μg / m³

Der Unterschied zwischen PM10 (PM=„Particulate Matter“) und PM2,5 ist der Durchmesser der Staubpartikel. Daneben gibt es noch ultrafeine Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 0,1μg. Die Größe gibt auch Aufschluss über deren gesundheitsschädigendes Potential. So sind kleine Partikel gefährlicher als große, da sie tiefer in die Atemwege eindringen können.

In der Regel enthält jedes Gerät einen Laser und einen Sensor. Der Laser ist auf den Sensor gerichtet. Durch einen integrierten Lüfter wird Luft in das Innere des Geräts gesaugt. Ist Feinstaub in der Luft enthalten, kommt es zur Unterbrechung des Laserstrahls. Der Sensor zählt mit, wie oft das vorkommt und bestimmt so, wie viele Feinstaubpartikel in der Luft enthalten sind.

Aber nicht nur die Anzahl der Partikel lässt sich mit einem Feinstaubmessgerät ermitteln, sondern auch deren Größe. Die meisten Geräten messen PM10 und PM2,5 große Partikel und geben auch deren relativen Gehalt in der Luft wieder. Für den Privatgebrauch liefern diese Werte schon mal nützliche Hinweise auf unreine Luft.

Für welche Bereiche kann ein Feinstaubmessgerät eingesetzt werden?

Feinstaubmessgeräte können für den privaten, als auch im professionellen Bereich eingesetzt werden.

Nicht nur für Asthmatiker ist Feinstaub in den eigenen vier Wänden besonders belastend. Wenn man in manchen Räumen der Wohnung oder des Hauses regelrechte Nies- oder Hustenanfälle bekommt, ist eine hohe Feinstaubbelastung meistens der Übeltäter.

Aber auch durch Lüften kann eine große Menge an Feinstaub von außen eindringen, vor allem, wenn man neben feinstaubbelasteten Gegenden wohnt, zB. neben einer viel befahrenen Straße oder großen Industrieanlagen.

Da Feinstaub zu Boden fällt, wird es in den eigenen vier Wänden durch Bewegungen immer wieder in die Luft gewirbelt. Besonders, wenn man Haustiere oder kleine Kinder hat die noch viel am Boden herumkrabbeln, ist es wichtig, die Feinstaubwerte zu kennen, um somit dagegen wirken zu können.

Beruflich arbeiten etwa Heizungsbauer und Schornsteinfeger mit Feinstaubmessgeräten. In diesen Bereichen dürfen die Partikel eine gesetzlich gesetzte Grenze nicht überschreiten und muss daher laufend eruiert werden.

In der Industrie und für die Erhebung der Feinstaubbelastung im Straßenverkehr, kommen eigens spezialisierte Geräte zum Einsatz. Sie unterscheiden sich daher in der Anwendung und der Preisklasse klarerweise sehr von Messgeräten, die für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind.

Feinstaubmessgerät-1

Feinstaub ist nicht immer sichtbar, aber dennoch in der Atemluft vorhanden.
(Bildquelle: unsplash.com / Austin Ban)

Was kostet ein Feinstaubmessgerät?

Feinstaubmessgeräte sind eine gute Investition und müssen nicht teuer sein. So sind diese ab bereits 40 Euro zu haben. Oft kann der Kaufpreis aber schon mal über 100 – ein paar Hundert Euro betragen, besonders, wenn das Gerät erweiterte Funktionen beinhalten soll. Es kommt also häufig auf die Ausstattung und geplantes Einsatzgebiet des Geräts an.

Die meisten Feinstaubmesser sind ähnlich einfach zu bedienen und liefern sofort präzise Messwerte. Mit Hilfe einer Grenzwert-Tabellen kann man die Werte dann zuordnen, manche Geräte haben diese Funktion auch integriert und ordnen die Messwerte der jeweiligen Stufe zu.

Daneben gibt es noch Zusatzfunktionen, die neben Feinstaub auch andere Schadstoffe in der Atemluft ausfindig machen wie zB. den Kohlendioxidgehalt. Auch kann auf Geräte, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen, zurückgegriffen werden.

Auch der Messbereich der jeweiligen Geräte ist für den Preis relevant. Für die Messung im privaten Bereich reichen Geräte, die einen Messbereich von 0 bis 999μg / m³ aufweisen. Dabei gilt, ist der Sensor leistungsstärker, ist auch der Messbereich größer. Geräte für den professionellen Gebrauch, beispielsweise als Heizungsbauer, können Feinstaub auch von 0 bis 2000 μg / m³ messen. Dies kann dann schon mal einen vierstelligen Betrag kosten.

Wo kann ich ein Feinstaubmessgerät kaufen?

Grundsätzlich findest du Feinstaubmessgeräte im gut sortierten Elektrofachgeschäft und im Online-Handel. Heutzutage haben die meisten Elektronikgeschäfte eigene Online-Shops oder du klickst dich direkt auf der Homepage der jeweiligen Anbieter durch.

Preislich gibt es oft keine großen Unterschiede, ob man vor Ort einkauft oder lieber online bestellt.

Online verzichtet man jedoch auf die Beratung und die Testung des Produkts. Deswegen ist es hier besonders wichtig, sich vorab ausführlich zu informieren und sich gegebenenfalls Kundenbewertungen durchzulesen, um das passende Produkt zu finden.

Was Garantieleistung und Rückgaberecht betrifft, so gelten für online erworbene Geräte in der Regel die selben, wie für jene im Fachhandel. Du musst dir diesbezüglich also keine allzu großen Sorgen machen.

Gibt es Alternativen zu Feinstaubmessgeräte?

Derzeit gibt es keine Alternative für Feinstaubmessgeräte, hinsichtlich der Technologie und Messfähigkeit. Möchte man sich jedoch das Geld sparen, oder benötigt lediglich für bestimmte Anlässe ein Gerät, so dass sich die Anschaffung nicht bezahlt macht, der kann ein Messgerät mieten oder selber nachbauen.

Feinstaubmessgerät-2

Do it yourself: Alternativ kann man sich ein Feinstaubmessgerät auch selber zusammenbauen.
(Bildquelle: unsplash.com / Tekton)

Entscheidung: Welche Arten von Feinstaubmessgeräten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir nun einen Fensterreiniger zulegen möchtest, solltest du dir erstmal einen Überblick verschaffen, was es für Arten gibt. In diesem Ratgeber unterscheiden wir zwischen zwei Varianten:

  • Stationäre Feinstaubmessgeräte
  • Tragbare Feinstaubmessgeräte

Beide Alternativen bringen Vor- und Nachteile mit sich bzw. unterscheiden sich in ihrem Anwendungsbereich voneinander. Je nachdem, was du für Bedürfnisse und Erwartungen an deinen Feinstaubmesser hast, eignet sich der eine besser oder der

Wie funktionieren stationäre Feinstaubmessgeräte und was sind die Vor- und Nachteile?

Stationäre Feinstaubmesser sind höchstmoderne Geräte und werden hauptsächlich in Großbetrieben eingesetzt, zB zur Überwachung von Zu- und Abluft-System, zur Kontrolle der Staubkonzentration in Innenräumen aber auch bei Außentätigkeiten wie etwa am Bau (Arbeitsschutz).

Sie sind sehr robust, stabil und bringen auch einiges an Gewicht auf die Waage. Der stationäre Messer wird an eine Stromquelle angeschlossen und muss dann dementsprechend eingestellt werden. Häufig besitzen die Geräte über eine Rund-um-die-Uhr-Überwachungsfunktion. So können Werte eines ganzen Tages gemessen und verglichen werden.

Bei der Messung selber können die niedrigsten Staubkonzentration ermittelt werden. Auch eine Probeentnahme der Luft ist möglich. Die Resultate werden automatisch auf einen Datenspeicher weitergeleitet. Ein stationäres Messgerät kann also relativ viel, benötigt aber dementsprechend auch fachspezifische Anwenderkenntnisse.

Vorteile
  • Laufende Messungen möglich
  • Probeentnahmen der Luft
  • Automatische Datenspeicherung
Nachteile
  • Teuer
  • Komplizierte Anwendung
  • Eher im beruflichen Bereich

Wie funktionieren tragbare Feinstaubmessgeräte und was sind die Vor- und Nachteile?

Tragbare Feinstaubmessgeräte sind, wie der Name schon sagt, mobile Geräte, die über ein relativ geringes Gewicht verfügen und so überall mitgenommen werden können. Sie sind auch leicht in der Anwendung, so ist es auch möglich, als Laie das Gerät sofort in Betrieb zu setzen.

Neben den vielen Einsatzbereichen, ist ein großer Vorteil dieser Geräte, dass viele Modelle mit nützlichen Zusatzfunktionen, wie die Messung der Luftqualität und -feuchtigkeit oder dem CO2-Gehalt in der Luft ausgestattet sind. So können mehrere Bestandteile der Luft mit nur einer Messung ermittelt werden.

Vorteile
  • Geringes Gewicht, kann überall eingesetzt werden
  • Leichte Anwendung
  • Große Geräteauswahl mit möglichen Zusatzfunktionen
Nachteile
  • Geräte mit mehr Funktionen kann sehr teuer werden
  • Momentaufnahmen – keine Langzeitmessung möglich

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Feinstaubmessgeräte vergleichen und bewerten

Nachfolgend werden wir dir zeigen, anhand welcher Aspekte du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Feinstaubmessgeräten entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du Feinstaubmessgeräte miteinander vergleichen kannst:

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den folgenden Kriterien ankommt.

Feinstaubmessgerät-3

Mit dem richtigen Feinstaubmessgerät lässt es sich wieder gut atmen.
(Bildquelle: unsplash.com / Olia Nayda)

Messbereich und Partikelklasse

Wie schon weiter oben erwähnt, gibt es unterschiedliche Messbereiche. Die meisten Geräte für den Hausgebrauch weisen einen Messbereich von 0 bis 999μg / m³ auf. Es gibt aber auch Geräte, die lediglich 300 – 500μg / m³ messen können. Je leistungsstärker der enthaltene Sensor, desto größer ist auch der Messbereich.

Messbereich Einstufung
300 – 500μg / m³ niedrig
bis 999μg / m³ mittel
bis 2000 μg / m³ hoch

Geräte für den professionellen Gebrauch, wie es beispielsweise Heizungsbauer oder Schornsteinbauer benötigen, können Feinstaub auch von 0 bis 2000 μg / m³ messen. Da diese natürlich auch preislich stärker ins Gewicht fallen, solltest du dir gut überlegen, ob ein Kauf von einem Gerät mit größerem Messbereich auch tatsächlich den Bedürfnissen entspricht.

Zur Partikelklasse lässt sich sagen, dass sich in der Regel PM10 und PM2,5 große Partikel mit den gängigen Gerätetypen messen lassen. Einige Geräte messen aber lediglich PM2,5 Partikel, da solltet ihr gegebenenfalls noch mal genauer nachfragen.

Es gibt zwar bereits Geräte für den Privatgebrauch auf dem Markt, welche auch ultrafeine Partikel, d.h. jene mit einem Durchmesser von weniger als 0,1μg messen können. Diese kleine Staubpartikel sind besonders gefährlich, da sie tiefer in die Lunge eindringen können. Das hat jedoch auch seinen Preis, so müsst ihr meistens über tausend Euro für ein solches Gerät ausgeben.

Akku- oder Strombetrieb

Feinstaubmessgeräte gibt es Akku- oder strombetrieben. Strombetrieben bedeutet, dass ihr das Gerät ständig mit einer Steckdose verbinden müsst. Strombetriebene Messgeräte gibt es eher wenige am Markt, sie sind meistens kleiner und leichter, als Modelle mit einem Akku.

Geräte mit Akku haben natürlich den Vorteil, dass sie sofort und überall einsatzbereit sind. Wie bei allen anderen elektronischen Geräten, sollte man den Akkustand immer im Auge behalten.

Einstellbare Messdauer

Die einstellbare Messdauer unterscheidet sich von Gerät und kann von ein paar Sekunden bis 5 Minuten oder gänzlich variabel einstellbar sein. Dies kann nützlich sein, wenn man nicht nur eine Momentaufnahme erfassen will und zum Beispiel Veränderungen der Luft während der Ausführung bestimmter Tätigkeiten erfahren möchte.

Mit der einstellbaren Messdauer lässt sich einsehen, wie lange die Feinstaubbelastung in der Luft verbleibt. Hier sind Werte ob abhängig davon, in welcher Höhe man misst. Da Feinstaub sich auf dem Boden ablegt, können Messungen, die höher im Raum angesetzt sind, niedrigere Werte aufweisen, als wenn nahe am Boden gemessen wird.

Zusätzliche Messfunktionen

Wenn du dir ein Feinstaubmessgerät zulegen willst, kannst du zwischen Modellen wählen, die nur Staubpartikel messen oder noch andere Werte erheben können. Zum Beispiel den Kohlendioxid (CO2)-Gehalt. Eine hohe Kohlendioxid-Konzentration bedeutet, dass weniger Sauerstoff in der Luft enthalten ist. Dies kann zu Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen führen.

Viele Einsteiger-Geräte verfügen über eine Air Quality Index-Funktion.

Diese zeigt an, wie die Luftqualität an sich ist, aber nicht, welche Schadstoffe sich genau in der Luft befinden. Es ist dennoch ein erster Anhaltspunkt darüber, wie es um die Luftqualität steht.

Wer gerne einen Allrounder haben möchte, der kann zu Geräten zurückgreifen, die mit Thermo- und Hygrometern ausgestattet sind. Sie messen neben der Feinstaubpartikel auch die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.

Einige Geräte können auch nicht so gängige Werte, wie beispielsweise die Formaldehyd-Belastung, ermitteln. Formaldehyd ist eine gasförmige Substanz, die man oft in Klebe- und Lösungsmitteln vorfindet, zB. in Möbelstücken. In großen Mengen kann dieses gesundheitsschädigend sein.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

[3] https://www.umweltbundesamt.at/pm10/

Bildquelle: pixabay.com / stevepb

Warum kannst du mir vertrauen?