Willkommen bei unserem großen Reifenregal Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Reifenregale. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Reifenregal zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Reifenregal kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Reifenregale eignen sich für die stehende Lagerung von Reifen oder Felgen. Dadurch spart man Platz und schafft Ordnung in der Garage.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Arten eines Reifenregals, zu denen das Wandregal sowir das Standregal gehören. Beide Arten weisen individuelle Vor- und Nachteile auf.
  • Wandregale sind meist für einen einzigen Reifensatz, wohingegen Standregale für einen oder mehrere Sätze ausgelegt sind. Die Reifen müssen regelmäßig gedreht werden, um Druckstellen und Verformungen zu verhindern.

Reifenregal Test: Das Ranking

Platz 1: DEMA Reifenständer

Der DEMA Reifenständer ist ein platzsparendes, mobiles Reifenregal aus Metall. Es gehört zu den kleineren Regalen und eignet sich zu Lagerung von einem Satz Reifen.

Platz 2: ei-on Reifenhalter mit 2 Haken

Das ei-on Wandregal ist zur Aufbewahrung von einem Satz Reifen geeignet. Es wird mit Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt und ist somit äußerst platzsparend.

Platz 3: Callidus Baumarkt Reifenregal stabil gefertigt

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Reifenregal kaufst

Worin liegen die Vorteile und Nachteile von Reifenregalen?

Während Wandregale und Felgenbäume eine Kapazität von bis zu vier Reifen haben, ist es bei Standregalen möglich, gleich mehrere Sätze zu lagern. Wenn Du also das zentrale Reifenlager des Familienfuhrparks bist, ist ein Standregal vielleicht die richtige Wahl für dich.

Mit einem Reifenregal kannst du mehrere Sets Reifen sachgerecht lagern. (Bildquelle: pexels.com / Leo Cardelli)

Die Montage dieser Lagersysteme ist durch Steck- und Schraubverbindungen recht einfach. Jeder, der schon einmal ein Regal eines schwedischen Möbelherstellers zusammengebaut hat, wird auch hier nicht scheitern.

Die Modelle, die an der Wand befestigt werden können, erfordern natürlich wieder mehr Arbeit und Geschick des Käufers. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, diese einfach auf dem Fußboden stehend an die Wand zu schrauben.

Durch die stehende Aufbewahrung im Regal sollen die Reifen in regelmäßigen Abständen ein wenig gedreht werden, um Verformungen zu verhindern. Das Eigengewicht und die Traversen üben Druck auf das Gummi aus.

Vorteile
  • Verschiedene Variationen (hängend/ stehend)
    Einfacher Aufbau
  • Für mehrere Reifensätze erhältlich
Nachteile
  • Ungeeignet für Kompletträder
  • Regelmäßiges Drehen der Reifen
  • Lagerung teilweise über Kopfhöhe
  • Durch die Größe bedingt flexibel

Dreht man die Pneus nicht, wirkt dieser Druck ständig auf die gleiche Stelle ein. Das Bewegen bedeutet natürlich einen Mehraufwand im Vergleich zu den Felgenbäumen, an denen die Räder liegend und freischwebend lagern.

Durch die Mehr-Ebenen-Architektur kann es je nach Modell und Körpergröße vorkommen, dass die Reifen über Kopfhöhe verwahrt werden. Wenn du doch (wider Expertentipp) Kompletträder auf der oberen Ebene aufbewahren möchtest, solltest du über ausreichend Kraft verfügen, um das Gewicht nach oben stemmen zu können. Oder jemanden bitten, dir behilflich zu sein.

Der Platzbedarf der stehenden Reifenregale für einen Satz Pneus ist vergleichbar mit dem der Felgenständer. In dieser Größe haben wir während unserer Recherche sogar ein Modell mit Rollen gefunden. Brauchst du jedoch ein Regal für zwei oder mehr Sätze, werden die Reifenlagersysteme schnell sperriger und lassen sich nötigenfalls nur mit Aufwand bewegen.

Für wen eignet sich ein Reifenregal?

Reifenregale, speziell größeren Ausmaßes, eignen sich für dich, wenn du ausreichend Platz in der Garage, im Keller oder im Schuppen hast. Modelle für den Heimbedarf sind für Kompletträder eher nicht zu empfehlen. Reifenregale punkten durch die verschiedenen verfügbaren Variationen. Theoretisch hast du mit dieser Art der Reifenaufbewahrung umfassende Flexibilität.

Ob Stand- oder Wandregal, das zu Grunde liegende Prinzip ist das gleiche: Die Pneus werden hochkant stehend auf Traversen (Querstreben) gelagert.

foco

Wusstest du, dass der ADAC empfiehlt, nur Reifen mit Felgen im Reifenregal zu lagern?

Ja so ist es – zusätzlich sollen die gelagerten Reifen jeden Monat um 1/4 gewendet werden.

Somit scheiden zumindest die speziell für den Heimbedarf angebotenen Reifenregale für die Lagerung von Kompletträdern aus. Bei professionellen Reifenlagerungssystemen gibt es die Möglichkeit, die Räder auch liegend zu lagern.

Diese beanspruchen allerdings auch wesentlich mehr Raum. Alternativ kannst du natürlich auch ein ganz normales Werkstattregal, zum Beispiel mit MDF-Einlegeböden, nutzen, um deine Kompletträder unterzubringen.

Durch ihre Ausmaße eignen sich die Reifenregale vorwiegend für Leute, die über ausreichend Stauraum, wie beispielsweise eine größere Garage, einen Kellerraum oder einen Schuppen, verfügen.

Vorsicht bei den Angaben zu den Abmessungen der Standregale. Du solltest immer ein paar Zentimeter zur angegebenen Tiefe hinzurechnen. Das Regal muss einen gewissen Abstand zur Wand haben, da die Reifen etwas überstehen.

Was kostet ein Reifenregal?

Ganz simple Standregale für vier Reifen gibt es schon für circa 15 Euro.

Für diesen Betrag bekommst du jedoch lediglich ein einfaches Gestell aus Stahlrohren mit einer Gesamtbreite von knapp über 90 Zentimeter.

Du bist also sehr eingeschränkt, was die Reifenbreite angeht.

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Bisschen einrichten #reifenregal #welding #custommade

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Gleiches gilt für das günstigste Wandregal. Auch hier ist bei Breiten von 90 Zentimeter Schluss.

Das bedeutet, dass Reifen über 215 Millimeter wohl kaum noch hineinpassen, ohne Gewalt anzuwenden. Preislich liegt es etwas über dem Standregal, genauer gesagt bei circa 23 Euro.

Wie bei vielen Produkten ist auf der Preisskala nach oben sehr viel Luft.

Wir haben ein Modell mit Rädern und zusätzlichem Ablagefach gefunden, das bis zu 12 Reifen lagern kann und mit einem Preis von 450 Euro ganz klar im Premiumsegment anzusiedeln ist. Für den Otto-Normal-Verbraucher ist so etwas natürlich maßlos übertrieben.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Preis stark von der Größe und Funktionalität des Regals abhängt. Für schmale Reifen (bis 215 Millimeter) und Budgets gibt es sowohl stehende als auch hängende Reifenregale bereits ab 15 beziehungsweise 23 Euro.

Preisklasse Preis Reifen- Lagerungskapazität Merkmal
Tiefpreissortiment ca. 15 Euro 4 Einfache Materialien. Oft für standard Reifen geeignet.
Mittelpreissegmen ca. 50 Euro 4 – 8 Oft auch für breitere Reifen geeignet
Hochpreissegment ca. 70 – 450 Euro 12 Professioneller Anwendungsbereich. Für alle Reifenarten geeignet

Teurere Modelle ab 30 Euro bieten Platz für breitere Pneus oder mehrere Sätze. Die höherpreisigen Varianten warten zum Teil auf mit Rädern, erhöhter Lagerkapazität von bis zu 12 Reifen sowie einem Extra-Ablagefach. Für diese Regale sollte man ein Budget ab 50 Euro aufwärts einplanen.

Wo kann man Reifenregale kaufen?

Eine Anlaufstelle für den Kauf eines Reifenregals ist natürlich der Fachhändler für Autozubehör. Aber auch Baumärkte bieten mittlerweile einige Modelle an.

Neben dem stationären Handel findet man natürlich auch eine große Auswahl im Internet, sei es in Onlineshops von Fachhändlern oder auf den bekannten Marktplätzen amazon.de und ebay.de. Hier findet man wohl die größte Auswahl an Verkäufern und Ausführungen.

In der Produktübersicht findest du unter allen vorgestellten Reifenregalen einen Link zu mindestens einem Shop oder Marktplatz. Solltest du einen Favoriten haben, kannst du einfach auf den Link klicken und zuschlagen.

Entscheidung: Welche Arten von Reifenregalen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterschiedet man zwischen zwei verschiedenen Reifenregalen:

  • Wandregal
  • Standregal

Wandregale sind meist für einen einzigen Reifensatz, wohingegen Standregale für einen oder mehrere Sätze ausgelegt sind.

Wie der Name vermuten lässt, benötigt das Wandregal ein festes Stück Mauerwerk, um seinen Dienst der Reifenlagerung zu verrichten. Dies bedeutet natürlich auch, dass der Montageaufwand höher ist, beziehungsweise handwerkliches Geschick erforderlich ist. Durch die Bauart ist die Kapazität des Wandregals auf einen Satz Reifen beschränkt.

Die stehenden Regale hingegen verfügen über vier Füße, die einen stabilen Stand garantieren. Sie haben in der Regel mehrere Ebenen, auf denen die Reifen lagern. Dadurch hast du die Möglichkeit, abhängig von Breite und Höhe, auch mehrere Reifensätze auf einem Regal aufzubewahren.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Reifenregale vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Reifenregale gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Übebrlick zu bekommen und dich für ein passendes Reifenregal zu entscheiden.

  • Verstellbare Elemente
  • Maße
  • Lagerkapazität

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist ein Reifenregal unter diesen Gesichtspunkten zu erwerben oder eben nicht.

Verstellbare Elemente

Einige Regale verfügen über verstellbare Elemente, die es dir ermöglichen, unterschiedliche Reifengrößen zu lagern. Reifenregale mit höhenverstellbaren Einlegeböden erlauben es dir, flexibel auf unterschiedliche Reifendurchmesser zu reagieren.

Die Rahmenteile dieser Regale besitzen Löcher in verschiedenen Höhen, um die Böden einzuhängen. Es gibt Modelle, die diese Löcher über die gesamte Länge haben, so dass du komplett flexibel in der Entscheidung bist, wie hoch die einzelnen Regalfächer sein sollen.

Maße

Reifenlagerungssysteme gibt es in vielen verschiedenen Höhen und Breiten. Welches Modell für dich geeignet ist, bestimmt sich natürlich nicht zuletzt durch deine Wohnsituation. Die Maße von Reifenregalen bewegen sich in einem weiten Spektrum.

Von sehr kleinen Modellen für vier Reifen bis hin zu ganzen Regelwänden für bis zu 12 oder mehr Reifen. Welche Ausführung für dich in Frage kommt, hängt selbstverständlich zu einem wesentlichen Teil von deiner persönlichen Situation ab. Einerseits brauchst du natürlich ausreichend Platz für ein Regal. Andererseits hängt die Wahl des Regals auch von der zu lagernden Reifenzahl ab.

Lagerkapazität

Diese und die vorherige Kategorie sind naturgemäß eng miteinander verknüpft. Je mehr Reifen du lagern musst, umso größer muss auch dein Regal sein. Für diese Erkenntnis muss man kein Quantenphysiker sein.

Viele Reifen bedeuten automatisch auch hohe und / oder breite Regale. Wie erwähnt reicht die Kapazität von einem bis X Sätze Reifen. Gängige Modelle für den Privatgebrauch können in der Regel bis zu 12 Pneus lagern.

Solltest du das zentrale Reifendepot der Familie sein, könnte sich solch ein größeres Modell für dich eignen. Für einige Varianten gibt es auch Erweiterungen, mit denen du das Regal bei Bedarf verlängern kannst.

Reifenregal.orgWebsite

Es empfiehlt sich ein Reifenregal zu montieren, wenn mehrere Reifen gelagert werden sollen.

Dabei kann das Regal entweder fix, fahrbar oder als Wandhalterung montiert werden. Das Aufbauen kann dabei mehr Zeit in Anspruch nehmen und bedarf der Kenntnis über Werkzeug und Montage.

(Quelle: reifenregal.org)

Es lohnt sich auch, ein bisschen vorausschauend zu denken. Ist auf kurz- bis mittelfristige Sicht eine Erweiterung des Fuhrparks geplant? Zum Beispiel, weil Nachwuchs ansteht und ein zweites Auto gekauft werden muss? Mache dir vor dem Kauf auf jeden Fall Gedanken darüber.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Reifenregal

Kann man Reifenregale selber machen?

Regale für Reifen unterscheiden sich vom Prinzip her nicht von normalen Wohnregalen, die du in jedem Möbelhaus findest. Somit sollte es kein Problem sein, sich selbst ein Reifenregal zu bauen.

Am einfachsten geht dies mit vier massiven Holzpfosten, in die an geeigneter Stelle eine Aussparung für die Traversen gesägt wird.

Zudem solltest du jeweils eine Bohrung an genau dieser Aussparung für die Befestigung der Verbindungen zwischen Vorder- und Hinterteil sowie der Querträger vornehmen. An der Unterseite benötigst du eine Bohrung für die Standfüße.

Die Streben müssen natürlich auch ein Loch an der Stelle haben, die mit den Eckpfeilern und den Verbindungsstücken verschraubt werden soll.

Für die Verbindungsteile zwischen vorderem und hinterem Rahmen eignen sich Gewindestangen, die durch ein Rohr gesteckt und durch Muttern an den Standpfosten des Regals befestigt werden.

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Wusstest du, dass du bei der Aufbewahrung der Reifen zwischen Reifenregal und Felgenbaum entscheiden kannst?

Der Felgenbaum eignet sich besonders für Kompletträder. Das Reifenregal kann hingegen an der Wand montiert werden und Lagerplatz wird gespart.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Ersoy, Gies (2017): Fahrwerkhandbuch: Grundlagen – Fahrdynamik – Fahrverhalten– Komponenten – Elektronische Systeme – Fahrerassistenz – Autonomes Fahren– Perspektiven. Springer-Verlag.

[2] Martin, H. (2013): Förder- und Lagertechnik. Springer-Verlag.

[3] https://wiki.induux.de/Lagersysteme

Bildquelle: 123rf.com / happymay

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Sven Hertzog
Sven Hertzog

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