Spannung Tester
Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2020

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Willkommen bei unserem großen Spannungsprüfer Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Spannungsprüfer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Spannungsprüfer zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Spannungsprüfer kaufen möchtest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Spannungsprüfer ist ein Gerät mit dem du überprüfen kannst ob Spannung durch ein Gerät oder eine Leitung fließt.
  • Es gibt drei verschiedene Arten von Spannungsprüfern. Je nach Verwendungszweck kannst du zwischen zweipoligen, einpoligen, und berührungslosen Prüfern entscheiden.
  • Heutzutage werden vor allem zweipolige Spannungsprüfer gekauft. Der einpolige wird auch oft Lügenstift genannt, da er sehr ungenau ist.

Spannungsprüfer: Favoriten der Redaktion

Der beste Spannungsprüfer

Dieser Spannungsmesser von Hama ist kompakt und hat eine vierstellige Displayanzeige. Die Batterien für das Gerät sind im Lieferumfang enthalten, genau wie die beiden Messleitungen in rot und schwarz. Akustische Signale geben dir bei der Messung Auskunft über den Stromfluss.

Kunden schätzen an diesem Produkt vor allem das Preis-Leistungsverhältnis. Im Haushalt und bei Heimwerkern wird er oft problemlos verwendet.

Der beste  zweipolige Spannungsprüfer

Der Trotec BE20 ist ein gelb-schwarzer Spannungsprüfer. Er ist durch seine IP64 Schutzart bestens für den Handwerkeralltag ausgerüstet. Mit dem BE20 sind Spannungsprüfungen, optische und akustische Durchgangsprüfungen und zweipolige Drehfeldprüfungen und Einpolprüfungen zur Phasenermittlung möglich.

Obwohl er so viele Funktionen hat ist der BE20 kompakt und einfach zu bedienen, und liegt dank seines ergonomischen Designs und seines geringen Gewichts gut in der Hand.

Der beste Spannungsprüfer mit Tasche

Dieser Spannungsprüfer verfügt nicht nur über ein LCD-Display sondern auch über Überlastungsschutz. Er schaltet sich auch nach einer bestimmten Zeit automatisch ab. Im Set enthalten ist eine Tasche sowie die richtige Batterie.

Kunden sind begeistert von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Produktes. Es misst sehr genau und das für einen ziemlich niedrigen Preis, weshalb Kunden vor allem das Preis-Leistungsverhältnis schätzen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Spannungsprüfer kaufst

Was ist ein Spannungsprüfer?

Ein Spannungsprüfer ist ein elektrische Prüfmittel mit dem du überprüfen kannst ob die Leitung Spannung führt. Spannungsprüfer bestehen aus eine Anzeigeeinheit und zwei Prüfelektroden (Prüfspitzen). Eine der Prüfelektroden ist im Gerät integriert, während die andere durch ein Kabel mit dem Spannungsprüfer verbunden ist.

Da man mit einem Spannungsprüfer auch überprüfen kann, welcher Leiter an der Steckdose der führende ist, wird der Spannungsprüfer oft auch Phasenprüfer genannt. (Foto: Neven Krcmarek / unsplash.com)

Wie funktioniert ein Spannungsprüfer?

Ein Spannungsprüfer ist sehr einfach in der Anwendung. Um zum Beispiel zu messen ob eine Steckdose Strom führt, legst du die beiden Prüfspitzen an den beiden Kontakten der Steckdose an. Wenn die Lampe des Gerätes aufleuchtet liegt Spannung an.

Abhängig vom Modell kann es sein, dass das Gerät auch die Voltmenge anzeigt. Es gibt dabei sehr wohl Geräte die das automatisch machen, oder aber man muss zuerst einen Knopf drücken der diese Funktion auslöst.

Welche Arten von Spannungsprüfern gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten an Spannungsprüfern. Die zweipoligen, einpoligen und berührungslosen. Wie genau die verschiedenen Arten funktionieren erklären wir dir weiter unten unter “Entscheidung”.

Welche Kriterien sollte ein Spannungsprüfer erfüllen?

Sehr wichtig für einen guten Spannungsprüfer ist das er aus einem sehr hochwertigen, bruchfesten und rutschfesten Material bestehen. Vor allem für Handwerker die oft schmutzige Hände haben, ist ein stabiler Spannungsprüfer wichtig.

Außerdem sollte ein Spannungsprüfer leicht zu transportieren sein. Viele Modelle, vor allem wenn sie mehrere Funktionen haben, können oftmals etwas klobig ausfallen. Zusätzlich sollte beim Kauf auch darauf geachtet werden, dass die zu messenden Daten vom Gerät auch erfasst werden können.

Wie benutze ich einen Spannungsprüfer?

Die Messspitzen eines zweipoligen Spannungsprüfer werden in die Nullleiste und in die Phase gesteckt. Danach kann die Spannung gemessen werden. Bei einem einpoligen kann jedoch nur die Phase gemessen werden, in der Nullleiste läuft nämlich meistens kein Strom.

Welche Zusatzfunktionen sollte/kann ein Spannungsprüfer haben?

Viele Spannungsprüfer haben nur eine LED-Anzeige, die anzeigt das eine Spannung anliegt. Jedoch fehlt dabei die Information wie stark diese ist. Solltest du jedoch den genauen Wert der Spannung brauchen, empfehlen wir dir ein hochwertigeres Modell von Fluke oder Benning zu kaufen.

Quelle: meisterbob.de

Diese zeigen dir den exakten Wert an. Eine weitere nützliche Funktion ist die Überprüfung des FI-Schutzes. Allerdings findet sich diese Funktion auch nur bei den etwas hochwertigeren Geräten. Weitere Funktionen die ein Spannungsprüfer haben kann, sind Vibrationsalarm und/ oder einen akustisches Warnsignal.

Entscheidung: Welche Arten von Spannungsprüfern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten von Spannungsprüfern unterscheiden:

  • Einpolige Spannungsprüfer
  • Zweipolige Spannungsprüfer
  • Berührungslose Spannungsprüfer

Bei der Wahl eines Spannungsprüfers müssen einige Sachen beachtet werden. Die Wichtigste ist jedoch, dass jeder Spannungsprüfer für den vorgesehenen Einsatzzweck auch wirklich geeignet sein und vor Gefährdungen schützen muss.

Vor dem Kauf sollte geregelt werden, welche Art von Spannungsprüfer für deinen Zweck verwendet werden darf und welche Anforderungen (zum Beispiel Überspannungskategorie und Spannungsbereiche) erfüllt werden müssen.

Ein Spannungsprüfer hat die primäre Aufgabe besonders gefährliche Spannungen zuverlässig zu erkennen und den Anwender davor zu schützen. Als eine gefährliche Spannung gelten dabei alle Spannungen über 50 V AC und 120 Volt DC. Die Abkürzung „DC“ steht hier für Gleichstrom und „AC“ für einen Wechselstrom.

Die unterschiedlichen Arten sind meistens nur für AC oder DC geeignet, die wenigsten sind für beide Stärken ausgelegt. Fehlbedienungen seitens des Gerätes müssen ausgeschlossen sein. Der Spannungsprüfer muss dementsprechend einfach und zuverlässig zu bedienen sein, um den Bediener selber nicht in Gefahr zu bringen.

Auch dieser sollte sich vorher über Vorgehensweisen für einen bestimmungsgemäßen Gebrauch informieren, anderenfalls könnte es zu Körperdurchströmungen oder Störlichtbogenbildungen kommen.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der einzelnen Typen kurz erklärt, damit du für dich entscheiden kannst, welcher Spannungsprüfer der richtige für dich ist. Außerdem werden die Vorteile und Nachteile der einzelnen Prüfer-Typen beschrieben.

Wie funktioniert ein einpoliger Spannungsprüfer und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Der einpolige Spannungsprüfer wird im Niederspannungsbereich angewendet. Bei diesem Typ ist jedoch Vorsicht geboten. Grundsätzlich ist der Einsatz dieses Spannungsprüfers nicht verboten, jedoch ist er für die Feststellung von einer Spannungsfreiheit nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Maßstäbe.

Die Benutzung eines Spannungsprüfers ist im Grunde genommen sehr simpel. Falls man sich nicht ganz sicher ist, kann man zur Übung die Spannung an Batterien prüfen. (Foto: alexandrus1 / 123RF.com)

Dieser Typ überzeugt besonders viele Verbraucher mit einfachen Einwendungsbereichen durch seine simple Benutzungsweise. Dabei arbeitet der einpolige Spannungsprüfer sehr schnell und unkompliziert.

Für die Bedienung braucht der Verbraucher kein großes Hintergrundwissen oder gar Fachwissen, sodass das Produkt von jedermann benutzt werden kann. Jedoch muss eine Reihe von Nachteilen aufgezählt werden, die wichtige Anmerkungen für die Garantie der Sicherheit sind.

Viele Modelle sind nicht mehr auf den heutigen Stand der Technik, was bei der Anwendung gefährlich werden könnte. Sie zeigen dabei meistens nur eine Spannung von 110 bis 250 Volt an. Das Aufleuchten der Glimmlampe könnte beispielsweise bei einigen Lichtverhältnissen durch einige Bedingungen eingeschränkt, bestärkt oder erst gar nicht erkannt werden.

Eine kapazitive Kopplung – also die Übertragung von Energie von einem Leiter zu einem anderen aufgrund der gegenseitigen elektrischen Kapazität – kann zu Fehlinterpretation führen, da diese ein Aufleuchten der Lampe verursachen kann.

Ein Gegenbeispiel wäre, wenn durch Standortisolierung der Stromfluss behindert wird und die Glimmlampe nicht ausreichend aufleuchtet. Dieser Effekt könnte durch trockene Haut oder gar Hornhaut verstärkt werden, bei einer guten Isolierung würde es nicht aufleuchten.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Günstiger Preis
  • Schnell und unkompliziert
  • Erfordert kein Fachwissen
Nachteile
  • Veraltete Technik
  • (Ungewollte) Standortisolierung
  • Anzeige nur von 110 bis 250 Volt
  • Isolierfähigkeit durch Feuchtigkeit beeinträchtigt

Der einpolige Spannungsprüfer reagiert bei Nässe oder Feuchtigkeit sehr empfindlich und wird dabei gefährlich, so dass sogar eine Körperdurchströmung möglich ist.

Bei einem solchen Phasenprüfer handelt es sich um einen kleinen Schraubendreher, welcher meist einen schwarzen oder durchsichtigen Griff hat. Er hat eine metallische Klinge mit einem Widerstand, einer Glimmlampe und einer Isolierung. Am Griff des Kopfes befindet sich zusätzlich noch ein metallischer Kontakt.

Über die eingebaute metallische Klinge, den Widerstand, die Glimmlampe, dem metallischen Kontakt wird mit dem Berühren des metallischen Kontakts mit einem Finger ein Stromkreis über den menschlichen Körper zur Erde geschlossen.

Dabei wird ein sehr kleiner Strom zur Erde erzeugt, der schon ausreichend ist, um die Glimmlampe zum Leuchten zu bringen. Dabei ist die Stärke des Glimmens abhängig von den Erdungsverhältnissen und nicht von der Spannung. Wenn der Fußboden isoliert und die messende Person Gummisohlen trägt, ist das Aufleuchten nur sehr schwach ausgeprägt.

Wie funktioniert ein zweipoliger Spannungsprüfer und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein zweipoliger Spannungsprüfer – auch Duspol genannt – ist am besten zum Feststellen von einer Spannung an einem 230- Volt-Netz oder an kleineren Spannungsbereichen geeignet. Durch die zweipolige Prüfung liefert er eine sichere, ziemlich genaue Messung.

So werden auch die Aufladung der Leitung oder Blindspannung und das Unterscheiden von der einer Spannungshöhe berücksichtigt. Die Spannungshöhe ist sehr wichtig zu wissen, um zu wissen ob es sich bei der zu prüfenden Stelle um eine 200 oder 500 Volt Spannung handelt.

Des Weiteren zeigt der Duspol auch einen Anschluss von Null- und Schutzleitern an, welche wichtig für das weitere Vorgehen sein könnten. Dabei wird jedoch nicht unterschieden, um welchen Leiter es sich handelt, sondern nur ob dieser angeschlossen ist. Eine Lastschaltung ist mit diesem Typ von Spannungsprüfern auch möglich.

Das bedeutet, dass kapazitive Einflüsse erkannt werden und demnach das Ergebnis nicht verfälschen beziehungsweise einen in Gefahr bringen kann. Es sollte allerdings bei einer Benutzung darauf geachtet werden, dass die Prüfspitzen nicht berührt werden.

Vorteile
  • Anzeige der tatsächlichen Spannung
  • Null- und Schutzleiter werden angezeigt
  • Lastzuschaltung ist möglich
Nachteile
  • Gefahr der Körperdurchströmung
  • Prüft nach Personenschutz

Im Falle von Hautkontakt kann es zu einer Körperdurchströmung kommen. Der zweipolige Spannungsprüfer ist nur auf den Personenschutz ausgerichtet und prüft demnach Spannungen nur in diesen Hinblick. Für weiterführende Werte wie Auslösezeit und -stömung werden zusätzliche Geräte benötigt.

Den Spannungsprüfer gibt es in verschiedenen Ausführungen: Er besteht meistens aus zwei isolierten Griffen, die mit einer Messleitung verbunden sind. Der eine Griff stellt nur den Kontakt zu einem der Messpunkte her. Der zweite Griff dagegen weißt dafür die Anzeigeelemente auf, die Regel dabei sind dabei zwei oder mehr Leuchtdioden.

Diese eignen sich dann für kleinere Spannungsbereiche als dem 230-Volt-Netz. Es gibt allerdings auch komplexere Duspole mit einer Display-Anzeige, die fast schon für das 230-Volt-Netz geeignet sind.

Zur Spannungsprüfung beispielsweise an einer Steckdose wird der dünnere Griff an das Masse- oder Erdpotential und der dickere Griff an die Phase angeschlossen. Zur Kontrolle werden beide Griffe einmal ausgetauscht und die Spannung ein zweites Mal geprüft.

Dabei ist keine genaue Spannungsanzeige erforderlich, da keine gefährliche Spannung vorhanden ist. Ein Duspol ist hauptsächlich auf den Personenschutz ausgelegt. Wichtig zu beachten ist, dass dein zweipoliger Spannungsprüfer in der Messmittelkategorie CAT III bis IV eingeordnet ist.

Das bedeutet, dass er mindestens für Messungen innerhalb der Gebäudeinstallation, nicht energiereiche Stromkreise, Endstromkreise in der Industrie und Haushalt sowie an Motoren bis zu Messungen in der Nähe der Quelle des Niederspannungsnetzes geeignet ist.

Wie funktioniert ein berührungsloser Spannungsprüfer und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Berührungslose Spannungsprüfer haben den ganz besonderen Vorteil, dass sie eine sichere Prüfung garantieren, ohne die Leitung dabei selber berühren zu müssen. Sie können genaue Stellen von Kabelbrüchen oder defekte Sicherungen erkennen, sind aber nur für Wechselspannungen geeignet.

Das liegt daran, dass sie kapazitiv arbeiten und demnach ein Erkennen von Gleichspannungen nicht möglich ist. Dabei erfüllen sie hohen Sicherheitsanforderungen, da der Verbraucher die Leitungen für die Prüfung nicht berühren muss. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass sie keinerlei Normen oder Richtlinien entsprechen müssen.

Sie sind auch sehr empfindlich gegenüber Fremdeinflüssen. Ein großer Nachteil ist, dass viele Modelle von Batterien betrieben werden und es keine Leerstandanzeige gibt, die einen vorwarnen könnte.

Vorteile
  • Klein und handlich
  • Sichere Prüfung ohne Kontakt zur Leitung
  • Erkennt genaue Stellen von Kabelbrüchen
  • Erfüllen hohe Sicherheitsanforderungen
  • Für hohe Messmittelkategorie geeignet
Nachteile
  • Nur für Wechselspannung
  • Gelegentlich ungenaue Angaben
  • Nur für einfachen Hausgebrauch
  • Sehr empfindlich bei Fremdeinflüssen

Ein eher unbestrittener Vorteil liegt darin, dass berührungslose Spannungsprüfer meist mit einer hohen Messmittelkategorie einhergehen. Diese entspricht oftmals CAT III, welche für 1000 Volt und höher geeignet sind.

Das berührungslose Modell funktioniert mit Hilfe eines Sensors. Dieser detektiert die elektrische Feldstärke in unmittelbarer Nähe des Leiters und signalisiert sofort optisch über eine Anzeige (zum Beispiel einer Leuchtdiode).

Je nach Modell und dessen Empfindlichkeit kann mit diesem Typ auch durch die Isolierung eines Kabels hindurch die Existenz von Spannung festgestellt werden. Der Prüfer selber ähnelt dabei einem Stift, der außen in Kunststoff gehüllt ist und einer Anzeige an Stiftspitze.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Spannungsprüfer vergleichen und bewerten

In diesem Abschnitt möchten wir dir gerne erklären auf welche Kriterien du achten solltest bevor du dich für einen Phasenprüfer entscheidest.

Zusammengefasst sind das:

  • Typ
  • Gewicht
  • Messbereich
  • Digital/analog

Typ

Die Art und Weise wie der Phasenprüfer funktioniert ist wahrscheinlich das wichtigste Kriterium beim Kauf. Wie schon vorhin besprochen gibt es grundsätzlich 3 Arten. Den einpoligen Phasenprüfer, den zweipoligen Phasenprüfer und den berührungslosen Phasenprüfer.

Heutzutage wird man vor allem zweipolige Spannungsprüfer finden bzw. kaufen wollen. Mithilfe eine zweipoligen Spannungsprüfers kannst du die Spannungsfreiheit prüfen, die Spannung messen und auch eventuelle Kabelunterbrechungen und Unterputzleitungen gefunden werden.

Spannungsprüfer mit Rädchen

Die meisten Spannungsprüfer sind zweipolig. (Billdquelle: 123rf.com / Vladimir Zhupanenko)

Außerdem sind die meisten Spannungsprüfer mit einem LCD-Display ausgestattet, welches dir mehr als nur das vorhanden sein von Spannung anzeigen kann. Mit dem zweipoligen Spannungsprüfer kann außerdem unabhängig von der Erdung gemessen werden.

Zusätzlich schützen sie den Handwerker, indem der Prüfstrom und die Spannung bis auf nur wenige Volt begrenzen, bevor die Messeinheit erreicht wird. Insgesamt sind zweipolige Spannungsprüfer wohl die beste Wahl wenn du im deinem Haus, deinem Auto oder deinem Motorrad die Spannung von Netzwerken überprüfen möchtest. Diese Geräte sind also speziell dafür geeignet um anspruchsvolle Arbeiten zu erledigen.

Einpolige Phasenprüfer schauen meist wie Schraubenzieher aus. Diese produzieren nicht so genaue Ergebnisse, weshalb diese nur für sehr einfache Arbeiten eingesetzt werden sollten. Leichtere Aufgaben sind zum Beispiel das montieren einer Lampe oder Steckdose.

Diese Geräte werden im Volksmund auch Lügenstift genannt, weil sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und weil sie oft falsche Ergebnisse liefern.

Der berührungsloser Spannungsprüfer erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Der Vorteil des berührungslosen Gerätes ist dass, er durch die Isolierschicht hindurch ein Kabel untersuchen kann, weshalb er oft für die Suche von Kabelbrüchen eingesetzt wird.

Leider können berührungslose Spannungsprüfer nur Wechselspannungen erkennen, das sie kapazitiv arbeiten und das Magnetfeld erkennen, das bei Wechselspannung vorhanden ist. An Ladegeräten funktioniert dieser Prüfer daher nicht. Deswegen ist dieses Gerät eher auch nur für den einfachen Hausgebrauch empfehlenswert.

Gewicht

Ein wichtiger Punkt ist außerdem das Gewicht und Handlichkeit. Du solltest beachten das je mehr Funktionen der Spannungsprüfer hat, desto größerer und klobiger fällt er aus. Dies erschwert die Handhabung, außerdem wird je größer das Gerät auch das Arbeiten unangenehmer. Deswegen solltest auch das Gewicht im Auge behalten.

Messbereich

Der Messbereich des Spannungsprüfers ist sehr wichtig. Die einpoligen Spannungsprüfer finden meist nur Spannung von 150 bis 250 Volt. Deswegen kannst du sie schon bei Auto-Batterien oder Motorrad-Akkus nicht mehr einsetzen.

Bei einem zweipoligen Spannungsprüfer sollte der Bereich bei 6 bis 700 Volt liegen. Bei höher preisigen Produkten können auch Werte bis 1200 Volt erreicht werden. Berührungslose Spannungstester besitzen einen breiteren Messbereich, allerdings erkennen diese nur Wechselspannung.

Digital oder analog?

Ob du ein digitales oder analoges Gerät brauchst hängt davon ab was du alles erfahren möchtest. Geräte die über ein LCD-Display verfügen, können dir exakte Messdaten liefern und wie ein Multimeter funktionieren. Dafür brauchen dies Geräte jedoch Batterien.

Die einpoligen Spannungsprüfer haben jedoch meistens nur einen Glühfaden integriert, dieser leuchtet wenn Strom gemessen wird. Kontaktlose Spannungsprüfer hingegen verfügt meist jedoch über optische und akustische Signale.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Spannungsprüfer

Wie funktioniert ein einpoliger Spannungsprüfer?

Den einpoligen Spannungsprüfer oder auch Lügenstift genannt, findest du meistens in Form eine Schraubenziehers. Mit dem Lügenstift lässt sich nur überprüfen ob Spannung anliegt. Der einpolige Spannungsprüfer eignet sich gut für Montage von Steckdose und Lüsterklemmen.

Wie funktioniert ein zweipoliger Spannungsprüfer?

Zweipolige Spannungsprüfer, oder auch Duspol genannt, haben zwei Prüfspitzen, und sind die einzigen Geräte mit denen auf Spannungsfreiheit geprüft werden kann. Manche Modelle sind mit einem Display ausgestattet und können dir dann weitere Informationen anzeigen wie zum Beispiel wie hoch die Spannung ist.

Wie funktioniert ein berührungsloser Spannungsprüfer?

Ein berührungsloser Spannungsprüfer besteht komplett aus Plastik. Damit können Kabelbrüche gefunden werden ohne dass ein metallischer Kontakt erforderlich ist.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://de.wikihow.com/Verwendung-eines-Spannungspr%C3%BCfers

[2] http://www.elektrotechnik.vogel.de/mit-spannungspruefern-verschiedenste-funktionen-von-anlagen-testen-a-578750/

[3] http://www.voltimum.de/artikel/messgeraete-tipps-hinweise-fuer-das-pruefen-mit-spannungspruefern

Bildquelle: pixeldieb / pixabay.com

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Dennis hat sein kleines Hobby zum Beruf gemacht und einen Laden für Sportwaffen, Werkzeuge und Bastelbedarf eröffnet. Seine große Kompetenz überzeugt die Kunden immer wieder.