Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2020

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Motoröl 10w40 sorgt für einen reibungslosen Betrieb in deinem Motor. Mit dem richtigen Motoröl erhöht sich nicht nur die Lebensdauer, sondern es verringert sich auch der Treibstoffverbrauch und der Motor läuft insgesamt ruhiger. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Falsches Motoröl sorgt für eine schlechte Schmierung im Motorraum.

Außerdem haben wir in unserem großen Motoröl Test 2021 die besten Motoröle für dich und dein Fahrzeug gesucht. Die Ergebnisse aus diesem Vergleich präsentieren wir hier und hoffen dir damit die Kaufentscheidung zu erleichtern. Möge dein Motor noch lange schnurren!




Das Wichtigste in Kürze

  • Das richtige Motoröl sorgt für eine optimale Schmierung im Motorraum und hilft somit die Lebensdauer des Motors zu verbessern. Die richtige Additive sorgen außerdem für weitere Vorteile wie z. B. weniger Treibstoffverbrauch.
  • Es ist wichtig das richtige Motorenöl zu verwenden. Das falsche Öl kann dem Motor schaden, oder schlimmstenfalls zum Verlust der Herstellergarantie führen.
  • Teuer heißt nicht zwingend besser für das eigene Fahrzeug. Auch günstige Motoröle erfüllen die Industriestandards und schmieren deinen Motor ausreichend.

Motoröl 10w40 Test: Favoriten der Redaktion

Das beste universal Motoröl 10w40 5 Liter

Bei CAR1 setzt man auf maximale Leistung bei minimalem Preis. Dieses teilsynthetische Motorenöl ist für Diesel und Benzinfahrzeuge geeignet, mit oder ohne Turbolader. Die beigemischten Additive erhöhen insbesondere die Lebensdauer dieses Motoröls, und somit die des Motors. Außerdem verhindern weitere Zusätze die Bildung von Ablagerungen im Motorraum.

Das CAR1 10w40 ist perfekt geeignet für alle, die ein gutes Standard-Motoröl zu einem fairen Preis kaufen wollen. Dieses Motoröl ist für das Alltagsauto im normalen Gebrauch abgestimmt. Die Langlebigkeit garantiert eine optimale Schmierung bis zum nächsten Ölwechsel

Das beste teilsynthetische Motoröl 10w40

Das Mannol Defender Motoröl 10W-40 ist der heimliche Favorit unter den getesteten Motorölen. Das semi-synthetische Motoröl erfüllt die Standards, um unter anderem für Mercedes-Benz und VW eine Herstellerfreigabe zu erhalten. Durch die einzigartige StahlSynt Technologie wird der Material- und Ölverschleiß im Motorraum gesenkt.

Das Motoröl mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Test. Wer also einen Ölwechsel plant, oder einfach etwas Reserve zum Nachfüllen braucht, der sollte hier zuschlagen.

Das beste Motoröl 10w40 mit Reinigungsfunktion

Die spezielle HC-Synthese-Technologie im Castrol GTX Ultraclean zersetzt bereits vorhandene Ablagerungen und schützt den Motor vor neuer Verschmutzung. Gemäß offiziellen Tests bietet dieses Motoröl einen 50 % höheren Schutz vor Schlammbildung, als es die strengen Industriestandards verlangen. Zur vorbeugenden Verwendung in neueren Motoren, oder zur Reinigung in älteren.

Wenn dir die Sauberkeit deines Motors, also auch deines Autos, am Herzen liegt dann ist dieses Motoröl die richtige Wahl. Du kannst es zum Nachfüllen in 1 Liter Flaschen oder für den Ölwechsel in 5 Liter Kanistern kaufen.

Das beste mineralische Motoröl 10w40


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Das Liqui Moly Nova Super 10W-40 für Diesel- und Benzinmotoren kann das ganze Jahr verwendet werden. Besonders bei älteren Fahrzeugen ist dieses mineralische Motoröl die richtige Wahl. Geeignet für Autos mit Turbo und (nachgerüstetem) Katalysator. Der Motorraum wird rasch und nachhaltig geschmiert und durch den geringen Verdampfungsverlust wird der Ölverbrauch minimiert.

Ein tolles mineralisches Motoröl. Ohne Additive bietet es trotzdem ein außerordentliches Gesamtpaket. Besonders für ältere Motoren, die noch nicht für die vielen Zusätze in synthetischen Ölen konstruiert sind.

Die beste Alternative: Motoröl 5w30 5 Liter


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Darf es mal etwas anderes sein als 10w40? In der Regel kommt dann besonders ein 5w30 oder 5w40 infrage. Das Castrol Edge 5W-30 ist die beste Alternative. Die Titanium FST Technologie sorgt für einen doppelt so dicken Schmierfilm, was für höchste Belastbarkeit bei reduzierter Reibung sorgt.

Das Premium Motoröl in unserem Test. Dieses Motoröl sorgt besonders in modernen Motoren für einen spürbaren Unterschied. Wenn du Treibstoff sparen und die Motorlebensdauer verlängern möchtest, dann lohnt es sich dieses Motoröl zu kaufen.

Das beste Motoröl 10w30 für das Motorrad


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Auch Motorräder wollen das richtige Motoröl. Mit dem Racing 4T Motoröl 10W-30 von Liqui Moly erhält man höchste Performance zu einem fairen Preis. Es eignet sich für den ganzjährigen Einsatz in normalen- bis hochbelastenden Straßenverhältnissen. Ein teilsynthetisches Motoröl für alle Viertaktmotoren mit oder ohne Nasskupplungen (Ölbadkupplung).

Wir haben für euch das beste Motorrad Motoröl gesucht und gefunden. Die praktische 1 Liter Flasche eignet sich optimal zum Nachfüllen, oder wenn man mehrere bestellt für den nächsten Ölwechsel.

Kauf- und Bewertungskriterien für Motoröle 10w40

Bist du noch auf der Suche nach dem richtigen Motoröl? Wir haben für dich die wichtigsten Kriterien zusammengestellt, die es beim Kauf zu beachten gilt.

Die folgenden Informationen bieten dir einen genaueren Einblick in die Welt der Motoröle. Anschließend gehen wir auf die häufigsten Fragen ein. Solltest du noch offene Fragen haben, kannst du diese gerne in den Kommentaren stellen.

Viskosität

Was bedeutet 10w40 bei Motoröl? Es beschreibt die Viskosität (SAE-Norm), sprich das Fließverhalten und die Stabilität bei hohen Temperaturen (100 Grad). Pauschal kann man sagen, ein 0w40 ist dünnflüssiger als ein 10w40.

Ohne das W ist das Öl nicht für den Winter geeignet.

Die Zahl vor dem w steht für die Viskosität, wenn das Öl kalt ist. Je tiefer diese Zahl, desto flüssiger ist es in diesem Moment. Zusätzlich steht diese Zahl auch für den Einsatzbereich bei tiefen Außentemperaturen.

Wenn ich also im tiefsten Winter bei Minusgraden unterwegs bin, oder mein Auto oft kalt starte (z. B. bei Kurzstrecken), dann empfiehlt sich ein Motoröl 0w40 oder 5w40.

Die Zahl nach dem w steht für das Fließverhalten und die Stabilität bei hohen Temperaturen. Je höher diese Zahl, desto stabiler verhält sich das Öl bei höheren Temperaturen im Motorraum (Referenz 100 Grad), also im Sommer oder bei einer sportlichen Fahrweise.

Eine tiefere Zahl kann sich positiv auf den Treibstoffverbrauch auswirken. Das Öl verringert dann den Reibungswiderstand. Wenn es aber zu flüssig wird, kann es sein, dass die Teile nicht mehr optimal geschmiert werden oder Motoröl im Zylinder verbrannt wird.

Herstellerfreigaben

Das beste Motoröl 10w40 gibt es nicht. Einige Hersteller definieren jedoch sehr genau welche Arten von Motorölen für die jeweiligen Fahrzeuge zugelassen sind. Darunter folgende Marken.

  • BMW
  • Fiat
  • Ford
  • Mercedes-Benz
  • Porsche
  • Renault
  • VW

Im Handbuch deines Fahrzeugs findest du die genauen Angaben zum benötigten Motoröl, bzw. zu den Standards. Wenn im Handbuch nichts dazu steht, findest du sie entweder online, oder es gibt keine speziellen Anforderungen. Beim Ölwechsel oder Nachfüllen solltest du dich unbedingt an die Vorgaben halten.

Theoretisch funktionieren auch andere Motoröle, aber dann erlischt unter Umständen die Herstellergarantie.

Die Hersteller orientieren sich im Normalfall an den ACEA oder API Standards. Diese findest du auf der Verpackung oder in der jeweiligen Produktbeschreibung des Motoröls.

Die richtige Menge Motoröl

Viele machen heutzutage den Ölwechsel selber. Wenn man alle wichtigen Punkte dabei beachtet, ist das kein Problem.

Die exakt benötigte Menge steht im Handbuch des Fahrzeugs.

Für einen vollständigen Ölwechsel werden rund 4-5 Liter Motoröl benötigt. Motoröl 10w40 wird meistens in Kanistern von 5 Liter angeboten.

Da der Ölwechsel aber regelmäßig gemacht werden muss, kann es sich lohnen, direkt eine größere Menge zu kaufen. Motoröl wird auch in Kanistern oder im Fass zwischen 10 und 200 Litern angeboten.

Fast jedes Auto verbrennt im Betrieb ein wenig Öl. Die neueren Fahrzeuge etwas weniger (bis gar nichts) als die älteren. Deshalb sollte man stets den Ölstand kontrollieren. Im Normalfall kannst du problemlos verschiedene Motorenöle wie z. B. 10w40 und 5w40 oder 10w40 und 0w30 mischen.

Es ist wichtig den Ölstand stets zu kontrollieren und ggf. Motoröl nachzufüllen.

Mineralisches Motoröl hat in einem modernen Supersportwagen genauso wenig zu suchen, wie Vollsynthetisches in einem Oldtimer. Es empfiehlt sich vorab zu klären welche Art von Öl bereits verwendet wurde, um dann das gleiche nachzufüllen.

Markenprodukt vs. No-Name

Wie vielerorts, gibt es auch beim Motoröl namhafte Hersteller und günstige Alternativen. Ob man das teure Markenprodukt oder die billige Variante kauft, ist oftmals Ansichtssache. Die Markenprodukte durchlaufen in der Regel zusätzliche Tests, erhalten interne Auszeichnungen oder übertreffen die Industriestandards.

Die Grundfunktion erledigen aber alle Motoröle gut. Bei Markenprodukten werden teilweise mehr Additive hinzugefügt. Es lohnt sich einen Preisvergleich durchzuführen und insbesondere auch die Bewertungen zu beachten.

Gemäß Studien und Tests erledigen auch günstigere Motoröle den Job sehr gut. Die teuren Additive sind nicht für jedes Fahrzeug nötig, und auch nicht zwingend vorteilhaft. Informiere dich vorab genau darüber, welche Zusätze deinen Motor zum Schnurren bringen.

Additive

Additive sind das legale Doping für dein Fahrzeug! Sie sorgen dafür, dass z. B. bei hohen Temperaturen der Reibungswiderstand gering bleibt, wodurch der Treibstoffverbrauch verringert wird.

Weitere Vorteile sind unter anderem die Reinigung des Motorraums, oder auch das Zusammenhalten von kleinsten Abriebteilchen damit keine Ablagerungen entstehen.

Die verwendeten Zusätze sind jeweils in der Produktbeschreibung angegeben. Mineralische Öle hingegen beinhalten keine Zusätze. Gerade ältere Motoren sind nicht darauf ausgelegt und können durch zu viele Zusätze sogar geschädigt werden.

Additive können chemisch oder physikalisch wirken. Bei den Chemischen geht es beispielsweise um das Verhindern von Rostbildung. Physikalische vermindern unter anderem die Reibung.

Anwendungsgebiet

Motoröl ist nicht gleich Motoröl. Es hat verschiedene Eigenschaften und somit auch verschiedene Anwendungsgebiete.

  • Personenwagen: Auch bei Standardfahrzeugen lohnt es sich bei der Wahl des Motoröls genauer hinzuschauen. Hast du ein sehr modernes Auto? Dann eignen sich Teil- oder Vollsynthetische Motoröle mit mehr Additiven. Ältere Fahrzeuge hingegen vertragen keine vollsynthetischen Öle, dort solltest du zu mineralischen oder maximal teilsynthetischen greifen.
  • Motorrad: Hier ist in der Regel weniger Platz vorhanden, deshalb ist auch der Motor etwas anders aufgebaut als bei Autos. Es gibt verschiedene Arten, oftmals wird das Getriebe direkt im Motorraum geschmiert. Die Additive dann so angepasst, dass Motor und Getriebe optimal geschmiert werden.
  • Taktzahl: Eine weitere wichtige Unterscheidung ist zweitakt oder viertakt Motoröl. Ersteres wird direkt in einem vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Verhältnis mit dem Benzin vermischt. Dies ist bei einfach aufgebauten Motoren der Fall. Ein 4-Takt Motor wird hingegen separat geschmiert, das Motoröl also in einen separat verbauten Öltank eingefüllt.
  • Kleingeräte: Motoröl für Rasenmäher, Laubbläser usw. sollte ebenfalls richtig gewählt werden. Hier gilt es auch erstmal zwischen 2-Takt und 4-Takt zu unterscheiden. Für Geräte die nur im Sommer benutzt werden, eignen sich Motoröle ohne Wintertauglichkeit (z. B. “SAE 30” anstatt “SAE 10w30”). Motoröl für diese Geräte ist normalerweise auch entsprechend gekennzeichnet oder es steht in der Produktbeschreibung.

Man sollte sich stets an der Kennzeichnung für das Verwendungsgebiet orientieren und dieses unbedingt einhalten.

Motoröle 10w40: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es stets viele Fragen rund um das Thema Motoröl gibt. Hier beantworten wir die häufigsten. Hast du anschließend noch weitere Fragen, kannst du diese gerne in den Kommentaren stellen.

Was ist Motoröl 10w40?

Motoröl besteht grundsätzlich aus Erdöl, dieses wird verarbeitet und je nach Endprodukt noch mit synthetischen Zusätzen vermischt so entsteht das Schmieröl. Das 10w40 beschreibt lediglich die Viskosität, also Fließfähigkeit und Stabilität. Mehr dazu findest du im Kapitel Viskosität.

Die Auswahl bei Motorölen ist groß. Meistens wird teilsyntethisches mit der SAE Norm 5w40 und 10w40 verwendet. Im Handbuch deines Fahrzeuges findest du heraus, ob du dich an Vorgaben des Herstellers halten musst. (Bildquelle: Robert Laursoo / unsplash)

Jeder Motor beinhaltet bewegliche Teile aus Metall. Wenn diese aneinander reiben, entsteht Wärme und Abrieb.

Die gezielt eingesetzten Zusätze im Motoröl sorgen dann dafür, dass kleinste Teilchen sich nirgends einlagern, der Motorraum sauber bleibt, die Dichtungen gut geschmiert werden und mehr.

Welche Arten von Motoröl gibt es?

Hier schauen wir uns die Vor- und Nachteile der verschiedenen Arten von Motoröl an.

Mineralisch

Mineralisches Motoröl ist quasi nur direkt verarbeitetes Erdöl.

Vorteile
  • Billig
  • Gut für ältere Motoren
Nachteile
  • Für moderne oder Hochleistungs-Motoren ungeeignet
  • Besteht ausschließlich aus Erdöl

Hier werden keine künstlichen Zusatzstoffe beigemischt. Es ist deshalb vor allem für ältere Motoren geeignet, da diese nicht für den Betrieb mit Additiven gebaut wurden.

Teilsynthetisch

Bei diesem Motoröl werden nach der Verarbeitung des Erdöls verschiedene chemische Additive beigemischt.

Vorteile
  • Optimales P/L Verhältnis
  • Verringerter Kraftstoffverbrauch
  • Für fast alle Fahrzeuge geeignet
Nachteile
  • Billige Varianten sind teilweise nicht viel besser als mineralisches Öl
  • Ungeeignet für ältere Motoren

Die Additive bringen vielfältige Vorteile mit sich. Gerade bei neueren Motoren entfalten diese Zusatzstoffe die volle Wirkung.

Vollsynthetisch

Vollsynthetische Motoröle finden oftmals in Spezialgebieten Anwendung. Beispielsweise bei Flugzeugen, im Rennsport oder bei Baumaschinen. Die Herstellung ist aufwändiger und entsprechend teuer.

Vorteile
  • Optimale Wirkung in Extremsituationen
  • Geeignet für Rennsport usw.
Nachteile
  • Teuer
  • Ungeeignet für ältere Motoren

Mit Abstand die häufigste Art von Motoröl ist das teilsynthetische. Es verbindet die Vorteile aus beiden Welten.

Wurde deine Frage noch nicht beantwortet? Im folgenden gehen wir noch auf weitere Themen ein, wie z. B. welche Alternativen es zum 10w40 gibt.

Was kostet Motoröl 10w40?

Bei den Preisen von Motoröl gibt es große Unterschiede. Beeinflusst wird der Preis von folgenden Faktoren.

  • Kaufort: Tankstelle / Fachhandel / Onlineshop
  • Marke: No-Name-Produkt oder etablierte Marke
  • Additive: Art und Anzahl der Zusätze
  • Menge: Je kleiner die Menge, desto teurer

Es lässt sich also nicht pauschal sagen, was das Motoröl definitiv kostet. Aber die Menge und der Kaufort haben den größten Einfluss auf den Preis. In der folgenden Tabelle werden die Preise noch einmal dargestellt:

Art Online Preis pro Liter (bei einem 5 Liter Kanister)
Mineralisch 2,50 bis 7,00 €
Teilsynthetisch 2,50 bis 10,00 €
Vollsynthetisch 8,00 bis 20,00 €

Auch wenn die Preise im Internet teilweise verlockend günstig sind, eignet sich nicht jedes Motoröl für jeden Motor. Wird das falsche Öl verwendet, kann dies im schlimmsten Fall zu Motorschäden führen. Wenn man sich vorab informiert, stellt dies aber kaum eine Gefahr dar.

Wo kann ich Motoröl 10w40 kaufen?

Wie beim letzten Punkt über die kosten von Motoröl bereits kurz angesprochen gibt es verschiedene Möglichkeiten Motoröl zu kaufen.

Tankstellen

Dank der Öffnungszeiten ist Motoröl immer und einfach verfügbar. Leider bezahlt man dafür etwas mehr und es sind meistens auch nur Kleinmengen im Angebot. Auch bietet die Tankstelle kaum Beratung.

Fachhandel

Hier ist die Auswahl relativ groß und die Beratung optimal. Die Preise sind entsprechend hoch und Preisvergleiche eher umständlich.

Onlineshop

Die grösste Auswahl bietet das Internet. Außerdem sind die Preise eher tief und Preisvergleiche einfach. Eine persönliche Beratung gibt es dafür nicht.

Bei einer Tankstelle kann es etwas teurer werden, unter Umständen ist es aber in diesem Moment die einzige Wahl. Damit es gar nicht erst so weit kommt, findest du die Besten Motoröle in unserem Test. (Bildquelle: Suzanne Emily O’Connor / unsplash)

Es lohnt sich das Motoröl online zu bestellen. Insofern man weiß was benötigt wird, oder sich zutraut mit den vorhandenen Informationen im Internet das passende Motoröl zu finden.

In unserem Test haben wir für dich bereits die Preise der besten Motoröle verglichen.

Welche Alternativen gibt es zu Motoröl 10w40?

Es gibt nicht nur Motoröl 10w40, sondern auch einige andere Arten. Die gängigsten Varianten haben wir für euch zusammengefasst.

Alternative Beschreibung
Motoröl 0w40 Für sehr tiefe Temperaturen (bis -40 Grad Celsius). Oder

wenn viel Kurzstrecke und Kaltstarts gemacht werden.

Motoröl 5w40 Ein beliebter Kompromiss zwischen 10w40 und 0w40, insbesondere wenn öfters mal kurze Strecken gefahren werden. Wird in vielen modernen Motoren als Standard verwendet.
Motoröl 5w30 Im Gegensatz zum 5w40 ist dieses Öl bei hohen Temperaturen etwas dünnflüssiger und verringert so die Reibung im Motorraum. Dies führt zu geringerem Treibstoffverbrauch. Aber je nach Fahrzeug kann sich der Ölverbrauch erhöhen.
Motoröl 15w40 Für eher ältere und einfachere Motoren. Weniger Ölverbrauch durch etwas dickflüssigere Beschaffenheit.
Motoröl für das Motorrad Ein Motorrad Motor funktioniert zwar gleich, aber verhält sich meistens etwas anders. Deshalb sollte hier unbedingt ein so gekennzeichnetes Motoröl verwendet werden.
Motoröl für sonstige Motoren Es gibt für verschiedene spezielle Motoren und Anforderungen wie z. B. LKW, Traktor, Rasenmäher, Flugzeug etc. entsprechende Motoröle. In den meisten Fällen ist das jeweils auf der Verpackung angegeben.

Überlege dir also für was genau du das Motoröl benötigst. Das richtige Motoröl zu verwenden kann die Lebensdauer deines Fahrzeugs drastisch erhöhen.

Im Ratgeber findest du mehr dazu und in unserem Test haben wir die besten Produkte für dich zusammengestellt.

Welches Motoröl ist besser 10w40 oder 15w40?

Motoröl 10w40 ist nicht besser oder schlechter als 15w40. Genauso wenig lässt sich nicht sagen, ob 10w40 oder 5w40 besser ist. Es kommt immer auf das Fahrzeug, den Motor und den Einsatzbereich an. Weitere Informationen zu den verschiedenen Motorölen findest du im Kapitel Alternativen.

Was ist das beste 10w40 Motoröl?

Das beste Motoröl ist das passende Motoröl. Mehr Informationen über die verschiedenen Arten haben wir in unserem Ratgeber zusammengestellt. Wir haben außerdem verschiedene Motoröle verglichen und die Ergebnisse für dich zusammengefasst. Den Test findest du ganz oben.

Kann man Motoröl 10w40 mit 0w40 mischen?

Wenn es darum geht einfach mal etwas Öl nachzufüllen, ist das total unproblematisch. Wenn man aber ein 5w40 Motoröl möchte, ist es besser dieses direkt so zu kaufen.

Motoröle mit verschiedenen SAE Normen zu mischen stellt in der Regel kein Problem dar.

Man sollte aber beim Nachfüllen beachten, ob vorher ein Mineralisches, Teil- oder Vollsynthetisches Motoröl verwendet wurde. Am besten füllt man dann auch mit einem Öl der gleichen Art nach.

Darf man Motoröl von 5w30 auf 10w40 wechseln?

Der Wechsel auf eine andere SAE Norm kann durchaus Sinn ergeben. Beispielsweise wenn der Fahrstil ändern (von viel Langstrecke auf mehr Kurzstrecke). Oder, wenn ich das Fahrzeug viel mehr bei kalten Außentemperaturen benutze. Aber auch Kleinigkeiten wie die Standplätze können eine Auswirkung haben.

Wenn ich das Auto stets in einer Garage stehen habe, ist der Motorstart nicht ganz so kalt, wie wenn es draußen bei Minusgraden steht.

Bei der Wahl des Motoröls kommt es immer auch auf das Einsatzgebiet an. Das richtige Motoröl für das Motorrad sollte unbedingt so gekennzeichnet sein. Da Motor und Getriebe oftmals mit dem gleichen Öl arbeiten. (Bildquelle: Split Shire / pixabay)

In diesem konkreten Fall wäre ein Wechsel sinnvoll, wenn man zum Beispiel öfters im Sommer unterwegs ist oder den oft im oberen Drehzahlbereich fahren möchte.

Man sollte aber trotzdem prüfen, ob das Fahrzeug wirklich für das neue Öl geeignet ist. Insbesondere bei einem gleichzeitigen Wechsel von mineralischem auf synthetisches Motoröl.

Mehr Informationen über die Nutzung der richtigen SAE Norm findest du im Kapitel Alternativen.

Fazit

0w40, 5w40, 10w40 was ist jetzt das richtige Öl für mein Auto. Die Auswahl ist enorm und die Hersteller buhlen mit Fachbegriffen und Buzzwords um die Gunst der Kunden. Dabei lässt sich ganz einfach zusammenfassen, das beste Motoröl ist das passende Motoröl.

Im Weiteren gibt eine kurze Recherche im Internet oder im Handbuch des Fahrzeugs Aufschluss über das passende Öl. In unserem Test haben wir die besten Motoröle verglichen und für dich die Vor- und Nachteile zusammengefasst.

Bildquelle: Uralsky / 123rf

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