Laminatschneider
Veröffentlicht: 20. November 2020

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Stehen in nächster Zeit Laminatverlegearbeiten auf dem Plan? Besonders, wenn man sich den Traum eines Eigenheims verwirklichen will oder auch einfach Lust auf neuen Wind im alten Zuhause hat, ist das Verlegen des Bodens ein wichtiger Schritt. Man findet jedoch selten Laminatpaneele, die genau auf die Maße des Bodens zugeschnitten sind, weswegen ein Laminatschneider von Vorteil ist.

Mit unserem Laminatschneider Test 2021 findest du genau das richtige Schneidewerkzeug für die Arbeit mit Laminat. Wir haben die wichtigsten Faktoren aufgelistet, die du beim Kauf beachten solltest. Du lernst zudem die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten kennen und wirst dich dadurch schnell für den passenden Laminatschneider entscheiden können.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Laminatschneider kann wie eine Papierschneidemaschine bedient werden. Die Laminatpaneele werden sauber und gerade mit einer Klinge zertrennt. Dazu muss ein Hebel per Hand betätigt werden.
  • Die Geräte weisen verschiedene Schnittarten auf: Mit einem Querschnitt lässt sich das Laminat in der Länge, mit einem Längsschnitt in der Breite zuschneiden. Mit einem Winkelschnitt kann man zusätzlich Einkerbungen ausschneiden oder die Paneele an schiefe Wände anpassen.
  • Verfügt das Gerät über eine Schneideklinge, ist Konzentration gefragt. Mit dieser Art an Laminatschneider kann man auch dickeres Holz leicht zerschneiden, damit einher geht jedoch ein Verletzungsrisiko.

Laminatschneider Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Die Auswahl fällt bei Werkzeugen wie Laminatschneider nicht immer leicht. Im Folgenden wollen wir dir deswegen verschiedene Geräte vorstellen, die uns mit ihren Features überzeugt haben.

Der beste Laminatschneider mit Quetschklinge

Der X4-TOOLS Laminatschneider in der Farbe Blau ist sehr stabil und wird mit einer Materialstütze geliefert. Er eignet sich für Schnitte mit bis zu 200 mm Breite und 11 mm Stärke. Die verschleißfreie Quetschklinge muss nicht geschleift oder geschärft werden.

Der Hersteller verspricht einfach durchführbare Schnitte. Auch 90° Winkelschnitte sind mit diesem Modell möglich. Der Laminatschneider ist 68 cm lang und 5 kg schwer, somit hat er eine gute Standfestigkeit.

Bewertung der Redaktion: Dieses Modell ist optimal für dich, wenn du standardmäßige Laminatpaneelen in einem einfachen Raum verlegen willst. Durch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis eignet sich der X4-TOOLS auch für Laien, die nur gelegentlich damit arbeiten wollen.

Der beste Laminatschneider mit Schneideklinge

Der qteck Laminatschneider LC225 zeichnet sich vor allem durch seine scharfe Schneideklinge aus HSS-Stahl aus. Dadurch werden Materialschädigungen und Schnittverluste vermieden. Das Gerät kann Materialien bis zu 225 mm Breite und bis zu 10 mm Dicke schneiden. Es eignet sich zum Beispiel auch für Laminat, Fertigparkett oder Kork, wobei die Schnittstärke anders ausfallen kann.

Zudem ist ein Winkelanschlag integriert, der bis 45° stufenlos verstellbar ist. Praktisch ist auch das angefügte Lineal für exakte Markierungen. Der Griff des Laminatschneiders besteht aus Metall, sodass auch das Gewicht von knapp 6 kg etwas höher ist.

Bewertung der Redaktion: Das Modell eignet sich sowohl für Hobby-Heimwerker als auch für Profis. Es kann in verschiedenen Situationen eingesetzt werden. Für den Transport und mobilen Einsatz der Laminatschneider von qteck jedoch eher nicht geeignet.

Der beste Laminatschneider für alle Schnittarten

Der Laminatschneider LC 600 von der Marke Wolfcraft eignet sich für standardmäßige Verlegearbeiten, für die verschiedene Schnittarten benötigt werden. Denn Laminatpaneele können damit schnell in der Länge gekürzt und auch unbegrenzt in der Länge zugeschnitten werden. Zudem sind Winkelschnitte bis 180° möglich.

Das Gerät zeichnet sich auch durch ein geringes Gewicht von rund 2 kg aus. Die Schnittbreite beläuft sich auf 46,5 cm, und die Schnittstärke auf 11 mm. Die Anwendung funktioniert laut Hersteller auch bei Laminat mit Trittschalldämmung ohne großen Kraftaufwand.

Bewertung der Redaktion: Falls du Laminatpaneele an schiefe Wände oder fest integrierte Möbel anpassen willst, ist dieses Gerät optimal für dich. Es ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch einfach zu transportieren.

Der beste Laminatschneider mit Eignung für verschiedene Materialien

Der Bautec PROFI BT325 Laminatschneider und Parkettschneider ist für eine Vielzahl an Materialien geeignet. Neben den genannten Bodenarten sind auch PVC, Kork oder Gummi damit bearbeitbar. Die Paneele können dabei bis zu 225 mm breit und 15 mm dick sein. Das Gerät eignet sich zudem für Winkelschnitte.

Eine Besonderheit ist auch, dass der Laminatschneider in einem 18-teiligen Set geliefert wird. Du musst dich also nicht extra um Zugstange, Schlagklotz oder Distanzkeile kümmern. Die Klinge ist extra scharf geschliffen, jedoch ist die sichere Anwendung durch das GS Zertifikat garantiert.

Bewertung der Redaktion: Dieser Laminatschneider ist ein echter Allrounder beim Verlegen von Boden. Wenn du ein hochwertiges Gerät suchst, das sich für viele Bodenarten eignet und inklusive eines praktischen Sets geliefert wird, ist dieses womöglich die beste Wahl.

Laminatschneider: Kauf- und Bewertungskriterien

Womöglich hast du unter unseren Favoriten auch bereits deinen perfekten Laminatschneider gefunden. Anhand folgender Kriterien kannst du überprüfen, ob das Produkt für alle deine Vorhaben geeignet ist:

Die weiteren Ausführungen geben einen tieferen Blick in die Welt der Laminatschneider und lassen dich das optimale Gerät aussuchen.

Material

Zuerst sollte darauf geachtet werden, aus welchem Material der Laminatschneider gefertigt ist. Dabei unterscheidet man zwischen dem Gerät an sich und der Klinge. Ersteres ist weniger kompliziert, da die meisten Konstruktionen aus Aluminium bestehen. Das liegt vor allem an dem geringen Gewicht und der trotzdem hohen Stabilität des Metalls.

Das Material der Klinge ist unterschiedlich. Hierbei ist vor allem Edelstahl beliebt, da es äußerst beständig gegenüber Rost, Hitze und Säure ist. Außerdem gestaltet sich die Reinigung sehr einfach, womit es sich als Luxus-Material für Laminatschneider auszeichnet. Das spiegelt sich aber auch im Preis wider.

Eine günstigere Variante für das Material der Klinge ist HSS-Stahl. Es ist ebenfalls hitzebeständig und nicht verformbar. Die nötige Stabilität ist also auch hier gegeben. Allerdings sollte man auf eine gute Beschichtung achten, sodass Korrosion vermieden wird. Ein Nachteil von HSS-Stahl ist jedoch das hohe Gewicht.

Größe und Gewicht

Besonders, wenn der Laminatschneider beim beruflichen Gebrauch häufig transportiert werden soll, ist die Größe und das Gewicht entscheidend. Doch auch, wenn das Gerät zu Hause eine Zeit lang zwischengelagert werden soll, ist ein geringes Maß von Vorteil. Denn meistens kann es nicht auseinandergebaut werden.

Die meisten Laminatschneider sind rund 5 kg schwer und 50 bis 80 cm breit.

Laminatschneider gibt es ab einem Gewicht von rund 2 kg. Bis zu 6 kg lassen sie sich erfahrungsgemäß bequem transportieren. Wird das Gerät an einen festen Platz gestellt und nur hin und wieder verwendet, kann das Kriterium des Gewichts vernachlässigt werden.

Hinsichtlich der Größe sind die Geräte ebenfalls verschieden. Generell sollte man sich dabei zuerst überlegen, wie breit die zu schneidenden Laminatstücke sind. Denn die sogenannte Schnittbreite gibt auch die eigentliche Breite des Geräts vor. Falls du nur dünne Hölzer bearbeiten möchtest, ist ein 1 Meter breiter Laminatschneider also überflüssig.

Schnittbreite und -stärke

Wie erwähnt, ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf eines Laminatschneiders Gedanken über die Maße des zu bearbeitenden Laminatpaneels zu machen. Dabei beachtet man die maximale Schnittbreite und Schnittstärke.

Die Schnittbreite ist ungefähr mit der Länge der Klinge gleichzusetzen. Ist das Holzstück breiter als die Klinge, ist kein gleichmäßiger Schnitt möglich. Die meisten Modelle sind in der Lage, Materialien von 20 bis 50 cm Breite zu schneiden.

Daneben ist die Schnittstärke zu beachten. Damit bezeichnet man die Fähigkeit des Gerätes, Laminatstücke einer bestimmten Dicke trennen zu können. Empfehlenswert sind Laminatschneider ab einer maximalen Schnittstärke von 10 mm. Damit lassen sich die meisten Laminatstücke bearbeiten. Bei Sonderfällen kann aber eine Stärke von 15 mm notwendig sein.

Schnittart

Weiterhin unterscheiden sich die Geräte in der Schnittart. Die einfacheren Modelle machen lediglich einen Querschnitt möglich. Laminatschneider mit Querschnitt eignen sich daher gut für unmöblierte und rechteckige Räume mit gewöhnlichem Maß.

Sollte sich die Bodenfläche nicht mit standardmäßig breitem Laminat bedecken lassen, ist zusätzlich ein Längsschnitt von Vorteil. Dadurch entsteht ein ordentlicher Abschluss mit wenig Aufwand.

Längsschnitte mit einer Stichsäge durchzuführen, bringt einige Nachteile mit sich. Denn neben dem Mehraufwand an Strom entsteht dadurch viel Dreck und Staub.

Falls andere Hindernisse wie fest installierte Möbel oder nicht rechtwinklige Ecken vorhanden sind, ist zusätzlich ein Winkelschnitt zu empfehlen. Einige Modelle haben eine Funktion, bei der man den zu schneidenden Winkel direkt einstellen kann. Je nach Gegebenheit und Wunsch kannst du also das richtige Gerät anhand der Anzahl an Schnittarten bestimmen.

Besonderheiten

Um eine gute Handhabung des Laminatschneiders zu garantieren, solltest du bei deiner Wahl auf einige weitere Besonderheiten achten. Empfehlenswert sind rutschhemmende Gummiabdeckungen an den Füßen und am Hebel des Gerätes, womit eine sichere und genaue Arbeit möglich ist.

Wenn man keine weitere Hilfsperson zur Verfügung hat, ist zudem eine Materialstütze von Vorteil. Sie bietet eine Ablage und Fixierung der schweren, langen Laminatpaneelen bei der Arbeit. Verfügt das Gerät außerdem über eine gezahnte Schneideleiste, ist das Material optimal fixiert.

Bevor man zu Schneiden beginnt, sollte man sich die Länge der einzelnen Stücke erst markieren. Dazu ist es praktisch, wenn ein Lineal an dem Gerät vorhanden ist. Für eine noch präzisere Markierung kann ein Tool zur Laser-Schnittmarkierung nützlich sein.

Als letzte Besonderheit ist ein verstellbarer Winkelanschlag zu nennen. Dieser kann bei einem Modell mit Winkelschnitt von Vorteil sein. So lassen sich auch ungewöhnliche Winkel präzise zuschneiden und auf weitere Holzstücke anwenden. Welche zusätzlichen Möglichkeiten dein Laminatschneider haben soll, hängt also von deinen Wünschen ab.

Laminatschneider: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden beantworten wir dir alle übrigen Fragen zum Thema Laminatschneider. Damit du beim Kauf und bei der Anwendung des Gerätes alle Aspekte beachtest, bietet dieser Ratgeber alle grundlegenden Informationen.

Was ist ein Laminatschneider und für wen ist er geeignet?

Sowohl bei Neubauten als auch bei Ausbesserungsarbeiten in alten Gebäuden – ein Laminatschneider wird immer dann benötigt, wenn ein Raum mit Laminatboden verlegt werden soll. Denn exakt auf deinen Raum passende Bodenstücke gibt es meist nirgends. Die Laminatpaneele müssen daher individuell zugeschnitten werden.

Laminatschneider

Mit einem Laminatschneider können auch Hobby-Handwerker einfach und sauber Laminatboden verlegen. (Bildquelle: pixabay / Mazrobo)

In der Anwendung gleicht der Laminatschneider einer Papierschneidemaschine. Das Material wird unter die Klinge gelegt, die mit einem Hebel nach unten gedrückt werden kann und das Laminat mit einem geraden Schnitt zertrennt. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine gleichmäßige Kraftverteilung und verhindert eine Schädigung des Materials.

Das Gerät eignet sich wegen dieser einfachen Handhabung für alle, die Bodenverlegearbeiten verrichten wollen. Sowohl bei Laien als auch bei Profis gehört ein Laminatschneider zur Grundausstattung.

Welche Arten von Laminatschneidern gibt es?

In folgender Tabelle stellen wird dir zwei verschiedene Arten an Laminatschneidern dar. Sie können durch ihre Klinge voneinander unterschieden werden. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, anhand deren du dich für die Passende entscheiden kannst.

Art Vorteile Nachteile
Laminatschneider mit Quetschklinge hohe Sicherheit, einfache und schnelle Handhabung, günstiger Preis eingeschränkte Anwendung, unsaubere Kanten
Laminatschneider mit Schneideklinge geringer Kraftaufwand, Einsatz bei vielfältigen Materialien, saubere Kanten Verletzungsrisiko, hoher Preis

Die Quetschklinge eines Laminatschneiders ist nicht scharf und somit ist die Anwendung besonders sicher. Wenn man den Hebel drückt, muss man also weiterhin nichts beachten. Geräte mit Quetschklinge liefern jedoch ein etwas unsauberes Ergebnis, da das Material nur gepresst wird.

Bei dickeren Böden kommen Quetschklingen zudem schnell an ihre Grenzen. Durch den günstigeren Preis eignet sich diese Art aber optimal für Laien mit gelegentlichem Einsatz.

Laminatschneider mit Schneideklingen können dagegen auch bei dickeren Materialien eingesetzt werden. Denn das scharfe Messer ermöglicht eine Spaltung des Laminats ohne großen Kraftaufwand. Durch dieses Prinzip kann man sich bei der Arbeit jedoch schnell verletzen und muss somit konzentrierter sein.

Zudem sind Geräte mit Schneideklingen hochpreisiger und eignen sich damit eher für Profis, die den Laminatschneider regelmäßig benutzen.

Was kosten Laminatschneider?

Wie bereits erwähnt, besteht besonders zwischen den zwei Arten an Laminatschneidern ein Preisunterschied. Wie dieser in konkreten Zahlen aussieht, siehst du in der Tabelle unterhalb.

Typ Preisspanne
Laminatschneider mit Quetschklinge 35-80 €
Laminatschneider mit Schneideklinge 150-400 €

Die Preisspanne ist jeweils relativ groß, was sich auf die verschiedenen zusätzlichen Features, wie beispielsweise die Schnittmöglichkeiten, zurückführen lässt. Ein Laminatschneider mit Quetschklinge kostet zwischen 35 und 80 €. Für gelegentliche Arbeiten mit dünnem Boden ist dieser Preisrahmen üblich.

Solltest du jedoch größere Verlegearbeiten vorhaben, ist die Anschaffung eines Laminatschneiders mit Schneideklinge überlegenswert. Auch, wenn das Gerät bis zu 400 € kosten kann, hat es doch einige Vorteile bei längerer Benutzung.

Wo kann ich Laminatschneider kaufen?

Vor Ort kannst du einen Laminatschneider im Baumarkt oder im Fachhandel erwerben. Auch online gibt es zahlreiche Anbieter, die dieses Gerät in ihrem Sortiment haben. Dazu zählen zum Beispiel die Folgenden:

  • obi
  • ebay
  • amazon
  • idealo
  • bauhaus

Besonders beliebt sind auch gebrauchte Geräte. Vor allem für Hobby-Handwerker, die den Laminatschneider nur für wenige Arbeiten benutzen, ist dies eine rentable Option. Wenn du das Gerät erst ausprobieren willst, bieten viele Baumärkte auch Leihgaben an. Informiere dich dazu am besten auf der Homepage eines Fachmarktes in deiner Nähe über die Optionen und Tarife.

Welche Alternativen gibt es zu Laminatschneidern?

Laminatpaneele können natürlich auch mit anderen Werkzeugen zerschnitten werden. Konkurrenten des manuell betriebenen Laminatschneiders sind vor allem elektrische Sägen.

Typ Beschreibung
Kreissäge Eine Kreissäge eignet sich für gerade Schnitte durch jegliches Material. Neben weichem Metall kann das Elektrowerkzeug auch Holz zertrennen. Handelt es sich um eine Handkreissäge, kann sie flexibel und mobil eingesetzt werden.
Stichsäge Stichsägen werden meist dann eingesetzt, wenn Kurven oder andere Formen ausgeschnitten werden müssen. Mithilfe einer Führungsschiene sind mit der elektrischen Hubsäge aber auch gerade Schnitte möglich.
Kappsäge Diese Art der elektrischen Säge wird für das präzise Kürzen von Material verwendet. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Art der Kreissäge, die besonders sicheres Arbeiten und genaue Ergebnisse verspricht.

Jede Art dieser Elektrowerkzeuge hat gewisse Vorteile, die nicht zu vernachlässigen sind. Ihr Einsatzgebiet ist meist größer als das eines Laminatschneiders. Wenn du also ein Gerät suchst, mit dem du ohne Kraftaufwand vieles zerschneiden kannst, sind diese Alternativen womöglich eine Überlegung wert.

Für Arbeiten mit Laminatboden ist der klassische Laminatschneider jedoch zu bevorzugen. Er liefert genaue und saubere Schnitte, die trotz des manuellen Betriebs einfach zu erledigen sind. Weiterhin verbraucht er gegenüber elektrischen Geräten keinen Strom, ist leise und hinterlässt keinen Staub.

Wie verwende ich einen Laminatschneider richtig?

Die Arbeit mit einem Laminatschneider ist prinzipiell einfach, jedoch sollten trotzdem einige Hinweise beachtet werden. Nach dem sachgerechten Aufbau sollte das Gerät auf eine ebene und saubere Fläche gestellt werden, wo es nicht verrutschen kann.

Bevor du mit dem Zerschneiden des Laminats beginnst, solltest du dich über die benötigte Breite der Dehnungsfuge in der Verlege-Anleitung informieren. Diese wird jeweils zu den Wänden hin und zwischen Räumen benötigt.

Die richtige Markierung der Schnittstellen ist ebenfalls unerlässlich. Bei der Schnittarbeit ist Konzentration gefragt, damit ein perfektes Ergebnis entsteht.

Stelle bei jedem Schnitt sicher, dass das Laminatpaneel richtig platziert ist. Nach dem Schnitt solltest du die Klinge immer schließen, um Verletzungen zu vermeiden.

Laminatschneider bedürfen keiner aufwändigen Pflege, aber ein angemessener Umgang fördert die Langlebigkeit.

Um das Gerät lange verwenden zu können, sollten nach der Arbeit alle Materialrückstände entfernt werden.

Zusätzlich ist die richtige Lagerung für die Langlebigkeit entscheidend: Laminatschneider sollten an einem trockenen, sonnengeschützten Ort aufbewahrt werden.

Die Klinge sollte nach jedem Einsatz auf Beschädigungen überprüft werden. Handelt es sich um eine Schneideklinge, sollte diese auch regelmäßig mit einer Feile geschliffen werden. Hin und wieder kann auch das Gelenk, das Hebel und Klinge verbindet, gereinigt und neu geölt werden.

Welche anderen Materialien kann ich mit einem Laminatschneider trennen?

Wenn du über den Kauf eines Laminatschneiders nachdenkst, sind womöglich die weiteren Einsatzgebiete des Gerätes für dich interessant. Es kann nämlich nicht nur Laminat zerschneiden, sondern auch weitere Materialien:

  • Vinyl: Dieser Kunststoff-Bodenbelag ist sehr beliebt und ist auch als PVC bekannt. Es zeichnet sich durch einen niedrigen Preis und einer trotzdem hohen Robustheit aus.
  • Kork: Kork wird im Gegensatz zu Vinyl aus einem natürlichen Rohstoff gewonnen. Bei dem Bodenbelag handelt es sich um gepresstes Korkgranulat, das sehr stabil ist und auch als Dämmung geeignet ist.
  • Fertigparkett: Diese Bodenart ist eine dünnere Variante des Parketts. Normales Parkett ist Massivholz und daher eher nicht für einen Laminatschneider geeignet. Fertigparkett ist dagegen leichter zu bearbeiten.
  • Linoleum: Auch dieses widerstandsfähige Material ist eine beliebte Bodenart und kann mit einem Laminatschneider zertrennt werden. Ein Vorteil von Linoleum ist seine hygienische Wirkung.
  • Echtholz: Durch seine dünnen Holzblätter ist das auch als Furnierholz bekannte Material leicht verarbeitbar. Es ist so aufbereitet, dass es wie hochwertiges Vollholz aussieht, ist aber in seiner Zusammensetzung eher minderwertig.

Grundsätzlich gelten dabei aber die Angaben des Herstellers. Für Laminat und Vinyl eignen sich eigentlich alle Geräte. Ob sich ein Laminatschneider für alle anderen aufgezählten Bodenbeläge eignet, solltest du im Einzelfall selbst nochmal nachlesen.

Fazit

Mit einem Laminatschneider kannst du Laminat und verschiedene andere Bodenarten einfach und sauber zerschneiden. Damit das Gerät mit dem ausgesuchten Boden harmoniert und es optimal auf deine Wünsche zugeschnitten ist, sollte es einige Eigenschaften vorweisen.

Vor allem das Material, die maximale Stärke und Breite des Schnitts und die Schnittart sind entscheidend.

Zudem kommt es auf die Klinge des Laminatschneiders an. Man unterscheidet zwischen Geräten mit Schneideklinge und solchen mit Quetschklinge, die sich in der Handhabung und im Ergebnis unterscheiden.

Obwohl es auch elektrische Alternativen gibt, ist der Laminatschneider ein Allrounder unter den Werkzeugen und bietet exakte Schnitte bei einfacher Anwendung.

Bildquelle: Rassameesritrakool / 123rf

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