ATF Öl
Zuletzt aktualisiert: 9. Oktober 2020

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Getriebeöl gibt es für viele verschiedene Getriebearten. Sie werden in Handschaltgetrieben, Automatikgetrieben, Achsgetrieben und Doppelkupplungsgetrieben verwendet. Das Getriebeöl sorgt dafür, dass die Zahnräder und andere verbauten Teile gut geschmiert werden.

Mit unserem Getriebeöl Test 2020 wollen wir dich dabei unterstützen, das richtige Getriebeöl für dein Fahrzeug zu finden. Das soll dir die Kaufentscheidung so einfach wie möglich machen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Getriebeöl schmiert die Bestandteile deines Getriebes. Es kühlt zusätzlich das Getriebe und kann so einen Getriebeschaden verhindern. Den Füllstand des Getriebeöls kannst du in einer Werkstatt kontrollieren lassen.
  • Das Getriebeöl kann durch Zugabe von Additiven verbessert werden. Durch die Zufuhr von Additiven werden die physikalischen und chemischen Eigenschaften verändert und sorgen für mehr Haltbarkeit.
  • Das eigene Wechseln des Getriebeöls ist grundsätzlich möglich, kann aber für ungeübte schwer sein. Hier ist es einfacher wenn du das Wechseln des Getriebeöl einem Fachmann in der Werkstatt überlässt.

Getriebeöl Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Getriebeöl in Premiumqualität

Das Getriebeöl von Motul kommt in der 1 Liter Größe und gilt als Mehrbereichsgetriebeöl auf Mineralölbasis. Es wird für Schalt-, Verteilergetriebe und hypoidverzahnte Achsantriebe und Hinterachsen verwendet.

Motul steht für erstklassige Schmierstoffe mit Premiumqualität. Die Getriebeöle sind abgestimmt auf die anspruchsvollen Anforderung auf dem Fahrzeugmarkt. Die Produkte von Motul sind international zugelassen und mit Zertifikaten ausgezeichnet. Seit 150 Jahren gilt Motul als Spezialist auf dem Markt für Getriebeöl.

Das beste Allrounder Getriebeöl

Das Getriebeöl von Mannol gibt es in unterschiedlichen Mengenangaben. Du kannst es in den Mengenangaben von 1, 4, 10 und 20 Liter kaufen. Mannol bietet eine Top-Qualität und kann universell für verschiedene Getriebe eingesetzt werden.

Das Getriebeöl ist hervorragend für Schaltgetriebe und Antriebsachsen geeignet die mit mittleren bis hohen Lasten betrieben werden. Zusätzlich bietet es neben der perfekten Schmierung einen super Korrosionsschutz.

Kauf- und Bewertungskriterien für Getriebeöle

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Getriebeöle miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Viskosität

Die Viskosität beschreibt die Zähflüssigkeit des Getriebeöls. Sie ist abhängig von der Temperatur und dem Druck. Dies beschreibt der Viskositätsindex und der Kompressibilitätskoeffizient.

Zusätzlich ist die Viskosität abhängig von der Formel und der Schergefälle im Schmierfilm. Die SAE-Klassen fassen die unterschiedlichen Klassen der Viskositäts-Einstufung zusammen.

Die SAE-Klassen geben allerdings nur Auskunft über die Viskosität der einzelnen Öle aber nicht über die Qualität der Öle. Hier werden Achs- und Schaltgetriebeöle klassifiziert. ATF- Typen gehören jedoch nicht dazu.

Zahl der Additive

Als Additive werden Stoffe bezeichnet die dem Öl zugesetzt werden. Die zugefügten Stoffe übernehmen verschiedene Funktionen und können so zum Beispiel einen besseren Korrosionsschutz erreichen.

Für Getriebe im Kraftfahrzeugbereich sollte der Additivanteil größer sein

Ebenso kann eine Verbesserung des Viskositätsindex erreicht werden. Zusätzlich kann ein synthetisches Öl als Grundöl der Viskosität dienlich sein. Sie bringen einen flacheren Viskositätsverlauf mit, welcher hilfreich bei hohen Temperaturen ist.

Bei diesen Getrieben ist die Belastung durch eine sehr kompakte Bauweise erheblich höher. Grundsätzlich hängt die Wahl des Getriebeöls von der Getriebeart ab.

Herkunft

Bei der Herkunft wird zwischen biogenen Schmierstoffen aus pflanzlichen Ölen und tierischen Fetten, Mineralölen und synthetischen Ölen unterschieden. Die biogenen Schmierstoffe gelten als umweltverträglicher Schmierstoff und sind in den meisten Fällen biologisch Abbaubar.

Mineralöle sind gleichzusetzen mit Erdölen. Diese werden durch Destillation von Erdöl gewonnen Das synthetische Öl wird im Vergleich extra für eine bessere Schmierung hergestellt. Zur Herstellung wird die Fischer-Tropsch-Synthese angewandt.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Getriebeöl ausführlich beantwortet

Nachfolgend haben wir einige wichtige Fragen für dich recherchiert und sie dir bestmöglich beantwortet. Wir hoffen, dass du danach einen noch besseren Überblick über Getriebeöle hast.

Für wen eignen sich Getriebeöle?

Grundsätzlich eignet und benötigt jeder mit einem Fahrzeug auch Getriebeöl. Die Hersteller sprechen oft über die Getriebeölfüllung für die Lebensdauer des Fahrzeugs.

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Getriebeöl muss nicht so oft gewechselt werden, wie andere Bestandteile oder Öle am Auto.  (Bildquelle: Adamsov / pixabay)

Wenn das Getriebeöl doch gewechselt werden soll, dann meistens erst nach 50.000 bis 100.000 Kilometer. Welches Getriebeöl zu deinem Fahrzeug passt, hängt von dem Getriebe, dem Fabrikat und dem Hersteller ab.

Welche Aufgaben haben Getriebeöle?

Getriebeöl hat die Aufgabe Lagerstellen zu schmieren und zu kühlen. Hier gibt es Lagerarten wie zum Beispiel Gleitlager, Nadellager, Kugellager und Schrägrollenlager. Die verschiedene Getriebearten stellen jeweils noch Zusatzanforderungen an Getriebeöle.

Typ Besonderheit
Schaltgetriebe Einfluss auf Reibwert, Geräuschkulisse niedriger bei Schaltvorgang
Automatikgetriebe Druckumwandlung
Doppelkupplungsgetriebe Schalten ohne Zugkraftunterbrechung

Bei Schaltgetrieben hat das Getriebeöl zusätzlich Einfluss auf den Reibwert und die geräuschlosen Schaltvorgänge. Für die Funktion der Synchronringe und schnelle Schaltvorgänge wird hier ein dünnes Getriebeöl benötigt.

Im Falle eines Automatikgetriebes hat das Getriebeöl die Zusatzaufgabe der Druckumwandlung. Auf Grund dessen müssen Automatiköle eine gewisse Druckstabilität aufweisen.

Seit der Herstellung von teilautomatisierten Schaltgetrieben oder auch Doppelkupplungsgetriebe genannt, wird ein Schalten ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Beide Kupplungen sind Nasskupplungen und laufen im Ölbad. Das Getriebeöl hat auch hier eine Kühlfunktion.

Wie wird Getriebeöl gemessen?

Hierfür solltest du zunächst nachschlagen ob du ein Schaltgetriebe oder ein Automatikgetriebe in deinem Auto hast. In der Regel werden Handschaltgetriebe von Werk aus befüllt und müssen somit nicht nachgefüllt werden.

Wenn du dir unsicher bist, lass das Getriebeöl in der Werkstatt messen.

Bei Automatikgetrieben suchst du nach einem Ölmessstab der in den meisten Fällen rot ist. Wenn du ihn nicht direkt findest kannst du auch im Handbuch nachschauen wo dieser zu finden ist.

Bei vielen Autos ist kein Getriebeölmessstab vorhanden. Der Füllstand muss möglicherweise durch eine elektronische Vorrichtung oder durch Entfernung einer Schraube am Getriebegehäuse geprüft werden.

Wann sollten Getriebeöle gewechselt werden?

In den meisten Fällen sollte das Getriebeöl nach ca. 50.000 bis 100.000 km gewechselt werden. Ebenso wie Motoröl kann dieses verschmutzen. Ob dein Getriebe noch ausreichend Getriebeöl hat, kannst du nachmessen.

Grundsätzlich kannst du an den folgenden Punkten erkennen wenn es Probleme bei der Kraftumsetzung innerhalb des Getriebes gibt. Dies weist dann auf Probleme im Getriebe oder sogar schon einen Getriebeschaden hin.

  • erhöhte Motordrehzahl sowie Benzinverbrauch
  • verzögerte Schaltung
  • übermäßig erhöhte Getriebetemperatur

Wenn etwas von diesen Punkten eintritt ist es möglich, dass nicht ausreichend Getriebeöl vorhanden ist oder die Fähigkeiten des Getriebeöls nicht mehr ausreichen.

Bei manchen Getrieben kann sich das Ablesen des Füllstandes jedoch schwieriger gestalten. Hier bietet es sich an den Ölstand in einer Werkstatt ablesen zu lassen. Dieser kann direkt mit einem Ölwechsel verbunden werden.

Was kosten Getriebeöle?

Im Normalfalle wird ein Wechsel des Getriebeöls in einer Werkstatt vorgenommen. Hierfür gibt es unterschiedliche Varianten die auch finanziell einen Unterschied machen.

Bei einem einfachen Ölwechsel wird das alte Getriebeöl abgelassen und daraufhin neues eingefüllt. Dies bringt einen finanziellen Aufwand von ca. 100€ mit sich. (abhängig von der Werkstatt und der Lage)

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Durch ein gutes Getriebeöl kannst du einen teuren Getriebeschaden vermeiden. (Bildquelle: Krzysiek / pixabay)

Falls es sich um ein Automatikgetriebe handelt so solltest du noch den Wechsel des Getriebeölfilters mit einplanen. Dieser kann sich auf ca. 100€ belaufen.

Bei dieser Art und Weise das Getriebeöl zu tauschen, sollte dir bewusst sein, dass nicht das gesamte Altöl entfernt werden kann. Das heißt, dass das restliche Altöl das neue Öl verschmutzen kann. Dies kann die Qualität des neuen Öls verschlechtern.

Um das restliche Altöl aus dem Getriebe zu entfernen bietet sich eine Getriebereinigung an. Hier wird mittels Druckluft das gesamte Altöl aus den Leitungen geblasen.

Zusätzlich wird das Getriebe ausgebaut und vollständig von Altöl befreit. Die Getriebereinigung bringt zusätzliche Kosten mit sich die zwischen 100 und 500€ liegen können. Der Preis ist abhängig von Getriebeart und Verschmutzung.

Wo kann ich Getriebeöle kaufen?

Getriebeöl gibt es sowohl in Baumärkten sowie auch im Fachhandel und Online-Shops zu kaufen. In den meisten Fällen wird das Getriebeöl jedoch von deiner Werkstatt besorgt wenn du dort einen Getriebeölwechsel vornehmen lässt.

Falls du dein Getriebeöl trotzdem selbst kaufen möchtest haben wir einige Online-Shops recherchiert die die meisten Getriebeöle verkaufen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • liqui-moly.de
  • autodoc.de
  • kfzteile24.de

Alle Getriebeöle die wir dir auf unserer Seite vorstellen sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Falls du ein Getriebeöl findest, dass zu deinem Auto passt, kannst du gleich zuschlagen.

Welche Alternativen gibt es zu Getriebeölen?

Eine Alternative zu Getriebeöl gibt es nicht. Das Getriebe ist ein hochkomplexer Apparat der aus vielen einzelnen Zahnrädern und Komponenten besteht. Das Getriebeöl hilft deinem Getriebe dabei nicht zu überhitzen und schmiert die einzelnen Bestandteile des Getriebes.

Außerdem hat es die Aufgabe zu kühlen bzw. die Hitze abzutransportieren sodass deine Getriebe lange hält. Es wird ein Getriebeschaden, der teuer werden kann, verhindert.

Welche Arten von Getriebeölen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Hier erläutern wir dir die verschiedenen Arten der Getriebeöle und wo ihre Unterschiede liegen. Ebenso ihre Einsatzgebiete werden erklärt.

Art Vorteile Nachteile
Motorenöle günstig in der Anschaffung begrenzt einsetzbar, geringe Qualität
Handschaltgetriebeöle (MTF) besserer Fahrkomfort nicht nasskupplungstauglich
Achsgetriebeöle keine Reibelemente benötigt hohen Verschleißschutz
Automatic Transmission Fluids (ATF) hohe Temperatur- und Alterungsstabilität nur für Automatikgetriebe
Öle für stufenlose Automatikgetriebe (CVTF) abgestimmt auf Reibeigenschaften benötigt gute Schaumeigenschaften
Öle für Doppelkupplungsgetriebe (DCTF) vereint Eigenschaften von MTF und ATF benötigt Schaumfestigkeit
Multifunktionsöle für viele ölgeschmierte Systeme und Getriebe geeignet nicht speziell auf ein Getriebe abgestimmt

Nachfolgend gehen wir noch weiter auf die einzelnen Getriebeöle ein.

Motorenöle

Motorenöle

Bei dem Motorenölen handelt es sich um jede Art von Öl die dazu dient einen Verbrennungsmotor zu schmieren. Im weiteren Sinne gehören auch Zweitaktöle zu den Motorölen.

Hier werden zwischen unterschiedlichen Herstellungsarten unterschieden. Das Mineralöl wird aus Grundölen hergestellt die aus Erdöldestillaten gewonnen wurden.

Des Weiteren gibt es Teilsynthetik-Öl. Das Teilsynthetisches Motoröl wird aus einer Mischung von Mineralölen und synthetischer Grundöle gezogen.

Zum Schluss gibt es noch das Synthetik-Öl. Das synthetisch hergestellte Motoröl besteht ausschließlich aus Grundölen die synthetisch oder nicht direkt aus Erdöldestillaten gewonnen wurden.

Handschaltgetriebeöle (MTF)

Handschaltgetriebeöle (MTF)

Hier übernimmt der Schmierstoff, zusätzlich zur klassischen Verschleißminderung noch weitere Aufgaben. In modernen Handschaltgetriebeölen nimmt der Schmierstoff Einfluss auf den Fahrkomfort.

Vorteile
  • Einfluss auf Fahrkomfort
  • Qualität des Gangwechsels besser
  • Reibeigenschaften abgestimmt
Nachteile
  • nicht nasskupplugstauglich
  • Synchronverträglichkeit nötig

Die Qualität des Gangwechsels wird durch das Getriebeöl beeinflusst. Durch die Verwendung von Trockenkupplungen in einem Handschaltgetriebe werden die Reibeigenschaften des Schmierstoffes auf die Anforderungen der Synchronisierung eingestellt.

Auf Grund dessen sind Handschaltgetriebeöle nicht nasskupplungstauglich. Durch verschiedene Materialien innerhalb des Handschaltgetriebes ist eine Synchronverträglichkeit von großer Bedeutung.

Achsgetriebeöle

Achsgetriebeöle

Bei Achsgetriebeölen handelt es sich um fest übersetzte Getriebe ohne Reibeelemente. Deswegen kann bei Achsgetriebeölen auf besondere Reibeigenschaften verzichtet werden.

Im Vergleich zum Handschaltgetriebe benötigt das Achsgetriebeöl einen hohen Verschleißschutz und maximale Hochdruckeigenschaften. Hierfür werden Schwefeladditive hinzugefügt. Das macht Achsöle kupplungs- oder synchronisierungsuntauglich.

Achsöle bringen zwar einen hohen Verschleißschutz mit, jedoch müssen sie trotzdem gute Alterungseigenschaften aufweisen. Hier sollen immer längere Wechselintervalle bis hin zu Fill-for-Life erzielt werden.

Achsgetriebeöle werden optimiert durch die Verwendung von synthetischen Grundölen sowie der Zugabe von Friction-Modifier. So sollen die Reibungsverluste im Getriebe verringert werden.

Automatic Transmission Fluids (ATF)

Automatic Transmission Fluids (ATF)

Unter Automatic Transmission Fluids versteht man spezielle Funktionsflüssigkeiten für Automatikgetriebe. Bei diesen Getriebeölen kann auf einen hohen Verschleißschutz verzichtet werden.

Das liegt an an der Verwendung von milderen Planetenradsätzen. Hier verteilen mehr Zahnkontakte pro Übersetzungstufe die Belastung besser. Der Verschleißschutz sowie die Hochdruckeigenschaften von ATFs liegen unter denen eines Handschaltgetriebes.

Im Vergleich werden ATFs besser auf die Bedürfnisse von nasslaufenden Schaltkupplungen und -bremsen abgestimmt. Automatic Transmission Fluids werden in besonderen Fällen auch für Synchron- Schaltgetriebe sowie Getriebe-Hydrauliksysteme eingesetzt.

Öle für stufenlose Automatikgetriebe (CVTF)

Öle für stufenlose Automatikgetriebe (CVTF)

Im Grundsatz kann man sagen, dass Öle für stufenlose Automatikgetriebe (CVTF) den ATF-Ölen sehr ähnlich sind. Zusätzlich zu den Eigenschaften der ATF-Ölen sind sie abgestimmt auf die nötigen Reibeigenschaften.

Diese entstehen zwischen den metallischen Reibpartnern Variator und Kette/ Schubgliederband. Durch die Verwendung von Hydraulikpumpen müssen sie gute Schaumeigenschaften sowie ein gutes Luftabscheidevermögen mitbringen. Dies verhindert die Kavitation in der Pumpe.

Öle für Doppelkupplungsgetriebe (DCTF)

Öle für Doppelkupplungsgetriebe (DCTF)

Öle für Doppelkupplungsgetriebe (DCTF) vereinen die Eigenschaften von MTFs und ATFs. Die Doppelkupplungsgetriebe im Schaltungsteil sind wie normale Handschaltgetriebe aufgebaut und müssen so den Anforderungen an ein MTF genügen.

Vorteile
  • Eigenschaften von MTF und ATF
  • lediglich MTF Anforderungen
Nachteile
  • Schaumfestigkeit wird benötigt
  • Anforderungen wie an ein ATF

Hierbei handelt es sich meistens um eine nasslaufende Lamellenkupplung. Auf Grund dessen stellt sie Anforderungen an das Öl wie ein ATF. Des Weiteren können auch Hydraulikpumpen eingesetzt werden und somit wird auch eine Schaumfestigkeit benötigt.

Eine neuere Variante sind trockene Doppelkupplungsgetriebe. Hier läuft die Kupplung nicht im Ölbad und so wird als Schmierstoff ein geeignetes MTF verwendet.

Multifunktionsöle

Multifunktionsöle

Unter Multifunktionsölen versteht man Schmierstoffe die mit einer Vielzahl von ölgeschmierten Systemen und Getrieben betrieben werden können. Diese werden häufig beim Bau von Agrarmaschinen verwendet.

Agrarmaschinen bestehen aus vielen ölgeschmierten Systemen und Getrieben sodass es sich anbietet diese Kreisläufe zusammenzufassen. Sie vereinen Eigenschaften und Anwendungsgebiete der vorher genannten Öltypen.

Teilweise können sie sogar im Motor zum Einsatz kommen. Sie sind dementsprechend ein Kompromiss der verschiedenen Öltypen und sollten nach gefordertem Einsatzgebiet ausgewählt werden.

Wie wechsle ich Getriebeöle richtig?

Zunächst einmal sollte dir bewusst sein, dass das Wechseln des Getriebeöls keine einfache Aufgabe ist und dass du bei der Entsorgung des Altöls gewisse Vorgaben einzuhalten hast. Wenn du dir unsicher bist, suche lieber eine Werkstatt auf.

Im Falle eines Schaltgetriebes solltest du zu erst das Fahrzeug warm fahren und danach auf eine Hebebühne stellen. Daraufhin entfernst du die Abdeckung des Getriebes sowie einen eventuell vorhandenen Hitzeschutz.

Um das Altöl aufzufangen benötigst du ein entsprechend großes Gefäß. Sobald du das Gefäß bereitstehen hast, entfernst du die Öleinfüllschraube sowie die Ölablassschraube.

Nach Ablaufen des Öls solltest du die Ölablassschraube gegen eine neues austauschen. Jetzt kannst du durch Verwenden einer Spezialspritze das neue Getriebeöl einfüllen.

Verschließe das Getriebe und lass das Auto von der Hebebühne. Bei einem Automatikgetriebe ist der Wechsel des Getriebeöls nicht einfach so möglich. Auf Grund dessen solltest du zum Tausch des Getriebeöls im Automatikgetriebe in eine Werkstatt fahren.

Wie oft sollte ich Getriebeöle wechseln?

Bei einigen Herstellern wird angegeben, dass das Getriebeöl nie gewechselt werden muss. Die meisten Mechaniker empfehlen einen Getriebeölwechsel nach 50.000 bis 100.000 km. Das Getriebeöl verschmutzt mit der Zeit und kann so an Viskosität verlieren.

In der Praxis zeigt sich jedoch meistens, dass ein Wechsel nach ca. der halben Lebensdauer von Nöten ist.

Zusätzlich ist es möglich, dass durch Undichtigkeit der Füllstand der Getriebeöls sinkt. In beiden Fällen wird das Getriebe nicht mehr ausreichend vor Verschleiß geschützt und kann Schäden nach sich ziehen.

Bildquelle: auremar / 123rf

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