Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2020

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In der heimischen Werkstatt sollte eine Metallsäge nicht fehlen. Wie der Name schon sagt, sind sie vor allem für die Verarbeitung von Werkstücken aus Metall wichtig. Aber welche Modelle gibt es überhaupt? Worauf muss man beim Kauf achten und was kostet eine Metallsäge überhaupt? Und wie verwendet man sie?

In unserem Metallsäge Test 2020 stellen wir dir die besten und aktuellsten Metallsägen vor und geben dir Kriterien an die Hand, mit denen du die richtige Säge für dich auswählen kannst. Außerdem erhältst du jede Menge Hintergrundinformationen rund um das Thema Metallsäge – von Anwendungsmöglichkeiten bis hin zum auswechseln des Sägeblatts.




Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer Metallsäge kann man metallische Werkstücke trenne bzw. teilen und bedingt auch formen. Das bedeutet aber nicht, dass man ausschließlich Metall bearbeiten kann. Auch Holz und Kunststoff lassen sich damit teilen. Allerdings ist die Arbeit daran mit Metallsägen mühseliger als mit anderen Sägen.
  • Mit Metallsägen sind meist Handsägen gemeint, sie werden aber auch Bügelsägen genannt. Das Sägeblatt wird hier gespannt um Stabilität zu gewährleisten. Andere Arten von Handsägen werden eher für andere Werkstoffe verwendet.
  • Beim Sägen ist es wichtig, die Metallsäge richtig zu halten und immer die richtige Menge Druck zu verwenden. Ansonsten kann es passieren, dass Sägezähne ausbrechen und es versteht erhöhte Verletzungsgefahr.

Metallsäge Test: Favoriten der Redaktion

Die beste traditionelle Metallsäge

Diese Metallsäge von BAHCO ist traditionell, mit einem Heft als Griff, aufgebaut. Sie hat einen Stahlrahmen mit Kunststoffummantelung und einer besonders hohen Sägeblattspannung. Dadurch werden grade, saubere Schnitte kinderleicht.

Die Metallsäge hat eine Gesamtlänge von 320 mm mit einer Sägeblattlänge von 300 mm. Das mitgelieferte Sägeblatt besteht aus Sandflex Bimetall und hat eine Zahnteilung von 24. Bei Bedarf lässt sich die Blatteinstellung anpassen (90° oder 55° möglich).

Die beste Metallsäge mit ergonomischem Handgriff

Diese Metallsäge ist mit einem ergonomischem Handgriff ausgestattet. Dadurch lässt sie sich stabil und sicher führen. Sie hat einen leichten Zwei-Komponenten Rahmen mit Stahlkern. Der Spannmechanismus ist im Griff integriert und lässt sich bei Bedarf anpassen (90° oder 55° möglich)

Die Metallsäge wird mit einem 300 mm langen Sandflex Bimetall Sägeblatt geliefert, dass eine Zahnteilung von 24 Zähnen pro Zoll hat. Durch die hohe Blattspannung sind grade, saubere Schnitte problemlos möglich.

Die beste kleine Metallsäge

Mit 150 mm Länge gehört die Pik-Säge von Connex zu den kleineren Modellen. Sie hat einen Holzgriff und einen Metallbügel, zwischen dem das Sägeblatt eingespannt wird. Die Säge eignet sich vor allem für kleine Werkstücke und Aufgaben, die schnell erledigt sind.

Der Griff der Metallsäge ist leicht geneigt, wodurch das aufbauen von Druck auch mit wenig Kraft möglich ist. Auch Kunststoff und Holz lassen sich mit der kleinen Säge bearbeiten.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du dir eine Metallsäge kaufst

Bevor du entscheidest, ob du eine Metallsäge kaufen solltest oder nicht, gibt es einige generelle Dinge die man wissen sollte. Daher werden wir im folgenden Abschnitt erklären, was eine Metallsäge überhaupt ist, wozu man sie verwendet und in wie weit sie sich von anderen Sägen unterscheidet.

Auch, wo du sie herbekommen könntest, mit welchen Kosten du rechnen musst und welche Alternativen es zur Metallsäge gibt, erklären wir dir.

Eine Metallsäge sollte in keinem Werkzeugkasten fehlen. (Bildquelle: 123rf.com / 8vfanrf)

Was ist eine Metallsäge?

Eine Metallsäge ist eine Handsäge, meist sind damit Bügelsägen gemeint. Sie besteht aus einem Bügel, einem Heft oder Griff und einem Sägeblatt. Manche Metallsägen haben als zusätzliche Bestandteile außerdem einen Heftkolben, einen Spannkolben und eine Spannmutter.

Bei Bügelsägen wird das Sägeblatt gespannt und erhält dadurch Stabilität. Das erlaubt den Einsatz von sehr dünnen und schmalen Sägeblättern.

Es ist wichtig, dass sowohl Griff als auch Sägeblatt fest sitzen und sich während der Verwendung nicht lösen können.

Metallsägen funktionieren gänzlich ohne Strom. Sie werden per Hand durch den Werkstoff geführt, wozu je nach zu bearbeitendem Material ein wenig Kraft erforderlich sein kann. Dadurch sind sie zwar umweltfreundlicher als elektrisch betriebene Sägen, aber auch nicht unbedingt für jeden geeignet – ob nun wegen fehlender Kraft oder aus Bequemlichkeit.

Außerdem gibt es unter den Handsägen auch noch sogenannte Heftsägen, wie die Fuchsschwanz-Säge. Diese Sägen sind nicht gespannt, sie bestehen nur aus Heft bzw Griff und Sägeblatt. Ihre Stabilität bekommen sie durch ein entsprechend dickes Sägeblatt. Sie werden eher zur Verarbeitung von Holz verwendet.

foco

Wusstest du, dass in der griechischen Mythology Perdix, der Neffe des großen Erfinders Daidalos, als Erfinder der Säge gilt? Demnach soll er sie dem Vorbild einer Fischgräte nach gestaltet haben.

Wozu kann man Metallsägen verwenden?

Metallsägen sind speziell dafür gemacht metallische Werkstücke zu teilen bzw. trennen. Auch das Formen der Werkstücke ist bedingt möglich. Generell kann man sie für jeden metallischen Werkstoff verwenden – die tatsächliche Eignung hängt jedoch vom Sägeblatt ab.

Je nachdem ob es sich um ein grobes, mittleres oder feines Sägeblatt handelt, können unterschiedliche Metalle gut oder weniger gut bearbeitet werden. So ist ein grobes Sägeblatt gut geeignet für Aluminium oder Kupfer, aber nicht für Eisen – dafür ist ein feines Sägeblatt nötig.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer Metallsäge und anderen Handsägen?

Der entscheidende Unterschied zwischen einer Metallsäge und anderen Sägen, wie beispielsweise Holzsägen, ist das Sägeblatt. Ein Sägeblatt ist in Zoll Längeneinheiten eingeteilt (1 Zoll = 2,54cm). Je mehr Zähne auf einer Einheit sind, desto feiner ist das Sägeblatt.

Die Anzahl der Zahnspitzen pro Zoll minus 1 ergibt die Anzahl der Zähne. Diese Zahnteilung beeinflusst maßgeblich, für welche Werkstoffe die jeweilige Säge am Besten geeignet ist.

Demnach lässt sich sagen: Je härter das Material ist, dass du verarbeiten möchtest, desto feiner sollte das Sägeblatt sein.

Das heißt natürlich nicht, dass man mit einer fein gezahnten Säge nicht auch Holz oder Kunststoffe bearbeiten kann. Das hängt ganz davon ab, wie fein das Ergebnis werden soll – und wie viel Geduld man mitbringt. Denn das Sägen wird dann ein wenig länger dauern.

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Die Sägen für Materialien wie Holz sind außerdem meist Heftsägen wie der Fuchsschwanz, da es hier nicht nötig ist Spannung auf dem Sägeblatt zu haben. Bei harten Materialien wie Metall ist diese Spannung, die eine Bügelsäge gewährleistet, jedoch wichtig.

Wo kann ich Metallsägen kaufen?

So gut wie jeder Baumarkt sollte verschiedene Metallsägen anbieten. Wenn man nicht weiß, ob und welche Metallsäge für das geplante Projekt benötigt wird, können Baumärkte auch eine gute Quelle für eine Beratung vor Ort sein. Einige Beispiele sind:

  • toom
  • Obi
  • Hornbach
  • Bauhaus

Benötigt man jedoch keine Beratung, gibt es viele Online-Shops, die oft auch eine größere Produktauswahl haben. Metallsägen kannst du zum Beispiel in folgenden Shops bestellen:

  • amazon.de
  • hagebau.de
  • ebay.de
  • obi.de

Man sollte jedoch nicht die erstbeste Metallsäge kaufen, die man in einem dieser Shops findet. Vor allem Online-Shops neigen häufig dazu, sich in ihren Preisen stark zu unterscheiden – es kann sich also lohnen, zunächst Preise zu vergleichen um das günstigste Angebot zu finden.

Was kosten Metallsägen?

Das Preissegment für Metallsägen erstreckt sich von ca. 5 € bis etwa 100 €. Unsere Preisanalyse ergab folgendes:

Wir haben in einer großen Preisstudie über 30 Produkte aus der Kategorie Metallsägen untersucht, um dir einen Überblick zu verschaffen. Die Ergebnisse kannst du hier in unserem Graph betrachten. Finde in unserem Ratgeber heraus, ob eher ein Produkt der höheren oder niedrigeren Preisklasse für dich geeignet ist. (Quelle: Eigene Darstellung)

 

Metallsägen im besonders günstigen Preissegment sind meist kleinere Modelle mit 150mm Sägeblattlänge. Diese eignen sich für einfache Arbeiten an kleinen Werkstücken.

In Abhängigkeit von der Zahnteilung können sie weichere und härtere Metalle teilen, es besteht jedoch unter Umständen ein höheres Risiko, dass das Sägeblatt bricht oder sich verbiegt.

Das hängt insbesondere davon ab, wie die Säge aufgebaut ist und welche Sägeblätter verwendet werden. Je nachdem, was man damit verarbeiten möchte, kann eine solche Metallsäge aber vollkommen ausreichen.

Braucht man jedoch eine größere Säge, sollte man nicht unbedingt zum günstigsten Modell greifen. Stattdessen gibt es auch eine große Auswahl im mittleren Preissegment von 20-40 €, die bei längerem Sägeblatt eine bessere Qualität aufweisen.

Welche Alternativen gibt es zu Metallsägen?

Neben einer Metallsäge bzw. Metallhandsäge oder auch anderen Handsägen, gibt es noch einige Alternativen. Diese haben meist Maschinensägeblätter.

Der Unterschied ist, dass Handsägeblätter Winkelzähne haben, während Maschinensägeblätter mit Bogenzähnen ausgestattet sind. Außerdem werden diese Alternativen Sägen mit Elektrizität betrieben.

Im wesentlichen sind das:

Elektrische Trennsäge; ca. 90 – 700€

Säge Preisspanne
Maschinenbügelsägen ca. 150 – 800 €
Metallbandsägen ca. 180 – 1000 €
Metallkreissäge ca. 90 – 1000 €

Diese Sägen gibt es auch in sehr viel höheren Preissegmenten von bis zu ca. 20.000 €. Allerdings handelt es sich dabei meist um elektrische Sägen, die für den industriellen Gebrauch gedacht sind. Sie werden mit einer Handwerksstation ausgestattet verkauft.

Solche Sägen mögen einiges können, sind für den privaten Gebrauch aber nicht nötig. Ein einfaches Handgerät reicht da völlig aus.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Metallsägen vergleichen und bewerten

Hast du dich dafür entschieden, eine Metallsäge zu kaufen, gibt es generell nich viel, was man beachten muss. Vieles hängt von den eigenen Vorlieben ab. Um dir die Auswahl zu erleichtern, haben wir dir 4 Kriterien zusammengestellt, an denen du dich beim Kauf orientieren kann.

  • Länge
  • Gewicht
  • Sägeblatt
  • Komfort

Im folgenden Abschnitt erklären wir dir, worauf es dabei genau ankommt. Bewertest du nach diesen Faktoren, solltest du schnell feststellen können, welche Metallsäge die richtige für dich ist.

Länge

Zuerst solltest du überlegen: Was möchte ich mit der Metallsäge bei meinem geplanten Projekt trennen, bzw. vielleicht in späteren Projekten trennen können? Denn dafür kann die Länge der Säge und damit des Sägeblatts entscheidend sein.

Metallsägen eignen sich für die verschiedensten Metalle – darunter auch Kupfer, Blech und Eisen. (Bildquelle: 123rf.com / auremar)

Sowohl sehr breite, als auch dickere Werkstücke lassen sich nur sehr mühselig oder sogar gar nicht mit einer kleinen Säge bearbeiten. Hier sind größere Varianten die bessere Wahl, um Zeit und Kraft zu sparen.

Normalerweise bekommt man Metallsägen in folgenden Längen: 150 mm, 300 mm und 320 mm.

Gewicht

Je nachdem, wie groß die Metallsäge insgesamt ist, wie sie aufgebaut ist, und welche Materialien verarbeitet sind, können sich auch Sägen deren Sägeblatt gleich lang ist im Gewicht stark unterscheiden.

Dieses Gewicht wirkt sich darauf aus, wie die Metallsäge in der Hand liegt und wie einfach oder anstrengend es ist sie anzuheben. Das kann vor allem dann wichtig sein, wenn man die Säge über längere Zeit verwendet oder lange dafür braucht einen Werkstoff zu bearbeiten.

Wie viel Gewicht eine Metallsäge haben darf, damit es auf Dauer nicht zu anstrengend wird sie anzuheben, hängt natürlich von der individuellen Kraft in den Händen und Armen ab.

Ist man sich nicht sicher, wie viel Gewicht die Säge demnach haben darf, kann es ratsam sein in einen Baumarkt zu gehen und einige Modelle in die Hand zu nehmen.

Sägeblatt

Wie bereits oben erwähnt, beeinflusst das Sägeblatt – oder eher die Zahnteilung des Sägeblattes – welche Werkstoffe mit der Metallsäge bearbeitet werden können. Feine Sägeblätter sind gut geeignet für härtere Metalle – für weiche reicht dagegen schon ein gröberes Sägeblatt.

Grad Zähne Anwendung
Grob 8-18 Holz, Baustahl, Kupfer, Aluminium, Kunststoffe, Rund- und Vierkantstäbe aus Baustahl über 40 mm Dicke
Mittel 18-22 Stahl mit hoher Festigkeit, Gusseisen, Rund- und Vierkantstäbe aus Baustahl unter 40 mm Dicke, Messing
Fein 22-32 Eisen, Dünnwandige Rohre und Profilstäbe, Hartguss, Bleche

Brauchst du ein besonders feines, sauberes Ergebnis, kann es unter Umständen auch bei weicheren Metallen ratsam sein zu einer Metallsäge mit einem feinen Sägeblatt zu greifen.

Natürlich kann man einfach mehrere Sägeblätter mit unterschiedlichen Zahnteilungen kaufen, und diese entsprechend bei der Säge austauschen. Aber das zusätzliche Geld ausgeben für den Erstkauf lässt sich verhindern, wenn man direkt weiß, welche Zahnteilung man benötigt.

Komfort

Neben den bereits genannten Faktoren, sollte auch der Komfort bei deiner Metallsäge stimmen. Der Komfort ist bei einer Handsäge vom Griff abhängig.

Mit einer Metallsäge lassen sich neben Metall auch andere Werkstoffe, wie Holz, bearbeiten. (Bildquelle: 123rf.com / lightfieldstudios)

Liegt sie gut in der Hand, wird nicht nur das Benutzen einfacher – man verhindert auch, dass längere Verwendungszeiten zu unangenehmen Verspannungen und Schmerzen in der Hand oder im Handgelenk führen.

Ist man sich unsicher, welcher Griff der richtige ist, sollte man verschiedene Sägen im Baumarkt austesten.

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Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Metallsäge

Hast du dich dafür entschieden, eine Metallsäge zu kaufen um sie für dein Projekt zu verwenden, solltest du natürlich auch wissen wie man überhaupt damit Arbeitet.

Daher werden wir dir im letzten Abschnitt erklären, wie man das Sägeblatt einer Metallsäge auswechselt, wenn dieses Stumpf geworden ist, und wie man die Metallsäge richtig verwendet.

Wie wechselt man das Sägeblatt einer Metallsäge?

Das Wechseln des Sägeblatts ist eine sehr einfache Aufgabe – es dauert nicht lange und ist unkompliziert. Das Sägeblatt ist immer zwischen den beiden Enden des Bügels eingespannt. Hier können verschiedene Methoden zum einspannen verarbeitet werden.

Manche Sägen spannen das Sägeblatt mit Druck in Zwischenräumen am Bügel ein – hier wird die Spannung meist aufgebaut, indem zum Beispiel der Griff festgedreht wird und damit den Bügel zusammendrückt.

Andere Sägen nutzen dafür eine oder zwei Schrauben am vorderen und hinteren Ende der Säge, meist noch mit Muttern fixiert für zusätzliche Stabilität. Im allgemeinen sollte man folgendermaßen vorgehen:

  1. Griff oder Schraube/n der Säge aufdrehen, bis das Sägeblatt locker genug sitzt.
  2. Eventuelle Stifte herausnehmen und das Sägeblatt entfernen.
  3. Das neue Sägeblatt vorsichtig einsetzen – dabei auf die Ausrichtung der Zähne (vom Griff weg) achten.
  4. Stifte, wenn vorhanden, wieder einsetzen, und die Spannung wieder aufbauen (Schraube/n oder Griff festdrehen).

Die ersten Versuche könnten etwas länger dauern, aber hat man einmal Übung, ist das Wechseln des Sägeblatts in wenigen Sekunden erledigt.

Wie verwendet man eine Metallsäge richtig?

Das Sägeblatt von Handsägen bzw. Bügelsägen ist mit Winkelzähnen ausgestattet. Diese sind so ausgerichtet, dass sie nur in eine Richtung schneiden können. Im Fall der Metallsäge ist das die Stoßrichtung.

Beim ansetzen sollte man einen möglichst kleinen Ansetzwinkel von ca. 10-20° wählen, damit die Zähne nicht ausbrechen. Die ersten Sägestöße sollten mit nur leichtem Druck erfolgen. Um das Ansägen zu erleichtern, kann die Ansetzstelle zuvor mit beispielsweise einer Dreikantfeile angefeilt werden.

Außerdem gilt: Egal welches Werkstück bearbeitet wird, die letzten Stöße dürfen nur mit sehr vermindertem Druck ausgeführt werden. Ansonsten besteht Gefahr, sich zu verletzten, da die Säge nach unten stoßen könnte.

Beim ein- oder ausschneiden eines Werkstoffs wird mit der schmalen bzw. kürzeren Seite des Sägeblatts gesägt und der Druck von Anfang bis Ende sehr gering gehalten.

Möchte man flache Werkstücke trennen, so wird die gesamte Länge des Sägeblatts auf der breiten Fläche des Werkstücks angesetzt.

Das Trennen von Rohren erfordert besondere Aufmerksamkeit. Das Rohr muss stückweise weitergedreht werden, damit beim sägen die Zähne des Sägeblatts nicht ausbrechen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Metalls%C3%A4ge

[2] https://www.psbregenz.at/service/downloads/fachkunde/09saege.pdf

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4ge

[4] https://richtig-saegen.net/handsaege/metallsaege-erkennen/

Bildquelle: unsplash.com / Sneaky Elbow

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