Willkommen bei unserem großen Rückfahrkamera Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rückfahrkameras. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Rückfahrkamera zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Rückfahrkamera kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Rückfahrsystem ermöglicht dir das Ein und Ausparken mithilfe der Heckansicht. Dabei wird ein Bild von der Kamera an den Monitor im Cockpit des Wagens angezeigt.
  • Bei den Rückfahrkameras unterscheidet man zwischen zwei Arten. Zum einen gibt drahtlose Kamerasystem, und zum anderen verkabelte Kameras. In der jeweiligen Funktion unterscheiden sie sich aber nicht.
  • Bei der Anbringung hast du entweder die Möglichkeit eine Werkstatt aufzusuchen, oder du kannst die Kamera selbst nachrüsten. Die eigene Installation erfordert keine speziellen Kenntnisse. Du kannst gemäß der unten verlinkten Videoanleitung vorgehen.

Rückfahrkamera Test: Das Ranking

Platz 1: Roguci Rückfahrkamera

Die Rückfahrkamera von Roguci inkl. einem Monitor stellt eine kostengünstige Lösung für jeden dar, der auf der Suche nach einem zuverlässigen Rückfahrsystem ist. Die verkabelte Kamera sendet das Bild vom Hinterteil des Fahrzeuges direkt an den Display der im Cockpit angebracht ist. So hat der Fahrer ständig den Überblick, was sich hinter seinem Fahrzeug abspielt.

Platz 2: Podofo drahtloses Rückfahr-kamerasystem

Bei diesem System handelt es sich um eine Rückfahrkamera mit einem dazu passenden Monitor. Die Verbindung der beiden Komponenten erfolgt über Funk. Der folgende Artikel wird dir einen guten Überblick über das Produkt liefern und hoffentlich alle offenen Fragen beantworten.

Platz 3: Chetoo Rückfahrkamera

Chetoo präsentiert eine Rückfahrkamera inklusive Monitor der dir für den sachgemäßen Gebrauch beispielhafte Dienste leisten wird. Der Gesamtpreis des Systems hält sich hierbei ebenfalls in Grenzen. Mit der neuesten Technik weiß der Hersteller ebenfalls zu überzeugen, indem er bei der Produktion auf neueste Funk Technologie zurückgreift.

Platz 4: CSL Rückfahrkamera

Mit der CSL Rückfahrkamera bekommst du ein System, welches die Kamera und einen dazu passenden Monitor umfasst. CSL erspart dir hierbei die Suche nach einem kompatiblen Monitor. Das Kamerasystem selbst genießt einen guten Ruf unter seinen Mitstreitern und ist für den alltäglichen Gebrauch auf jeden Fall tauglich.

Platz 5: Buyee LED Rückfahrsystem

Buyee bietet dir ein kostengünstiges Rückfahrsystem, das mit den meisten gängigen Technologien ausgestattet ist die dir eine möglichst gute Ansicht vermitteln.

Mit zwei einzelnen Rükfahrkameras bietet dir Buyee auch die Möglichkeit einer Bildübertragung sowohl von vorne wie auch von hinten. Das Rückfahrsystem ist sowohl für den herkömmlichen Gebrauch wie auch für den landwirtschaftlichen Gebrauch tauglich.

Platz 6: Podofo Rückfahrkamera mit faltbarem Monitor

Hier wird dir die Podofo Rückfahrkamera vorgestellt. Ein System bestehend aus einer Kamera und einem Display, hervorragend geeignet für das Ein und Ausparken.

Platz 7: Chetoo LED Rückfahrkamera

Das Kamerasystem von Chetoo ist mit einem dazu passenden Monitor ausgestattet. Am Heckteil deines Fahrzeuges nimmt die Kamera das Bild auf und sendet via Kabel an deinen Monitor der im Cockpit angebracht ist. Chetoo hat mit diesem Modell ein sehr zuverlässiges System auf den Markt gebracht, welches dir sowohl am Tag wie auch in der Nacht immer gestochen scharfe Bilder anzeigt.

Platz 8: Pathson Funk Rückfahrkamera

Das Rückfahrkamerasystem von Pathson bestehend aus der Kamera und einem Display bereits alle Grundvoraussetzungen die man benötigt. Pathson hat sich bereits in dieser Marktnische etablieren können, weil das Unternehmen in regelmäßigen Abständen zuverlässige System auf den Markt bringt.

Platz 9: HIZPO Rückfahrkamera

Die HIZPO Rückfahrkamera wird ohne Display geliefert, du musst also noch ein passendes Gerät finden. Grundsätzlich eignen sich dazu einige Bildschirme verschiedener Hersteller.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Rückfahrkamera kaufst

Wie bereits oben angesprochen, bietet die Rückfahrkamera eine Hilfestellung beim Ein und Ausparken.

Rückfahrkameras mit einer Funkverbindung ermöglichen dir ein sehr schnelles und nahezu problemloses Anbringen des Gerätes.

Viele Kamerasysteme sind zudem mit benutzerfreundlichen Tools ausgestattet, welche dem Fahrer durch Anzeigen der seitlichen Abstände noch besser unterstützen.

Betrachtet man die einmaligen Kosten die mit der Anschaffung einhergehen, ist dies eine sinnvolle Anschaffung, wenn man bedenkt, dass Werkstätten für kleinere Dullen bereits mehrere Hundert Euro verlangen.

Segment Preis Merkmal
Tiefpreissegment ca. 40 Euro Drahtgebunden
Mittelpreissegment ca.70 Euro Oft drahtlos
Hochpreissegment ca. 100 Euro Drahtlos mit vielen Features und in speziellen Ausführungen

Wie funktioniert eine Rückfahrkamera?

Im Heckteil des Fahrzeugs befindet sich die Kamera. Das Bild wird von der Kamera an den Bildschirm übertragen. Der Bildschirm befindet sich im Cockpit. Es entsteht ein genaues Bild von der näheren Umgebung direkt hinter dem Fahrzeug.

Das System wurde entwickelt, um dem Fahrer bei Problemen wie dem rückwärts Ausparken behilflich zu sein. Je nach Qualität der Kamera wird ein Blickwinkel zwischen 110° und 170° garantiert.

Wichtig: Ein breiterer Blickwinkel verschafft dem Fahrer einen besseren Überblick über die Umgebung direkt hinter dem Fahrzeug.

Was muss eine Rückfahrkamera leisten?

Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, geht der Monitor an, um dir das Bild der Kamera anzuzeigen. Zum Leistungspaket der Rückfahrkamera gehört auf jeden Fall, die Bildübertragung sowie weitere Tools, die dir beim Ausparken helfen.

Virtuelle Markierung zeigen dir an, in welche Richtung dein Auto rollt und unterstützen dich bei der Einschätzung des Abstandes zu plötzlich auftauchenden Gegenständen. Akustische Signale weisen dich darauf hin ob du einem Hindernis gefährlich nahe kommst.

Für welche mobilen Kraftfahrzeuge kannst du die Rückfahrkamera verwenden?

Der Gebrauch einer Rückfahrkamera ist für jede Art von Kraftfahrzeug gebräuchlich.

Findet die Rückfahrkamera bei einem normalen PKW oder LKW meist Anwendung beim Ein und Ausparken, dient sie landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen bei der Ernte. Das Kamerasystem bietet einem LKW ebenfalls deutliche Vorteile, da durch die Größe der Überblick oft deutlich schwerer ist. Viele Fahrzeuge sind bereits vom Hersteller mit einer Rückfahrkamera ausgestattet. Bei Wohnmobilen erfreut sich die Rückfahrkamera ebenfalls großer Beliebtheit.

Matthias LuftExperte für Auto Elektronik

„Besonders viel Spaß macht eine nachgerüstete Rückfahrkamera, wenn sie so gut funktioniert wie eine vom Hersteller fest integrierte.

Dazu sollte man sich unbedingt vor dem Kauf durch viele Bewertungen lesen: Nicht alle haben ein gutes Kamerabild, oft ist auf die eingeblendeten Hilfslinien kein Verlass. Wer die Kamera ordentlich integriert haben möchte, dem empfehle ich auf jeden Fall den Einbau vom Fachmann.“

Wie baust du Rückfahrsysteme ein?

Zu aller erst ist hierbei zu unterscheiden zwischen der verkabelten Rückfahrkamera und der Rückfahrkamera die via Funk in Verbindung mit dem Bildschirm steht.

Die verkabelte Rückfahrkamera:

Die Kamera selbst bringst du beispielsweise oberhalb des Nummernschildes an. Bei der Bestellung werden üblicherweise alle nötigen Kabel mitgeliefert. Danach schließt du die Kamera gemäß der Bedienungsanleitung an und verlegst die Kabel durch die Hohlräume des Autos nach vorne.

Im nächsten Schritt bringst du den Monitor an eine für dich günstige Stelle vorne im Cockpit an. (Üblicherweise zentral an der Scheibe) Im letzten Schritt schließt du das andere Ende der Kabel am Monitor an. Gibt es noch weitere Dinge zu beachten lies bitte die mitgelieferte Bedienungsanleitung sorgfältig durch.

Die Funk-Rückfahrkamera

Dieses Kamerasystem erspart dir Im Vergleich mehr Zeit bei der Nachrüstung: Du montierst die Kamera wie oben am Nummernschild. Hier kannst du auf die Kabelverlegung verzichten.

Am Ende bringst du den Bildschirm im Cockpit an. Öffne nun das Startmenü am Monitor und verbinde diesen über Funk mit der Kamera. Das Startmenü führt dich problemlos durch alle nötigen Konfigurationsschritte.

Tüftelst du gerne, oder bewältigst gerne technische Herausforderungen, dann sollte die Anbringung der verkabelten Rückfahrkamera für dich kein Problem darstellen. Bist du in handwerklichen Aufgaben nicht sonderlich geschickt, entscheide dich lieber für das Funksystem.

Wer rüstet deine Rückfahrkamera nach?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Hierbei spielt die Fahrzeugmarke eine wichtige Rolle. Der erste Anlaufpunkt hierbei sollte für dich dein Fahrzeughändler sein.

Eine weitere Möglichkeit wäre das Aufsuchen einer Vertragswerkstatt deiner Fahrzeugmarke.

Bedenke jedoch, dass das Nachrüsten bei einem externen Anbieter sehr kostspielig werden kann. Je nach Automarke kann pro Arbeitsstunde in der Werkstatt ein von Pauschalpreis von 50 bis 200 Euro anfallen.

foco

Wusstest du, dass Nachrüstgeräte nicht in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden müssen?

Wenn du also in dein Auto, bei dem die Rückfahrkamera nicht im Werkszustand enthalten war, eine Rückfahrkamera installieren willst, musst du diese Nachrüstung nicht in deine Fahrzeugpapiere eintragen.

Sieh dir nochmal das Tutorial an und schätze realistisch ein ob du es nicht doch selbst hinbekommen könntest.

Wo kannst du Rückfahrkameras kaufen?

Die Anzahl der Händler für Rückfahrkamerasysteme ist beträchtlich. Folgende Auflistung wird dir einen kurzen  Überblick über die bekanntesten Händler geben:

  • conrad.de
  • amazon.de
  • e-bay.de
  • otto.de
  • real.de
  • voelkner.de

Tipp: Egal nach welchem Produkt du online suchst, vergleiche immer die Preise mehrerer Anbieter. Die bekanntesten Händler setzen meistens auch deutlich höhere Preise an als Kleinhändler.

Können Probleme bei ganz alten Autos auftreten?

Diese Frage lässt sich klar mit Nein beantworten.

Die Anbringung der Kamera ist bei jedem Fahrzeug prinzipiell die selbe. Die Software der Kamera ist auf den jeweiligen mitgesendeten Monitor abgestimmt und bedarf auch keiner Anpassung an die Fahrzeugsoftware.

Ist die Bedienung für dich einfach und gut zu bewältigen?

Die Software ist so konzipiert, dass eine leichte Bedienbarkeit vorausgesetzt wird.

Viele Systeme bestechen durch ein intuitives System, welches den Benutzer Schritt für Schritt anleitet. Die Hersteller spezialisieren sich aufgrund der breiten Konkurrenz darauf möglichst leicht bedienbare Geräte herzustellen.

Bei der Inbetriebnahme kannst du beispielsweise zwischen vielen verschiedenen Sprachen wählen. Einige Modelle unterstützen dich mit direkter Sprachanleitung. Andere wiederum sind mit einer Software ausgestattet, die es dir ermöglicht direkt mit dem Gerät zu sprechen und ihm Anweisungen zu erteilen.

Musst du bei der Pflege insbesondere im Winter auf bestimmte Dinge achten?

Ein fachgerechte Anbringung am Fahrzeug soll sicherstellen, dass der Kamera keine zusätzliche Pflege zu Teil werden muss.

Das Gehäuse der Kamera ist wasserfest. Die Kabel sind in jedem Fall isoliert. Auch im Winter wird man hier vor keine Probleme gestellt.

Viele Händler werben zwar mit robustem Gehäuse und dem ist sicherlich zu trauen, dennoch sollte jede Kamera derart ausgestattet sein, dass es bei schlechtem Wetter zu keiner bösen Überraschung kommt.

Gibt es für dich bei den verschiedenen Anbringungsmöglichkeiten etwas zu beachten? (Spiegel, Heck, Kennzeichen)

Hierbei gilt es lediglich die Herstellerinformationen zu beachten.

Rückfahrkameras können sowohl am Heck und Außenspiegel, als auch am Kennzeichen, befestigt werden.
Jede Position bringt Einblicke in sonst schwer, oder gar nicht einsehbare, Perspektiven des eigenen Fahrzeuges und kann vor vielen ungewollten Schäden schützen.

Position Rückfahrkamera Vorteile
Am Heck Ermöglicht Einblick in den vorderen Bereich des Wagens und wird meist am, oder auf Höhe des, Kennzeichens befestigt.
Besonders nützlich beim parken in engen Parktaschen.
Am Außenspiegel Gewährt den Einblick in den “Toten Winkel”.
Große Hilfe im gängigen Straßenverkehr und empfehlenswert für größere Fahrzeuge, aufgrund besserer Abschätzung von Personen und Fahrzeugen in nächster Nähe.
Am Kennzeichen (hinten) Ermöglicht vorher nicht einsehbare Optik beim Rückwärtsfahren und vereinfacht Rückwärts-Parken. Garantiert eine höhere Sicherheit beim Rückwärtsfahren durch bessere Abschätzung der Umgebung.

Die Installation am Spiegel erfolgt genau wie die Anbringung am Kennzeichen nach festen Arbeitsschritten. Der einzige Unterschied ergibt sich hier beim jeweiligen Blickwinkel.

Eine Rückfahrkamera am Seitenspiegel dient beispielsweise der Einsicht im sogenannten toten Winkel, während die Rückfahrkamera am Heckteil des Autos den gesamten Raum hinter dem Fahrzeug abdeckt.

Eine Nachrüstung am Heck wird üblicherweise direkt am Kennzeichen vorgenommen. Dir ist es jedoch freigestellt selbst eine passende Stelle zu finden. Bohrst du ein Loch in die Stoßstange, wäre dies ebenfalls eine denkbare Möglichkeit.

Bringst du die Kamera direkt am Kennzeichen an, wirkt diese sehr dezent und fällt nicht weiter auf.

Kann man die Rückfahrkamera mit einem gängigen Navigationsgerät verbinden?

Ein Navigationsgerät muss mit einer Rückfahrkamera immer kompatibel sein. Besitzt man bereits ein Navigationsgerät stellt sich hier nun die Frage ob man dieses mit einer Rückfahrkamera verbinden kann. Es kommt hierbei auf des Alter des Navigationsgerätes an.

Ältere Modelle verfügen über keine Schnittstelle zu einer Kamera. Neuere Modelle jedoch bieten die Funktion eine Verbindung mit einer Kamera aufzubauen, sodass eine zugekaufte Kamera problemlos mit dem Navigationssystem verbunden werden kann.

Die oben genannten Händler verkaufen Navigationssysteme mit integriertem Rückfahrkamerasystem. Das bedeutet, du hast die Möglichkeit beides auf einmal zu kaufen. Ein weiterer Vorteil darin ist die Tatsache, dass die Software bereits aufeinander abgestimmt ist und du keine Sonderkonfiguration vornehmen musst.

Dieses Auto besitzt einen kleinen Bildschirm zwischen den beiden vorderen Autositzen. Über diesen kann das Navi seine Routen anzeigen und die Rückfahrtkamera ihre Aufnahmen veranschaulichen. (Bildquelle: LoboStudioHamburg / Pixabay.com)

Kaufst du ein Navigationssystem getrennt von der Rückfahrkamera kann es zu Problemen bei der systeminternen Kommunikation kommen. Stelle also sicher, dass beide Einzelgeräte auf jeden miteinander kompatibel sind. In der Produktbeschreibung werden mögliche Alternativen aufgezeigt.

Kann ich meine Rückfahrkamera via Bluetooth mit dem Cockpit verbinden?

Kameras die du via Bluetooth mit deinem Monitor verbinden kannst sind veraltet und werden heutzutage kaum noch hergestellt. Jedoch bieten Funk beziehungsweise W-LAN Verbindungen eine sehr gute Alternative.

Ist in deinem Cockpit bereits ein Bildschirm integriert, so stellst du am besten fest ob dieser über eine W-LAN-Schnittstelle verfügt. Das kannst du ganz einfach in der Rubrik „Einstellungen“ einsehen. Wenn das der Fall ist, wird es für dich kein Problem sein eine Kamera zu installieren. Verfügt dein Monitor nicht über W-LAN so stelle ein Funk-Verbindung her.

Besitzt du keinen integrierten Monitor, lässt sich auch eine Verbindung über ein portables Gerät wie zum Beispiel einem Tablet, Smartphone oder Navigationsgerät herstellen. Hierbei musst du zuerst prüfen, ob diese Geräte über einen Videoeingang verfügen, denn nur so lässt sich das Bild der Rückfahrkamera auf den Bildschirm übertragen.

Beachte: Bei der Datenübertragung via Funk oder W-LAN kann es zu minimalen Zeitverzögerungen kommen. Das bedeutet für dich, dass das Bild welches du auf dem Bildschirm siehst erst kurze Zeit nach Aufnahme durch die Kamera übertragen wurde. Bei einigen Geräten ist sogar von einer Zeitverzögerung von einer Sekunde auszugehen.

Entscheidung: Welche Arten von Rückfahrkameras gibt es und welche ist die richtige für dich?

Eine Rückfahrkamera ist ein System bestehend aus:

  • Kamera
  • Monitor

Die Rückfahrkamera unterstützt den Fahrer beim rückwärts Einparken. Hierfür wird das Bild von der Kamera entweder über Funk oder Kabel auf den Monitor übertragen. Der Monitor ist flach mit einer Bildschirmdiagonale zwischen 4 und 7 Zoll. Die Kamera hat in etwa die Größe ein Golfballs.

Wichtig: Es gibt zwei Arten von Rückfahrkameras:

  • Verkabelte Rückfahrkamera
  • Funk Rückfahrkamera

Für beide Arten der Kamrasysteme ergeben sich folgende Vor und Nachteile:

Verkabelte Rückfahrkamera

Vorteile
  • störungsresistente Datenübertragung
  • wird vom Fahrzeuginternen Stromkreislauf versorgt
Nachteile
  • zeitaufwändige Montage
  • evtl. anfallende Arbeiten am Fahrzeug (Lochblende oberhalb des Kennzeichens)

Funk Rückfahrkamera

Vorteile
  • Verzicht auf Kabelverlegung
  • einfache Inbetriebnahme
Nachteile
  • Funkstörungen
  • leichte Verzögerung bei der Bilderzeugung

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rückfahrkameras vergleichen und bewerten

Um einen Entscheidung für die richtige Rückfahrkamera zu treffen musst du einige Qualitätsmerkmale vergleichen. Die folgenden Kriterien solltest du hierbei immer berücksichtigen:

  • Blickwinkel
  • Betriebstemperatur
  • beiliegendes Zubehör
  • Installation
  • Nachtsichtfunktion
  • Bildschirmauflösung
  • Betriebsspannung
  • Wetterfestigkeit

Im nachfolgenden Absatz wird die erklärt inwiefern die Kriterien bei deiner Kaufentscheidung eine Rollen spielen sollten.

Blickwinkel

Der Blickwinkel spielt bei der Entscheidung, für welches System du dich entscheidest eine wichtige Rolle. Je weiter der Blickwinkel, desto größer ist die Raumabdeckung durch die Kamera.

Die gängigen Modelle decken alle einen Blickwinkel ab 100° ab. Bei den gehobeneren Modellen ist auch ein Blickwinkel von bis zu 170° möglich. Ein größerer Blickwinkel ermöglicht es Hindernisse, die seitlich versetzt sind besser zu erkennen. Ähnlich dem toten Winkel beim Autofahren bieten Kameras mit weiterem Blickwinkel bessere Seitenansichten.

Nähert sich dem Fahrzeug beispielsweise ein Hindernis von der Seite, ist es immer besser eine Kamera mit einer höheren Winkelabdeckung zu haben. Grundsätzlich bieten die Kameras mit einem geringeren Blickwinkel dennoch genug Sicherheit beim Ein und Ausparken.

Bei der Wahl des richtigen Blickwinkels kannst du je nachdem wie viel du ausgeben möchtest auch preiswerte Modelle mit befriedigendem Blickwinkel erstehen.

Macht dir das Ein und Ausparken regelmäßig Schwierigkeiten, oder hast du ein tiefergelegtes Fahrzeug so entscheide dich lieber für Kameras mit weitem Blickwinkel.

Beiliegendes Zubehör

Oftmals wird aus der Produktbeschreibung nicht ersichtlich, ob es sich um ein verkabeltes oder um ein Funk Rückfahrsystem handelt.

Betrachtest du den Lieferumfang, kannst du schnell erkennen, um welches der beiden Systeme es sich hierbei handelt. Werden beispielsweise Anschlusskabel mitgeliefert, ist das ein eindeutiges Anzeichen für dich, dass es sich um eine verkabelte Rückfahrkamera handelt.

Üblicherweise werden hierzu zwei verschiedene Kabel mitgeliefert. Ein Kabel dient dem Anschluss der Kamera an den Monitor. Das andere Kabel ist dazu da die Kamera mit Strom zu versorgen, indem dieses an das Kabel für die Rückleuchten angeschlossen wird.

Werden im Lieferumfang keine Kabel erwähnt, handelt es sich normalerweise um eine Funk Rückfahrkamera. Anbieter verwenden dazu oft eindeutige Produktbilder, auf denen das gängige Symbol für eine Wireless LAN Verbindung zu sehen ist.

Ein weiterer wichtiger Punkt auf den du achten solltest ist, ob die Kamera mit einem kompatiblen Monitor versendet wird. Ist dies der Fall, brauchst du dir keine Gedanken um den Zukauf eines passenden Bildschirms machen.

Wird die Kamera einzeln versendet, musst du bei deiner Suche nach einem passendem Display darauf achten, dass die Software der Kamera auf die des Displays abgestimmt ist. Andernfalls wirst du Schwierigkeiten bekommen das Bild der Kamera auf den Bildschirm zu übertragen.

Ist in deinem Fahrzeug bereits ein Bildschirm integriert, achte bitte besonders darauf, ob dein System mit der Anbringung einer Kamera kompatibel ist.

Betriebstemperatur

Orientiere ich stets an den üblichen Temperaturen, die jeweils im Sommer oder im Winter in deiner Gegend vorherrschen.

Viele Hersteller garantieren volle Funktionsfähigkeit bei den angegebenen Temperaturen. Diese solltest du jedenfalls weder nach oben noch nach unten ausreizen, sowohl bei der Lagerung wie auch bei der Nutzung. Sinnvollerweise werden hier oftmals Temperaturen angegeben die von -30°C bis 60°C reichen.

In den meisten Fällen ist dies auch absolut ausreichend. Solltest du jedoch in kältere beziehungsweise wärmere Regionen kommen, bedenke stets, dass es dann jederzeit zu Problemen kommen kann. Reist du beispielsweise gerne im Winter nach Russland, wirst du hier mit Temperaturen von bis zu -40°C Probleme bekommen.

Hersteller produzieren im Regelfall für den Markt, für den sie produzieren, daher sind die jeweiligen Betriebstemperaturen normalerweise der jeweiligen Region angepasst.

Installation

Bevor du dich für eine Rückfahrkmera entscheidest solltest du dir sicher sein, ob du sie am Heckteil deines Fahrzeuges nachrüsten möchtest oder doch lieber am Seitenspiegel.

Beide Anbringungsmöglichkeiten unterscheiden sich grundsätzlich nicht stark voneinander, die Funktionsweisen jedoch umso mehr. Plane bei der Installation am Heckteil ein deutlich längeres Kabel ein, da du dies durch den gesamten Hohlraum nach vorne verlegen musst.

Kameras die am Seitenspiegel angebracht werden, sind nicht verkabelt, da dies zu umständlich wäre. Um die Größe der Kameras musst du dir keine Gedanken machen.

Diese werden oft möglichst klein produziert, sodass eine Installation ohne weiteres möglich ist. Wie im oberen Video zu sehen ist, kann man die Kamera oberhalb des Kennzeichens installieren. Beachte jedoch, dass du dafür ein Loch bohren musst. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Kamera unterhalb des Kennzeichens anzubauen.

Es ergibt sich aber auch hier die Problematik ein Loch in die Stoßstange zu machen. Einige Systeme verfügen über eine Halterung, welche die Anbringung ohne ein Loch ermöglicht. Beachte jedoch, dass die Halterung bei stärkeren Erschütterungen oder unsachgemäßer Nachrüstung abbrechen kann.

Nachtsichtfunktion

Die Nachtsichtfunktion gewährleistet eine gute Bildqualität selbst bei Dunkelheit. Die Kamera wird dazu meistens mit LED-Lampen ausgestattet, die wiederum das nähere Umfeld beleuchten.

Der Display erzeugt ein Bild, welches dem Fahrer ermöglicht Hindernisse auch bei Nacht gut zu erkennen. Bedenke immer, dass kleinere Gegenstände oft übersehen werden. Ohne Nachtsichtfunktion steigt in der Dunkelheit daher auch die Gefahr mit diesen zusammen zu stoßen.

Die Anzahl der LED-Lampen bei einer Kamera mit Nachtsichtfunktion kann stark variieren. Die Faustregel ist: Je mehr desto besser. Eine Kamera die mit 8 LED-Lampen ausgestattet ist bietet in der Dunkelheit auf jeden Fall ein besseres Bild, als eine Kamera mit weniger Lampen.

Bildschirmauflösung

Die Bildschirmauflösung bei einer Rückfahrkamera kann man vergleichen mit der eines Fernsehgerätes. Siehst du gerne gestochen scharfe Bilder wirst du dir vermutlich ein TV mit hoher Auflösung suchen. Gleiches gilt für die Rückfahrkamera.

Hier wird der Auflösung jedoch ein höherer Stellenwert beigemessen. Ein schlecht erkennbares Bild wird dir beim Ein und Ausparken keine Hilfe sein. Spare hier also nicht am falschen Ende und lege dir eine Kamera zu die den gängigen Standard problemlos erfüllt.

Ein Richtwert für dich sollte eine Mindestauflösung von 400 x 350 sein. Werte die darunter liegen solltest du sofort ignorieren. Die Kamera alleine ist jedoch nur die halbe Miete. Du solltest auch sicherstellen, dass dein Monitor ein hochauflösendes Bild produziert.

Die genaue Pixelanzahl berechnest du, indem du beide Werte multiplizierst. Bei einer Auflösung von 300×400 wären das 120000 Pixel. Befindet sich die Pixelanzahl des Produktes jedoch im 7-stelligen Bereich so spricht man bereits von Megapixel, also einer sehr guten Auflösung.

Betriebsspannung

Die gängigen Spannungen sind 12 und 24 Volt. Genauso wie beim Auto. Achte darauf, dass die Betriebsspannung der Rückfahrkamera mit der Spannung deines Fahrzeuges übereinstimmt. Bei Abweichungen wirst du Probleme mit der Inbetriebnahme bekommen.

Keine Sorge es werden lediglich Kamerasysteme mit den Betriebsspannungen 12 beziehungsweise 24 Volt hergestellt. Deine Auswahl beschränkt sich diesbezüglich also lediglich auf zwei verschiedene Typen.

Normale PKW oder LKW heutzutage werden mit einer Spannung von 12 Volt betrieben. LKW wiederum haben oft eine Spannung von 24 Volt.

Wetterfestigkeit

Beim Thema Wetterfestigkeit gibt es in Prinzip nicht viel falsch zu machen. Rückfahrkameras sind so konstruiert, dass sie den typischen Wetterlagen problemlos standhalten können.

Einige Produzenten werben mit wasserdichten Rückfahrkameras. Andere wiederum übergehen diesen Punkt in der Produktbeschreibung. Lass dich davon nicht irritieren.

Wäre eine Rückfahrkamera nicht wasserdicht, wäre sie sofort kaputt, was wiederum dem Image des Herstellers schwerwiegend schadet. Daher kannst du beruhigt davon ausgehen, dass dein Kamerasystem wasserfest ist, auch wenn dies nicht bei der Produktbeschreibung angegeben wird.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rückfahrkamera

Parksensoren

Fährt man beim rückwärts Einparken zu nah an ein Hindernis heran, so ertönt ein akustisches Zeichen. Ist der Abstand noch groß genug erklingen die Pieptöne in längeren Abständen zueinander.

Je näher das Auto dem Gegenstand kommt, desto kürzer werden die Abstände zwischen den einzelnen Pieptönen. Ein durchgehendes Piepsen soll den Fahrer darauf hinweisen, dass das Fahrzeug nur noch wenige Zentimeter von dem Hindernis entfernt ist.

Warum Rückfahrkameras?

Abstandssensoren werden nach und nach von Rückfahrkameras abgelöst.

Der Grund darin liegt ganz einfach im technischen Fortschritt. Vor mehreren Jahren war der Verbau einer Kamera im Fahrzeug im technischen Sinne noch undenkbar. Kameragestelle wie man sie aus der heutigen Zeit kennt waren viel größer. Vergleicht man nur die Größe von Kameras von früher und heute so sieht man den Unterschied deutlich.

Der Trend vom unhandlichen Gerät zur smarten Lösung ist unverkennbar. Mit der Zeit entwickelten Forscher und Hersteller derart kleine Kameras, die sich problemlos in Handys integrieren ließen und so war der Gedanke nahe liegend Kameras nicht zur zum fotografieren zu nutzen sondern den Alltag damit zu erleichtern.

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Wusstest du, dass bereits an Rückfahrkameras gearbeitet wird, die sich selbst reinigen?

Wenn die Sensoren dreckig sind, funktioniert die Rückfahrkamera natürlich nicht mehr. Daher werden einige Rückfahrkameras nur bei der Verwendung ausgeklappt. Es gibt aber auch Rückfahrkameras mit eingebauten Düsen zur Reinigung. Die Firma Continental arbeitet nun an einer Technik, mit der die Kameras selbst wissen, wann sie sich reinigen müssen und dies dann auch machen.

Optimales Einparken mithilfe einer Rückfahrkamera

Das optimale Einparken mithilfe der Kamera gestaltet sich denkbar leicht. In Prinzip musst du nur dem Bild auf den Monitor vertrauen und dir kann nichts passieren. Die Kamera selbst befindet sich auf derselben vertikale Höhe wie deine Stoßstange.

Sobald du auf dem Monitor noch etwas erkennst, hast du noch Platz bevor du das Hindernis berührst.

Erst wenn sich das Bild verdunkelt beziehungsweise total schwarz ist kannst du davon ausgehen, dass die Kamera komplett vom Hindernis verdeckt ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass dein Auto bereits kollidiert ist.

Viele Rückfahrkamerasysteme sind heutzutage mit einem Parkpilot ausgestattet. Dieser kann durch optimierte Software das Einparken selber vornehmen, sodass du nicht selbst Hand anlegen musst.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.focus.de/auto/ratgeber/sicherheit/studie-zu-parkremplern-das-grosse-krachen_id_4660199.html

[2] http://www.autofahrerseite.eu/recht/unfall/148-einparkhilfe-wer-kommt-bei-einem-unfall-fuer-den-schaden-auf.html

Bildquelle: Pixabay.com / Free-Photos

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