Willkommen bei unserem großen Reboarder Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Reboarder. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Reboarder zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Reboarder kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Reboarder sind Kindersitze, die im Auto in Fahrtrichtung rückwärts angebracht werden. Sie sind je nach Klasse für Babys ab der Geburt geeignet.
  • Beim Kauf eines Reboarders solltest du auf die jeweilige Klasse achten. Je nach Gewicht, Alter und Größe deines Babys wählst du die Klasse aus. Reboarder mit mehreren Klassen sind verstellbar und wachsen mit dem Alter deines Kindes mit.
  • Babys müssen mit zu einem Alter von 9 Monaten im Auto in Fahrtrichtung rückwärts fahren. Generell sollten Kinder bis zu ihrem 4 Lebensjahr diese Fahrtrichtung beibehalten.

Reboarder Test: Das Ranking

Platz 1: Cybex Silver Pallas Autositz

Der Reboarder von Cybex ist ein schlichter schwarzer Kindersitz mit roten Applikationen und silbernen Nähten. Es handelt sich um einen mitwachsenden Reboarder der Gruppen 1/2 und 3 und ist ab einem Gewicht von 9 Kilogramm geeignet.

Platz 2: Maxi-Cosi Priori SPS Reboarder

Der Reboarder von Maxi Cosi der Priori SPS Serie ist ein schlichter schwarzer Kindersitz. Es handelt sich um einen Reboarder der Gruppe 1 und ist ab einem Gewicht von 9 Kilogramm geeignet. SPS steht dabei für einen besonderen Seitenschutz, der dein Kind bei einem Unfall schützt.

Platz 3: Britax Römer Autositz First Class Plus 2017

Der Reboarder von Britax Römer der First Class Plus 2017 Serie ist ein schlichter schwarzer Kindersitz, mit einer grauen Elementen. Es handelt sich um einen der bezahlbareren Reboarder der Gruppen 0+/ 1. Der Reboarder kann daher ab der Geburt und bis zu einem Gewicht von 19 Kilogramm genutzt werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Reboarder kaufst

Was unterscheidet einen Reboarder von einem üblichen Kindersitz?

Ein Reboarder ist ein Autositz für Kleinkinder, der beim Fahren entgegen der Fahrtrichtung platziert wird. Dein Baby fährt demnach Rückwärts im Auto mit.

Reboarder sind laut mehrerer Studien sicherer als normale Kindersitze. Beim Kauf sollte besonders auf Qualität geachtet werden. Modelle unter 100 Euro sind eher selten zu finden, gute Reboarder können bis zu 500 Euro kosten. (Bildquelle: Sharon McCutcheon / Unsplash.com)

Übliche Kindersitze verwendest du erst, wenn dein Baby aus dem Kleinkindalter raus ist. Großer Vorteil der Reboarder ist, dass dein Kind deutlich sicherer Sitz und Nacken und Wirbelsäule bei einem Aufprall mit einem anderen Auto oder Gegenstand besser geschützt sind.

Nachteilig an Reboardern sind der Einbau des Kindersitzes, der deutlich schwieriger ist und das hohe Gewicht. Als Alternative gibt es Babyschalen, die Kinder ebenfalls rückwärts transportieren.

Je nach Gewicht unter Alter deines Kindes werden Reboarder in unterschiedliche Gruppen eingeteilt.

Reboarder Gruppen Alter des Kindes Gewicht des Kindes
1 Geburt – 18 Monate bis 18 kg
2 9 Monate – 3 Jahre 9 kg – 18 kg

Gruppe 0 beginnt direkt nach der Geburt bis zum 15 Lebensmonat beziehungsweise maximal 13 Kilogramm.

Reboarder und Babyschalen der Gruppe 1 sind zwischen 9 und 18 Kilogramm einsetzbar oder einem Alter zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Diese haben den Vorteil, dass sie mit dem Alter des Babys mitwachsen. In der Gruppe 1 gibt es auch schon übliche Kindersitze zu kaufen, in denen der Kopf und Rücken des Kindes nicht so geschützt sind.

Ab wann solltest du einen Reboarder verwenden?

Reboarder sollen ab der Geburt verwendet werden. Vor einem Gewicht von 9 kg beziehungsweise bis zu einem Alter von 15 Monaten solltest du den Reboarder nicht gegen einen Kindersitz mit Sicht nach vorn eintauschen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass es generell sicherer ist, sein Kind bis zu einem Alter von vier Jahren sicherer sitzen, wenn sie in einem Reboarder rückwärts transportiert werden. Das liegt daran, dass die Nackenmuskulatur und die Wirbelsäule des Kindes noch nicht stark genug sind, um einem Frontalaufprall stand zu halten.

Schütze dein Baby und lasse es so lange wie möglich im Reboarder mitfahren.

Was kosten Reboarder?

Reboarder gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Diese steigen mit den Funktionen, die der Kindersitz hat, beispielsweise ob der Kindersitz mit dem Alter und der Größe mit wächst oder ob er drehbar ist.

Segment Preis
Tiefpreissegment ca. 50 Euro
Mittelpreissegment ca. 100 Euro
Hochpreissegment ca. 500 Euro

Vereinzelt gibt es Reboarder um die 50 Euro zu kaufen. In der Regel fangen Reboarder aber bei Preisen um die 100 Euro an und sind dann auch ganz schnell bei 500 Euro und mehr angekommen.

Bei diesen Preisen lohnt es sich schon den Kindersitz genauer unter die Lupe zu nehmen und auf die Entscheidungskrtenrien zu prüfen.

Wo gibt es Reboarder zu kaufen?

Reboarder kannst du eigentlich in jedem Geschäft für Baby- bzw. Kinderzubehör als auch in vielen Kaufhäusern kaufen. Eine riesige Auswahl findest du allerdings auch im Internet, wo die Auswahl bedeutend größer, die Preise vergleichbar und in den meisten Fällen auch niedriger sind. Oftmals bieten die Hersteller der Reboarder ihre Produkte in ihrem eigenen Online-Shop zum Kauf an.

Unseren Recherchen nach werden im Internet die meisten Stillkissen in Deutschland derzeit über die folgenden Shops verkauft:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • windeln.de
  • MyToys
  • Babymarkt

Alle Reboarder, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du ein Gerät gefunden hast, das dir zusagt.

foco

Wusstest du, dass der erste Autositz für Kinder 1963 auf den Markt kam?

Mit dem Modell ‚Nicki‘ verkaufte der Hersteller Storchenmühle den ersten Kinderautositz weltweit. Der Reboarder wurde 1989 und das Isofix-System 2001 eingeführt.

Entscheidung: Welche Arten von Reboarder gibt es und welcher ist die richtige für dich?

Dein Baby kann jetzt selber sitzen und ist aus dem Maxi Cosi herausgewachsen? Dann wird es Zeit für einen Kindersitz, der dein Kind am besten weiterhin rückwärtsgerichtet transportiert. Die sogenannten Reboarder bestechen durch hohe Sicherheitsstandards und eine lange Lebensdauer.

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Reboarder unterscheiden:

  • Reboarder ohne Drehfunktion
  • Reboarder mit Drehfunktion

Wie funktioniert ein Reboarder ohne Drehfunktion und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Reboarder ohne Drehfunktion kann zum Ein- und Aussteigen nicht gedreht werden. Eine Funktion, die sehr nützlich sein kann, wenn man den Reboarder oft benutzt und seinen Rücken schonen möchte. Reboarder ohne Drehfunktion sind dafür günstiger erhältlich als solche mit Drehfunktion.

Vorteile
  • Relativ Günstig
Nachteile
  • Mühsames Ein- und Aussteigen
  • Nicht rückenschonend

Wie funktioniert ein Reboarder mit Drehfunktion und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Wenn du oft mit dem Auto unterwegs bist und dein Kind oft aus dem Kindersitz hinein- und hinausheben musst, empfiehlt sich ein Roboarder mir Drehfunktion. Ebenfalls geeignet ist ein Reboarder mit Drehfunktion, wenn du ein Auto mit erhöhter Sitzposition hast und auch der Kindersitz weiter oben befestigt als in anderen Autos.

Vorteile
  • Einfaches Ein- und Aussteigen
  • Rückenschonend
Nachteile
  • Relativ teurer

Reboarder-Kindersitze mit Drehfunktion erleichtern das Einsteigen sowie das Im-Sitz-Platzieren. Auch Anschnallen ist plötzlich ohne lästiges Runterbeugen möglich. Ständiger Augenkontakt zwischen dir und deinem Kind erleichtert das Einsteigen enorm.

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Heute haben wir endlich einen neuen Sitz gekauft für Valentina… Wir hätten ja schon den joie spin 360 gekauft aber der kam ganz schnell retour weil der einfach nicht zur Maus passte… mit den new born kissen alles gut und schön aber wie das raus war weil sie schon zu groß ist schwimmte sie in den Sitz…. und was Sicherheit betrifft ist mir nichts zu teuer! Und so haben wir den axissfix von Maxi cosi gekauft und probiert und was soll ich sagen… Top 💪 auch mit dreh Funktion und bis 4 Jahre oder 105 cm. Ab 15 Monate dürfte sie dann in die Fahrtrichtung fahren aber wir fahren so lange wie möglich rückwärts… #maxicosi #maxicosiaxissfix #zufrieden #joie #durchgefallen #reboarder #sicherheit #aundo

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Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Reboarder vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen anhand welcher Faktoren du Reboarder vergleichen und bewerten kannst, damit es dir leichter fällt dich für einen Reboarder zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gruppen und Gewicht
  • Gurtsystem
  • Drehfunktion
  • Isofix

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Gruppe und Gewicht

Zu den Produktinformationen von Kindersitzen zählen die Normgruppen. Diese sind aufsteigend und nach Gewicht und Alter des Kindes zu beurteilen. So ist beispielsweise die Gruppe 0+ für Babys ab der Geburt gedacht.

Neben den nummerischen Gruppen gibt es auch die Beschreibung „i-Size“, die für Babys im Alter von 0 bis 15 Monaten beziehungsweise Kleinkinder mit einer Größe von 61 bis zu 105 Zentimeter gelten. ISize bedeutet weiterhin, dass dein Baby rückwärts zur Fahrtrichtung im Reboarder sitzt.

Darüber hinaus gibt es auch Beschreibungen, die Gruppen zusammenfassen. Hier sind mitwachsende Kindersitze gemeint, die in der Höhe und Breite eingestellt werden können.

Der erste Reboarder für dein Baby sollte mit der Angabe von 0 bis 18 Monaten geeignet und der Normgruppe 0+ zugeordnet sein. Im Gegensatz dazu gibt es auch Babyschalen, die mit 0/0 beschrieben sind. Reboarder der Gruppe 2 und 3 sind geeignet für Kleinkinder zwischen 125 und 150 Zentimeter.

Generell gilt, der Reboarder sollte getestet werden. Es kann sein, dass dein Baby in einer anderen Gruppe besser sitzt. Daher sollte der Sitz nach dem Körper und Befinden deines Kindes ausgewählt werden.

Gurtsystem

Reboarder gibt es entweder mit dem 3-Punkte-Gurt System oder dem 5-Punkte Gurtsystem zu kaufen.

Der 3-Punkte-Gurt sichert dein Baby mit einem Beckengurt oberhalb der Beckenknochen ab. So behält dein Baby während der Fahrt die optimale Position.

Der 5-Punkte-Gurt orientiert sich am Sicherheitsgurt der Formeleins und bietet durch die zwei weiteren Gurtpunkte optimalen Schutz für ein Baby.

Zudem bieten 5-Punkt Gurtsysteme teilweise Licht- und Tonalarme an, die dir ein Signal geben, sobald dein Baby nicht mehr sicher sitzt oder angeschnallt ist.

Sowohl der 3-Punkt-Gurt als auch das 5-Punkt-Gurtsystem sind für dein Baby zugelassen und bieten optimalen Schutz beim Fahren. Möchtest du auf Nummer sicher gehen, dann entscheide dich für das System mit fünf Punkten.

Drehfunktion

Reboarder können nicht nur in der Größe und Breite mitwachsen, sondern auch gedreht werden.

Einige gute Modelle bieten die 360 Grad Funktion an, andere Reboarder lassen sich nur in Fahrtrichtung rückwärts einbauen und vorwärts umstellen.

Sollte rein Reboarder mitwachsen, dann achte darauf, dass er sich zumindest in Fahrtrichtung rückwärts und vorwärts einstellen lässt.

Isofix

Isofix bedeutet eine Kindersitzinstallation, die speziell für Kindersitze beziehungsweise Reboarder der Gruppen zwei und drei entwickelt wurden. Mit Isofix soll es nicht mehr möglich sein Kindersitze falsch anzubringen. Weiterhin wird durch Isofix die Seitwärtsbewegung des Reboarders verhindert, der Kindersitz sitzt stabiler und Aufprallkrämpfte werden abgedämpft.

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*AUTOFAHREN* Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause gehts nun weiter zu lieben Freunden. Die wohnen in der Nähe von Frankreich. Wir machen sicher mal einen Abstecher nach #straßburg 💕 Ich war schon ewig nicht mehr in Frankreich und freu mich schon ganz dolle drauf. Wie läuft es denn bei euren Kids so mit Autofahren? Hier ist das zum Glück kein Problem mehr. Er ist sehr zufrieden in seinem Reboarder. Als Baby war das Glückskind nicht immer zufrieden im Auto 🙄. Heute haben wir den Mittagsschlaf extra nach hinten verlegt…da kann der kleine Herr erstmal ausgiebig mit seinem Hasi kuscheln und schlummern. Hier herrscht große #hasenliebe. Genäht hab ich das Kissen aus einem Panel genäht. Zum Glück habe ich noch zwei auf Vorrat liegen, ohne das Kissen geht bei uns nämlich garnix mehr. . . . . . . . . . . #friendship #autobahn #wirkommen #mittagsschlaf #clyde #stoffonkel #tigapigs #großeliebe #mittagsschlaf #kissen #kuscheln #littleboy #lovethischild #reboarder #axkid #hessnatur #könntihndieganzezeitanschauen #mamaleben #mamaliebe #unendlicheliebe #meinglückskind #gutenacht #mamablogger #mamasein #mamaseinistschön

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Isofix ist kein Muss beim Kauf eines Reboarders, sondern nur eine Zusatzoption. Wenn du dich beim Fahren mit deinem Kind unsicher fühlst, könnte Isofix mehr Selbstbewusstsein schaffen. Auch für Babys, die sich in Kindersitzen unwohl fühlen, könnte die Fahrt durch die Aufpralldämpfung angenehmer sein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reboarder

Ist die Nutzung eines Reboarders verpflichtend?

Bis zu einem Gewicht von 9 Kilogramm besteht in Deutschland die Rückwärtsfahrpflicht für Kleinkinder und Babys. Dies hat den Grund, dass dein Baby im Falle eines Frontalaufpralls mit dem Kopf in den Sitz gedrückt wird und der Kopf nicht nach vorne geschleudert wird.

Um dein Baby zu schützen musst du zwangsweise einen Reboarder beziehungsweise eine Babyschale wählen, bei der dein Kind in gegengesetzter Richtung fährt. Achte darauf, dass es sich in den ersten 9 Monaten um einen Reboarder beziehungsweise eine Babyschale der Gruppe 0 beziehungsweise 1 handelt.

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Wusstest du, dass in den USA andere Regeln bezüglich Kindersitze herrschen?

Kindersitze in den USA werden nach dem NHTSA-Standard zertifiziert. Allerdings hat jeder der 50 US-Bundesstaaten seine eigene Kindersicherungsregelung. In Europa hingegen gilt in jedem Land dieselbe Regelung, Kindersitze dürfen nur verwendet werden, wenn sie die Prüfnorm ECE-R44/03 oder ECE-R 44/04 besitzen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Glaser, U. (2015): Die Mama-Trickkiste für die Babyzeit: Schlaflose Nächte, Windelschlachten und noch Zeit für einen Cappuccino: über 200 Tipps und Tricks für die beste unperfekte Mama der Welt. Gräfe und Unzer Verlag.

[2] Murkoff, H. (2015): Das erste Jahr mit Baby: Alles, was Sie wissen müssen. MVG Verlag.

[3] Schmitt, R. (2003): Kinderrückhaltesysteme für den Gebrauch im PKW – Metrische Untersuchung der Schnittstelle Kind-Kindersitz hinsichtlich des Sitzkomforts. GRIN Verlag

[4] https://www.mibaby.de/Magazin/blog/i-size-reboarder-gesetz-reboarder-pflicht-fur-kinder-im-auto-ruck/

Bildquelle: 123rf.com / Anatoly Tiplyashin

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